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Pfitzingen-Laudenbach (Honsbronn)

Startplätze:2
Koord.:49.4347°N, 9.9006°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

2 Startplatzätze, 0 Landeplatzätze

Pfitzingen-Laudenbach Startplatz

Start
Höhe400m ü. M.
Koord.49.4347, 9.9006
WindNO
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Pfitzingen-Laudenbach Landeplatz

Start
Höhe400m ü. M.
Koord.49.4381, 9.9033
WindSW
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Fluggebietsexpertise: Das Kompendium für Pfitzingen-Laudenbach (Honsbronn)

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Einführung: Die Renaissance des Flachlandfliegens

In der Wahrnehmung vieler Gleitschirmpiloten, die ihre Ausbildung in den Alpen absolviert haben, gilt das Flachland oft als "zweite Wahl" – ein Ort für kurze Abgleiter oder mühsames "Obenbleiben". Diese Sichtweise verkennt jedoch fundamental die fliegerische Realität und das enorme Potenzial, das spezialisierte Geländestrukturen wie die Hohenloher Ebene bieten. Pfitzingen-Laudenbach, unter Insidern schlicht als "Honsbronn" bekannt, steht exemplarisch für diese unterschätzte Exzellenz. Es ist nicht bloß ein Startplatz; es ist ein taktisch hochkomplexes Areal, das bei korrekter Nutzung Streckenflüge ermöglicht, die denen in alpinen Regionen in nichts nachstehen, sie in Bezug auf die Durchschnittsgeschwindigkeit oft sogar übertreffen.

Dieses Dokument dient als umfassendes Referenzwerk. Es geht weit über die statischen Daten des DHV-Geländekatalogs hinaus und analysiert die aerologischen, meteorologischen und logistischen Feinheiten des Standorts. Während der Standard-Eintrag Koordinaten und Halter nennt , beleuchten wir hier die mikrometeorologischen Zusammenhänge, die Interaktion mit dem militärischen Luftraum und die spezifische Flugtaktik, die für den Erfolg in Honsbronn essenziell ist.  

Der Standort wird vom Gleitschirmclub Markelsheim e.V. betrieben. Dieser Verein hat sich über Jahrzehnte als zentrale Institution im Luftsport des Taubertals etabliert und verwaltet eine Infrastruktur, die – man kann es ohne Übertreibung sagen – zu den leistungsfähigsten Schleppgeländen Süddeutschlands zählt. Die Kombination aus einer enormen Schleppstreckenlänge von 1600 Metern , einer exponierten Hochebene und einer aktiven XC-Community macht Honsbronn zu einem "Hidden Champion" der deutschen Flugszene.

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Geografische und Topografische Analyse

Um das Flugpotenzial zu verstehen, muss man zunächst den Boden verstehen. Honsbronn liegt auf der Hohenloher Ebene, einem weiten, landwirtschaftlich geprägten Plateau im Nordosten Baden-Württembergs. Die Start- und Landebereiche befinden sich auf einer Höhe von ca. 400 Metern über Normalnull (MSL).  

Die Topografie ist hier nicht durch markante Gipfel geprägt, sondern durch sanfte Wellen und tief eingeschnittene Flusstäler – primär das Taubertal im Norden und das Vorbachtal im Süden. Diese Einschnitte sind keine bloßen Hindernisse; sie fungieren als Windkanäle und thermische Abrisskanten. Die Ebene selbst besteht aus einem Mosaik von Ackerflächen (Weizen, Raps, Mais), kleinen Waldstücken und verdichteten Ortschaften. Diese Heterogenität des Untergrunds ist der Motor der Thermik. Anders als im Gebirge, wo die Sonnenexposition (Luv/Lee, Sonne/Schatten) dominiert, wird die Thermik hier durch Albedo-Unterschiede (Rückstrahlvermögen) und Bodenfeuchte generiert.

Die Schleppstrecke verläuft parallel zu den landwirtschaftlichen Wirtschaftswegen zwischen den Ortschaften Pfitzingen und Laudenbach. Ihre Ausrichtung (NO-SW) korrespondiert mit den vorherrschenden Windrichtungen in Mitteleuropa, was eine hohe Anzahl an fliegbaren Tagen garantiert.

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Der Luftraum: Koexistenz mit dem Militär

Es ist unmöglich, über Honsbronn zu sprechen, ohne den "Elefanten im Raum" zu thematisieren: Den Heeresflugplatz Niederstetten (ETHN). Das Fluggelände liegt in direkter Nachbarschaft zu diesem militärischen Stützpunkt, der Heimat des Transporthubschrauberregiments 30 ist. Dies definiert die "Rules of Engagement" für jeden Piloten, der hier starten möchte.

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Die Struktur der Kontrollzone (CTR)

Niederstetten verfügt über eine aktive Kontrollzone (CTR), die den Luftraum D (CTR) vom Boden (GND) bis zu einer Höhe von 2800 Fuß MSL oder FL 100 (je nach darüberliegendem Luftraum C/D) schützt. Für Gleitschirme ist dieser Luftraum tabu, solange keine Freigabe erteilt wurde.  

Die Nähe zur CTR erfordert höchste Disziplin. Ein Einflug in die CTR ohne Freigabe ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat (§ 62 LuftVG), die den Flugbetrieb des gesamten Vereins dauerhaft gefährden kann. Die militärische Flugsicherung überwacht den Raum mittels Radar und visueller Beobachtung penibel.

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Das RMZ-Verfahren und die Meldepflicht

Obwohl das Schleppgelände selbst knapp außerhalb der CTR liegen kann (die genauen Grenzen sind den aktuellen ICAO-Karten zu entnehmen), befindet es sich faktisch im Operationsgebiet der ein- und ausfliegenden Militärmaschinen. Daher besteht eine strikte Meldepflicht.  

Der Prozess ist formalisiert:

Vor dem Flugbetrieb: Der Startleiter muss den HFIPI (Heeresflieger-Informations- und Flugberatungsdienst) kontaktieren.

Telefon: 07932/971 (Durchwahl Flugberatung -4475 oder Gefechtsstand -4003).  

Meldung: "Gleitschirmclub Markelsheim, Startbetrieb in Honsbronn aktiv, geplante Höhe 450m GND."

Während des Betriebs: Es ist dringend ratsam, dass mindestens eine Bodenstation (Startleiter oder Windenführer) auf der Frequenz hörbereit ist.

Frequenzen: 119.780 MHz (Stetten Info) oder 122.100 MHz (Stetten Tower).  

Nach dem Flugbetrieb: Abmeldung beim HFIPI, um den Luftraum wieder offiziell freizugeben.

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Operative Gefahren und Verfahren

Die Hauptnutzer des Flugplatzes ETHN sind NH90 Transporthubschrauber. Diese Maschinen operieren oft im Tiefflug und nutzen definierte Einflugpunkte wie WHISKEY, ECHO oder NOVEMBER. Einige dieser Punkte oder die Verbindungsrouten führen in die Nähe des Schleppgeländes.  

Sichtbarkeit: Ein Gleitschirm ist für einen mit 250 km/h anfliegenden Hubschrauber schwer zu erkennen, das 1000m lange Schleppseil ist praktisch unsichtbar.

Höhenbeschränkung: Die in der DHV-Datenbank genannte maximale Schlepphöhe von 450 Metern ist keine willkürliche Zahl. Sie stellt sicher, dass der Schleppbetrieb vertikal vom militärischen Reiseflug oder Anflugverfahren getrennt bleibt. Diese Höhe muss zwingend eingehalten werden.  

Turbulenz: Ein schwerer Transporthubschrauber erzeugt massive Wirbelschleppen (Wake Turbulence), die minutenlang in der Luft stehen können. Bei Beobachtung von Flugverkehr in der Nähe ist der Start sofort abzubrechen.

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Infrastruktur und Schlepptechnik: Die 1600-Meter-Klasse

Der Windenstart ist technisch anspruchsvoller als der Hangstart, bietet aber bei korrekter Ausführung eine extrem hohe Effizienz. Honsbronn spielt hier in einer eigenen Liga.

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Die Bedeutung der Schleppstreckenlänge

Eine Schleppstrecke von 1600 Metern ist im Vergleich zum deutschen Durchschnitt (oft 800-1000 Meter) gigantisch.  

Physik des Schlepps: Je länger das Seil, desto flacher ist der Winkel in der Endphase. Dies reduziert den Zugkraftverlust durch den "Durchhang" des Seils und ermöglicht eine längere Phase des effektiven Steigens.

Ausklinkhöhe: In Honsbronn sind Ausklinkhöhen von 450m über Grund (AGL) realistisch. Das bedeutet eine Startüberhöhung, die manchem Mittelgebirgshang an einem schlechten Tag überlegen ist. 450m AGL geben dem Piloten Zeit und Raum, um Thermik zu suchen. Bei einer kurzen 800m-Strecke klinkt man oft bei 250m aus – hier ist der Stressfaktor ungleich höher, sofort einen Bart zu finden.

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Startrichtungen und Taktik

Das Gelände ist für NO (Nordost) und SW (Südwest) zugelassen.  

Parameter Startrichtung NO (Nordost) Startrichtung SW (Südwest) Windcharakter Oft laminar, kältere Luftmassen (Polarluft). Thermik eher zerrissen ("Blau"). Oft böig, feuchtere Luftmassen (Atlantik). Klassische Wolkenstraßen. Startrichtung Richtung Ortschaft Pfitzingen. Richtung Laudenbach / Vorbachtal. XC-Ziel Drift nach Südwesten (Heilbronn/Stuttgart) oder Querung zum Kocher. Drift nach Nordosten (Würzburg) oder Osten (Rothenburg). Besonderheit Morgens oft thermisch früher aktiv, da die Sonne die NO-Flanken bescheint. Nachmittags und abends oft stärker, wenn die Westwinddrift zunimmt. Export to Sheets

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Die Stufenschlepp-Option

Aufgrund der enormen Länge und der Kooperationsbereitschaft der Windenfahrer ist in Honsbronn theoretisch der Stufenschlepp möglich (sofern genehmigt und praktiziert). Hierbei klinkt der Pilot nicht aus, sondern dreht mit angehängtem Seil um und lässt sich erneut gegen den Wind ziehen, um noch mehr Höhe zu gewinnen. Dies erfordert jedoch höchste Koordination und ist in der Praxis aufgrund der 450m-Deckelung durch ETHN meist nicht notwendig oder erlaubt.

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Meteorologie: Das Lesen der Hohenloher Ebene

Erfolgreiches Fliegen in Honsbronn erfordert ein Umdenken. Wer nach Berggipfeln sucht, wird am Boden stehen. Man muss lernen, den Bodenkontrast und die Windströmung der Ebene zu lesen.

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Die Thermikquellen (Hotspots)

Die Hochebene ist ein thermischer "Teppich". Die Kunst besteht darin, die "Falten" in diesem Teppich zu finden.

Siedlungsthermik (Pfitzingen & Laudenbach): Die versiegelten Flächen der Dörfer (Dächer, Straßen) heizen sich schneller auf als das Umland. Bei schwachem Wind steht der Bart oft direkt über dem Dorf. Bei stärkerem Wind versetzt er in den Lee-Bereich.

Tipp: Nach dem Ausklinken bei NO-Wind direkt über die Dächer von Pfitzingen driften lassen.

Wald-Feld-Kanten: Die Region ist durchzogen von kleinen Waldstücken. Der Wald bleibt tagsüber kühler und feuchter. Das angrenzende Kornfeld ist heiß und trocken. An dieser Grenzlinie löst die Thermik ab.

Beobachtung: Greifvögel nutzen diese Kanten intensiv. Ein kreisender Milan in 200m Höhe ist der zuverlässigste Indikator.

Böden und Farbe: Dunkle Ackerböden (frisch gepflügt) absorbieren mehr Energie als helle Stoppelfelder. Im Frühjahr sind die braunen Äcker die "Öfen". Im Sommer können grüne Maisfelder die Thermik blockieren (Verdunstungskälte).

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Windsysteme und Konvergenzen

Das Taubertal nördlich und das Vorbachtal südlich des Startplatzes beeinflussen den Wind am Boden.

Kanalisierung: Bei Westwind kann der Wind im Taubertal beschleunigen. Da Honsbronn auf der Hochebene liegt, ist dieser Effekt schwächer als im Tal, aber spürbar.

Abends: Oft schläft der Wind auf der Ebene ein, während er in den Tälern noch weht. Dies ermöglicht ruhige Abendflüge ("Sundowner") mit extrem sanftem Abgleiten.

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Streckenflug (XC): Strategien für das Flachland

Der Begriff "XC-Potential" wird in Honsbronn nicht leichtfertig verwendet. Hier sind 100-km-Flüge möglich, wenn man die mentale Blockade "Es ist ja nur Flachland" überwindet.

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Route 1: Die "Romantische Straße" (Richtung Rothenburg)

Dies ist die Standardroute bei West- bis Nordwestwind.

Start: Honsbronn (SW-Start, driftet nach Osten).

Segment 1: Die Hochebene sichern. Nach dem Start nicht sofort "auf Strecke" gehen. Erst an der Basis (oft 1500-1800m) etablieren.

Segment 2: Das Vorbachtal. Die Querung des Vorbachtals ist die erste Hürde. Man muss hoch genug sein, um nicht in den Talwind zu geraten.

Segment 3: Richtung Creglingen/Rothenburg. Man folgt grob der B290. Die Landschaft bleibt ähnlich (Hochebene), was die Orientierung erleichtert.

Ziel: Flugplatz Rothenburg (EDF4). Hier ist äußerste Vorsicht geboten! Der Platz hat regen Motorflugbetrieb und Fallschirmsprungbetrieb. Eine Landung direkt am Platz ist oft nicht erwünscht oder gefährlich. Besser: Landung auf den Wiesen westlich der Stadt mit Blick auf die Stadtmauer.  

Potenzial: 20-40 km. Ideal für den ersten Flachland-XC.

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Route 2: Die Jagst-Kocher-Traverse (Süd-Route)

Bei Nordwind wird es technisch anspruchsvoller.

Herausforderung: Man fliegt quer zu den großen Flusstälern (Jagst, Kocher). Jedes Tal ist ein potenzielles "Grab".

Taktik: Die Täler funktionieren oft als "Düsen". Man darf sie niemals tief anfliegen. Die Regel lautet: "Täler quert man an der Basis". Wenn man tief kommt, muss man auf der Luv-Seite des Tals (bevor man es überquert) wieder aufdrehen. Wer tief in das Jagsttal einfliegt, findet oft stabile, kühle Luftmassen und landet.

Ziel: Schwäbisch Hall oder weiter zur Kante der Schwäbischen Alb. Die Ankunft an der Albkante ist für Flachlandpiloten ein triumphales Erlebnis.

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Die Psychologie des Flachland-XC

Im Gebirge fliegt man oft am Relief ("Ridge Running"). Im Flachland fliegt man nach Wolkenbild und Bodenmerkmalen.

Geduld: Flachlandthermik hat oft längere Zyklen. Manchmal muss man 10 Minuten im "Nullschieber" kreisen und darf keinen Meter Höhe verschenken, bis die Blase sich wieder löst. Hektik wird sofort bestraft.

Drift: Man fliegt mit dem Wind. Das bedeutet hohe Groundspeeds (oft 50-60 km/h). Das Rückholen (Retrieve) muss organisiert sein (ÖPNV oder Rückholer), da man schnell weit weg vom Auto ist.

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Logistik und Vereinsleben

Der Gleitschirmclub Markelsheim e.V. ist der Schlüssel zu diesem Gelände. Ohne den Verein gibt es keinen Schlepp.

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Gastflugregelung und Etikette

Der Verein ist offen für Gäste, aber die Regeln sind strikt, um die Sicherheit und die Pachtverhältnisse zu schützen.  

Anmeldung: Zwingend erforderlich. Spontanes Erscheinen ist sinnlos, da man auf den Windenfahrer angewiesen ist. Kontakt über die Website oder lokale Piloten (Sebastian Bockmeier).  

Tagesmitgliedschaft: Es wird eine Tagesgebühr erhoben (üblicherweise ca. 5-10 Euro plus Schleppgebühren). Bargeld (kleine Scheine) ist essenziell.

Mithilfe: Im Schleppbetrieb ist Teamarbeit gefragt. Als Gast sollte man bereit sein, das Rückholfahrzeug zu fahren oder beim Seilausziehen zu helfen. Wer nur kommt, fliegt und geht, macht sich keine Freunde.

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Unterkunft und Versorgung

Weikersheim bietet exzellente Logistik für ein Fliegerwochenende.

Hotels: Das Laurentius Boutique-Hotel am Marktplatz bietet gehobenen Standard. Die Deutschherren Stuben sind bekannt für gute lokale Küche.  

Ferienwohnungen: Für Gruppen oder längere Aufenthalte gibt es diverse FeWos wie "Tauberperle" oder "Taubermühle".  

Camping: Wildcampen am Startplatz ist tabu (Naturschutz, Jagd). Es gibt offizielle Campingplätze im Taubertal.

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Alternativen: Die Hangstartgelände

Sollte die Winde nicht laufen oder der Wind nicht passen, bietet der Verein Alternativen, die jedoch eigene Tücken haben.

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Weikersheim (Der Hausberg)

Charakter: Ein klassischer Hangstartplatz oberhalb der Weinberge.  

Höhe: Ca. 130m Differenz.

Gefahr: Eine Hochspannungsleitung quert den Hangbereich. Das macht den Hang anspruchsvoll.

Regel: Doppelsitzerflüge nur für sehr erfahrene Piloten (100+ Flüge) nach Checkflug.

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Schmecker

Charakter: Kleiner, steiler Hang, oft nur zum Soaren oder Üben.  

Gefahr: Extrem empfindlich für Leeturbulenzen bei Seitenwind ("Schneiseneffekt").

Verbot: Nullwindstarts sind verboten wegen der Stromleitung im Abflugsektor. Mindestabstand zur Straße L2251 (50m) muss eingehalten werden.

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Ausrüstungsempfehlungen für Honsbronn

Schirm: Ein Schirm mit gutem Gleiten gegen den Wind (für den Rückflug zur Winde beim Suchen) ist vorteilhaft, aber wichtiger ist ein gutes Steigverhalten in schwacher Thermik. Leichte Schirme haben beim Aufziehen im Flachland (wenig Wind am Start) Vorteile.

Gurtzeug: Ein Beinsack (Pod) ist im Flachland standard, da man oft lange Strecken gleitet (Beschleuniger!) und es auf der Hochebene auch im Sommer kühl sein kann (Windchill).

Instrumente: Ein Vario mit guter "Thermik-Schnüffler"-Funktion (sensibles Ansprechen bei 0,1 m/s Steigen) ist Gold wert. Ein GPS mit Luftraumkarte (OpenAir Datei mit aktuellen ETHN-Daten) ist Pflicht.

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Fazit: Die hohe Schule

Pfitzingen-Laudenbach ist kein Gelände für Konsumenten. Es ist ein Gelände für Piloten, die sich mit der Materie auseinandersetzen wollen. Wer hier fliegt, lernt Disziplin (Luftraum ETHN), Technik (Windenstart) und Meteorologie (Flachlandthermik) auf hohem Niveau.

Der Lohn ist nicht der Blick auf die Zugspitze, sondern das erhabene Gefühl, sich aus eigener Kraft und mit taktischem Geschick über die weite Hohenloher Ebene zu arbeiten, Kilometer um Kilometer, während unter einem die Welt zum Miniaturmodell wird. Für den ambitionierten XC-Piloten ist Honsbronn kein Ausweichgelände – es ist ein Ziel.

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