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Voithenberg

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:49.3347°N, 12.7924°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Voithenberg Startplatz

Start
Höhe850m ü. M.
Koord.49.3347, 12.7924
WindSO
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Voithenberg Landeplatz

Landung
Höhe630m ü. M.
Koord.49.3308, 12.8064
Korrekt?

Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Analyse und Leitfaden zum Gleitschirm-Fluggelände Voithenberg: Eine Expertise für den Mittelgebirgsflug

Das Fluggelände Voithenberg bei Furth im Wald stellt innerhalb der deutschen Gleitschirmlandschaft ein spezifisches Segment dar, das sowohl technische Präzision als auch ein tiefgreifendes Verständnis für mikroklimatische Prozesse erfordert. Im Gegensatz zu den weitläufigen Almflächen der Alpenregionen ist der Voithenberg ein Prototyp für den anspruchsvollen Schneisenstart im Mittelgebirge. Dieses Dossier analysiert die infrastrukturellen, aerodynamischen und regulatorischen Rahmenbedingungen dieses Standorts und bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Piloten, die eine Alternative zu den kommerziell erschlossenen Hotspots suchen.  

Executive Summary für die Flugplanung

Der Voithenberg wird als technisch anspruchsvolles Gelände für Gleitschirmflieger klassifiziert, das primär durch seine Ost- bis Südostausrichtung und den charakteristischen Waldschneisenstart definiert ist. Mit einer Höhendifferenz von circa 230 Metern zwischen dem Startplatz auf 850 m ü. NN und dem Landebereich auf 630 m ü. NN bietet das Gelände exzellente Bedingungen für den thermischen Einstieg in den Vormittagsstunden. Der Zugang ist durch einen "Walk & Fly"-Charakter geprägt, da kein regulärer Shuttle- oder Bergbahnbetrieb in der Sommersaison zur Verfügung steht; der Aufstieg erfolgt in circa 30 bis 40 Minuten über die Skipiste. Eine obligatorische Einweisung durch den 1. Gleitschirmverein Bayerwald e.V. ist zwingend erforderlich, da die Landung auf dem Parkplatz des Golfclubs präzise Manöver und die Einhaltung lokaler Absprachen verlangt. Besonders für Streckenflieger (XC) ist die Nähe zur tschechischen Grenze sowohl ein Potenzial als auch eine regulatorische Herausforderung, die eine genaue Kenntnis der dortigen Luftraumstruktur voraussetzt.  

Technische Spezifikationen und Startplatzanalyse

Die Standortwahl am Voithenberg basiert auf der topografischen Gunstlage eines nach Osten abfallenden Ausläufers des Gibacht-Massivs. Die physikalischen Parameter des Geländes sind in der folgenden Datentabelle präzisiert:

Geografische und topografische Kennzahlen Parameter Spezifikation Startplatz Spezifikation Landeplatz Quelle Bezeichnung Voithenberg Hauptstart Skilift Parkplatz / Golfclub GPS-Koordinaten N 49°20'04.97" E 12°47'32.56" N 49°19'50.95" E 12°48'23.12" Höhe über NN 850 m 630 m Startrichtung O (90°), SO (135°) - Geländestruktur Enge Waldschneise Großer Asphalt-/Schotterparkplatz Höhendifferenz ca. 220 m - 230 m - Schwierigkeit Mittel bis Anspruchsvoll Mittel (wegen Hindernissen)  

Der Startplatz befindet sich am oberen Ende der ehemaligen Weltcup-Abfahrt beziehungsweise des heutigen Familienskigebiets Voithenberg. Die Schneise ist so dimensioniert, dass sie zwar den gesetzlichen Anforderungen für einen sicheren Abflug entspricht, jedoch bei Seitenwindkomponenten mechanische Turbulenzen induziert, die ein hohes Maß an Schirmkontrolle beim Aufziehen erfordern. Der Untergrund am Startplatz ist mit Mittelgebirgsgras bewachsen, kann jedoch nach Regenperioden rutschig sein, was die Startlaufphase erschwert.  

Regulatorische Rahmenbedingungen und Zugangsbeschränkungen

Die Zulassung des Geländes ist für Gleitschirme (1-sitzig mit beschränktem LFS) und theoretisch für Hängegleiter erteilt. In der Praxis erweist sich der Voithenberg für Drachenflieger jedoch als nahezu ungeeignet, da der beschwerliche Transport des Geräts zu Fuß über die Skipiste eine signifikante logistische Hürde darstellt. Der Betrieb ist an die Einweisung durch Vereinsmitglieder gebunden, um sicherzustellen, dass Piloten über die spezifischen Gefahren der Waldschneise und die komplexen Landebedingungen informiert sind.  

Logistik, Zugang und infrastrukturelle Anbindung

Die Erschließung des Voithenbergs folgt dem Prinzip der Eigenverantwortung. Die Abwesenheit einer Bergbahn im Sommerbetrieb konserviert den sportlichen Charakter des Geländes und reduziert die Frequenz am Startplatz, was erfahrenen Piloten mehr Ruhe bei der Flugvorbereitung ermöglicht.  

Anreise und Parksituation

Die Anfahrt erfolgt über Furth im Wald in Richtung Voithenberg, wobei der Beschilderung zum Golfplatz beziehungsweise zum Skilift gefolgt wird. Die Parkkapazitäten sind am Fuße des Berges reichlich vorhanden:  

Hauptparkplatz: Kostenfreier Großparkplatz am Skilift (Voithenberg 10, 93437 Furth im Wald).  

Ausgangspunkt: Dieser Parkplatz dient gleichzeitig als Landeplatz und als Startpunkt für den Aufstieg.  

Die Aufstiegsphase (Hike & Fly)

Der Fußweg zur Startrampe ist ein integraler Bestandteil des Flugerlebnisses am Voithenberg. Er führt vom Parkplatz aus direkt über die Skipiste nach oben zur Gipfelstation des Schlepplifts.  

Dauer: Je nach Kondition und Ausrüstungsgewicht zwischen 30 und 45 Minuten.  

Beschaffenheit: Der Weg ist steil und verläuft primär auf offenem Gelände (Piste), was bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer körperlich fordernd sein kann.

Ausrüstungsempfehlung: Piloten mit schweren "Competition"-Ausrüstungen sollten das Gewicht optimieren, während Träger von Leichtequipment (Hike & Fly-Systeme) hier einen klaren logistischen Vorteil genießen.

Transportalternativen und Shuttle-Services

Es existiert kein organisierter Shuttle-Service für den Voithenberg. In der Vergangenheit wurden bei speziellen Veranstaltungen des 1. GVB (wie der Vereinsmeisterschaft oder der "X-Woild") temporäre Shuttles zum Osser eingesetzt, doch für den regulären Flugbetrieb am Voithenberg bleibt nur der Aufstieg zu Fuß. Ein Ausweichen auf benachbarte Gebiete wie den Hohen Bogen oder den Osser ist möglich, falls eine mechanische Aufstiegshilfe bevorzugt wird.  

Aerodynamik und meteorologische Flugbedingungen

Die Flugbedingungen am Voithenberg sind stark von der lokalen Topografie des Bayerischen Waldes geprägt. Das Zusammenspiel zwischen Bewaldung, Hangneigung und der Ausrichtung zur Sonne generiert ein spezifisches Mikroklima.

Thermische Charakteristik und Zeitfenster

Als klassischer Osthang profitiert der Voithenberg von der frühen Sonneneinstrahlung. Die Erwärmung der Waldschneise und der vorgelagerten Freiflächen beginnt bereits in den frühen Vormittagsstunden.  

Frühthermik: Ab ca. 10:00 Uhr können erste thermische Ablösungen in der Schneise genutzt werden.  

Mittagspause: Es ist ein bekanntes Phänomen in dieser Region (beobachtet auch am Hohen Bogen), dass die thermische Aktivität um die Mittagszeit stagnieren kann, da die Sonne den Zenit überschreitet und die Ostflanken an Energie verlieren.  

Beste Jahreszeit: Die Monate April bis Juni bieten die stärksten Temperaturgradienten und damit die besten Chancen auf einen thermischen Einstieg, während der Spätsommer eher ruhige Abgleiter oder sanftes Soaring ermöglicht.  

Windregime und Gefahrenpotenziale

Die Windrichtung ist am Voithenberg der entscheidende Sicherheitsfaktor. Eine Abweichung von der idealen Anströmung kann das Gelände in eine Hochrisikozone verwandeln.

Windrichtung Bewertung Aerodynamische Konsequenz Quelle Ost (O) Optimal Laminare Anströmung der Schneise, idealer Auftrieb. Südost (SO) Gut Thermikunterstützung möglich, leichte Querkomponente. Nordost (NO) Kritisch Turbulenzen durch die nördliche Waldkante am Startplatz. West (W) Gefährlich Volles Lee am Startplatz; lebensgefährliche Rotoren möglich.  

Das Risiko mechanischer Turbulenzen resultiert aus der "Rauigkeit" des Waldes. Sobald der Wind schräg zur Schneise steht, entstehen an den Baumwipfeln Leewalzen, die bis auf den Boden des Startplatzes greifen können. Piloten sollten zudem den sogenannten "Düseneffekt" beachten: In einer verengten Waldlichtung kann die Windgeschwindigkeit am Boden deutlich höher sein als in der freien Atmosphäre, was das Risiko des "Rückwärts-ausgehebelt-Werdens" erhöht.  

Navigationsstrategie und XC-Potenzial (Streckenflug)

Trotz der moderaten Höhendifferenz dient der Voithenberg ambitionierten Piloten als Sprungbrett für Streckenflüge entlang des Bayerischen Waldes.

Die XC-Achse und Flugrouten

Der Streckenflug am Voithenberg erfordert einen schnellen Höhengewinn unmittelbar nach dem Start, um das sichere Überfliegen der ausgedehnten Waldgebiete zu gewährleisten.  

Richtung Nordwest: Entlang der "Fränkischen Linie" in Richtung Oberfranken. Diese Route bietet viele Außenlandemöglichkeiten in den Tälern, erfordert aber eine gute Planung der Winddrift.  

Richtung Südost: Flug in Richtung Hoher Bogen und Großer Arber. Dies ist die klassische Route entlang des Hauptkamms, die spektakuläre Aussichten bietet, aber bei nachlassender Thermik wenig Landeoptionen im dichten Wald lässt.  

Bayerwald-Crossing: Flüge über 50 km sind von hier aus keine Seltenheit, wobei die Piloten oft die Basis bis an die Luftraumgrenzen ausnutzen.  

Grenzflüge und Luftraum Tschechien

Die geografische Nähe zur tschechischen Grenze (ca. 7 km) ist ein wesentlicher Faktor für die XC-Planung. Der Einflug nach Tschechien ist für Gleitschirmflieger unter Einhaltung spezifischer Regeln möglich:  

Luftraum G (unkontrolliert): Reicht in Tschechien bis 1.000 ft (ca. 305 m) über Grund.  

Luftraum E (kontrolliert): Erstreckt sich darüber bis 9.500 ft (ca. 2.900 m) MSL. Hier gelten strengere Wolkenabstände (1,5 km horizontal, 300 m vertikal).  

Sperrgebiete (TSA/TRA): In tschechische Militärgebiete darf auf keinen Fall eingeflogen werden, da dort Hochgeschwindigkeitsflüge in geringer Höhe stattfinden.  

Ausrüstung: Ein Transponder ist für den Gleitschirmflug in diesen Höhen meist nicht vorgeschrieben, aber die Nutzung eines FLARM-Systems wird dringend empfohlen, um für Segelflieger und den motorisierten Verkehr sichtbar zu sein.  

Experten-Wissen: Geheimtipps und lokale Insights

Der wahre Wert eines Guides liegt in den Informationen, die über die offiziellen Datenbanken hinausgehen. Lokale Piloten des 1. GVB haben über Jahrzehnte ein fundiertes Wissen über die Besonderheiten des Voithenbergs gesammelt.

Identifikation von Thermikquellen

Ein entscheidender "Geheimtipp" betrifft die Auslösepunkte unterhalb des Startplatzes. Während Neulinge oft versuchen, direkt über der Schneise zu kreisen, suchen erfahrene Piloten die sogenannten "Hausbärte":

Der Felsriegel: Östlich des Startplatzes befinden sich exponierte Felsformationen, die sich schneller erwärmen als der umliegende Wald und als verlässliche Thermik-Trigger fungieren.  

Die Glaserwiese: Eine Lichtung im Waldverlauf, die oft für die entscheidenden Meter zum Basiseinstieg sorgt.  

Vermeidung klassischer Anfängerfehler

Viele Piloten unterschätzen die Aerodynamik des Waldrandes.

Zu frühes Eindrehen: Neulinge neigen dazu, sofort nach dem Abheben in eine Kurve zu gehen, um am Hang zu bleiben. In der engen Schneise führt dies oft dazu, dass ein Flügel in die verwirbelte Luft der Baumwipfel gerät, was einseitige Klapper provoziert.  

Unterschätzung des Landeanflugs: Die Landung auf dem Parkplatz erfordert eine präzise Einteilung. Bei thermischen Bedingungen im Tal kann es über dem Asphalt zu Hebezonen kommen, die den Gleitpfad unvorhersehbar verlängern, was Landungen in den umliegenden Golfplatz-Zäunen zur Folge haben kann.  

Strategische Nutzung von Webcams

Anstatt nur auf das DHV-Wetter zu vertrauen, nutzen Lokals eine spezifische Kette von Webcams, um die aktuelle Lage zu beurteilen:

Webcam Einberghof: Bietet den besten Blick auf die Talstation und zeigt, ob am Berg bereits Wolken aufliegen oder ob die Windsäcke aktiv sind.  

Windanlage Hohenbogen: Da der Hohenbogen höher liegt, liefert er wertvolle Daten über die überregionale Windströmung (Metawind), die am Voithenberg oft durch Geländeeffekte maskiert wird.  

Hofladen/Alpakahof: Diese Kamera gibt Aufschluss über die Bodenwindrichtung im Tal, die entscheidend für die Landeeinteilung ist.  

Sicherheitsprotokoll und Notfallmanagement

Die Sicherheit am Voithenberg ist untrennbar mit der Qualität der Startentscheidung verbunden. Aufgrund der Bewaldung ist eine Außenlandung fast immer mit einer Baumlandung gleichzusetzen.

Baumlandung und Rettungsmanagement

Sollte es zu einer Baumlandung kommen, ist das Verhalten des Piloten entscheidend für den Ausgang der Rettungsaktion:

Sicherung: Unmittelbar nach dem Stillstand in den Ästen muss sich der Pilot am Baum sichern, um ein Nachrutschen zu verhindern.

Bergwacht Furth im Wald: Die lokale Bergwacht ist auf Baumrettungen spezialisiert und verfügt über die nötige Ausrüstung, um Piloten sicher aus der Höhe zu bergen.  

Retterwurf-Theorie: Der Verein legt großen Wert auf das Training des Rettungsgeräteeinsatzes. Die Analyse lokaler Vorfälle zeigt, dass ein entschlossener Wurf in Richtung der Vorwärtsbewegung des Schirms die Öffnungszeit im Notfall drastisch verkürzt.  

Notfall-Kontaktdaten Dienststelle Kontakt Relevanz Notruf (Allgemein) 112 Primäre Rettungskette Bergwacht Furth im Wald +49 9973 3677 Spezialrettung Baum/Wald

Korrekt?

GVB Vereinsvorstand rupert.kellnhofer@1gvb.de Geländeauskunft / Meldungen

Flugpolizei / FIS Langen Information Luftraum-Informationen Export to Sheets Das Umfeld: Kulinarik und Beherbergung

Nach einem erfolgreichen Flugtag bietet die Region um Voithenberg eine Infrastruktur, die den Bedürfnissen von Flugsportlern entspricht. Die Integration von Fliegern, Golfern und Wanderern funktioniert hier durch gegenseitigen Respekt.

Gastronomie-Empfehlungen ("Aprés-Fly")

Die Auswahl an Einkehrmöglichkeiten ist am Voithenberg überdurchschnittlich gut, da das Gebiet auch von Ausflüglern und Sportlern anderer Disziplinen frequentiert wird.

Golfstüberl "Zur Einkehr am Voithenberg": Direkt am Landeplatz gelegen. Piloten schätzen die Terrasse mit Blick auf den Startberg. Es ist der informelle Treffpunkt der Szene, um Flüge zu analysieren.  

Schlossgasthof Voithenberg: Ein historisches Ambiente für gehobene regionale Küche. Ideal, wenn man nach dem Flug Ruhe und eine gediegene Atmosphäre sucht.  

Roberthütte: Eine Berghütte der Bergwacht, die bei Veranstaltungen (wie dem Bergfest) bewirtschaftet ist und einen der besten Aussichtspunkte auf die Cham-Further Senke bietet.  

Übernachtungsmöglichkeiten für Piloten

Für einen längeren Aufenthalt stehen verschiedene Kategorien zur Verfügung:

Jugendherberge / Blasihäusl: Direkt am Voithenberg gelegen, bietet es preiswerte Mehrbettzimmer und einen großen Zeltplatz für Gruppen bis zu 100 Personen – ideal für Vereinsausflüge oder Flugschulen.  

Gutshaus Voithenberghütte: Wer mehr Komfort sucht, findet hier moderne Ferienwohnungen mit Wellnessbereich (Sauna, Whirlpool), die unmittelbar am Waldrand liegen.  

Bayerischer Hof (Rimbach): Ein gehobenes Wellness- und Sporthotel in der Nähe, das sich für Piloten eignet, die Fliegen mit einem Wellness-Urlaub kombinieren möchten.  

Flugschulen und Ausbildung

Obwohl der Voithenberg kein klassischer Schulungsberg für Anfänger ist (wegen des Schneisenstarts), gibt es in der weiteren Umgebung kompetente Ansprechpartner für Fortbildungen und Kurse:

Flugzentrum Bayerwald: Bietet diverse Kurse und Betreuung in der Region an.  

Sicherheitstrainings: Viele lokale Piloten nehmen an Trainings teil, um das Handling in turbulenter Mittelgebirgsluft zu perfektionieren.  

Zusammenfassung und abschließende Bewertung

Der Voithenberg ist ein anspruchsvolles Fluggelände, das durch seine technische Komplexität und seine landschaftliche Schönheit besticht. Er ist kein Ort für Massentourismus, sondern ein Revier für Piloten, die den Aufwand eines Aufstiegs nicht scheuen und die Herausforderung eines präzisen Fluges in einem bewaldeten Mittelgebirge suchen. Die enge Verzahnung mit dem lokalen Verein und die Notwendigkeit einer Einweisung unterstreichen den hohen Sicherheitsstandard des Geländes.

Die Analyse der Flugbedingungen zeigt, dass der Voithenberg besonders in den Vormittagsstunden bei moderaten Ostwindlagen sein volles Potenzial entfaltet. Für XC-Piloten bietet die Grenznähe zu Tschechien spannende Perspektiven, sofern die regulatorischen Rahmenbedingungen respektiert werden. Abschließend lässt sich festhalten, dass der Voithenberg ein essenzieller Bestandteil der ostbayerischen Fluglandschaft ist, der durch eine exzellente Infrastruktur (Parkplätze, Gastronomie) und eine starke lokale Gemeinschaft getragen wird. Wer die Regeln des Waldes achtet und sein meteorologisches Handwerk versteht, wird am Voithenberg mit Flügen belohnt, die an Intensität und Erlebniswert den großen alpinen Revieren in nichts nachstehen.

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