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Tauchersreuth

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:49.5472°N, 11.2125°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Tauchersreuth Startplatz

Start
Höhe433m ü. M.
Koord.49.5472, 11.2125
WindN
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Tauchersreuth Landeplatz

Landung
Höhe390m ü. M.
Koord.49.5488, 11.2124
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Gleitschirm-Fluggebiet Tauchersreuth: Die technische Instanz im Nürnberger Land – Ein umfassender Guide für Groundhandling, Ausbildung und Soaring

In der Welt des Gleitschirmsports werden die Schlagzeilen oft von den gigantischen Startplätzen der Alpen oder den endlosen Küstenklippen am Atlantik dominiert. Doch für den erfahrenen Piloten, der die Reife seines Handwerks nicht nur an der absolvierten Höhendifferenz, sondern an der Präzision seiner Schirmbeherrschung misst, existieren Orte von stiller, aber entscheidender Bedeutung. Einer dieser Orte ist Tauchersreuth. Gelegen an der markanten Abbruchkante des Fränkischen Juras, nördlich von Nürnberg, repräsentiert dieser nur 43 Meter hohe Hang ein technisches Laboratorium, das für die regionale Gleitschirmszene ebenso unverzichtbar ist wie die großen Zentren in Kössen oder Bassano del Grappa. Tauchersreuth, oder "Tauchi", wie es in der lokalen Community liebevoll genannt wird, ist weit mehr als ein bloßer Übungshang; es ist ein Ort der fliegerischen Sozialisation, an dem Generationen von Piloten ihre ersten "Hüpfer" wagten und Profis bis heute ihre Reflexe im laminaren Nordwind schärfen. Dieser Guide dekonstruiert das Fluggebiet Tauchersreuth in einer Detailtiefe, die weit über die tabellarischen Standardeinträge der Geländedatenbanken hinausgeht, um dem Piloten ein echtes Verständnis für die Seele dieses Geländes zu vermitteln.  

Executive Summary: Kurzübersicht für die Flugplanung

Die folgende Zusammenfassung dient als Entscheidungshilfe für Piloten, die eine kurzfristige Einschätzung der Bedingungen vornehmen müssen. Tauchersreuth ist spezialisiert auf Ausbildung und technisches Training; für Genussflieger mit dem Wunsch nach Panoramagleitflügen ist es nur unter spezifischen Bedingungen (Soaring) geeignet.

Merkmal Spezifikation Primäre Eignung

Grundausbildung (L-Schein), Groundhandling, Starkwind-Training, Soaring

Optimale Windrichtung

Nord (N), Nord-Nordwest (NNW)

Schwierigkeitsgrad

Sehr leicht bis einfach (ideal für Einsteiger)

Höhendifferenz

43 Meter (Start auf 433 m ü. NN, Landung auf 390 m ü. NN)

Luftraum-Status

Hochgradig sensibel durch Nähe zur CTR Nürnberg (1000 ft AGL Deckel)

Infrastruktur

Kein Lift; Zugang per Auto/Fuß; Bewirtschaftung durch Nürnberger Flugschule

Besonderheiten

Enge Kooperation mit Modellfliegern; strikte Regeln bei hohem Gras

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Geografische und topographische Analyse des Geländes

Tauchersreuth liegt im Bundesland Bayern, präzise in der Gemeinde Beerbach, einem Ortsteil von Lauf an der Pegnitz. Topographisch betrachtet handelt es sich um eine der ersten nennenswerten Erhebungen, wenn man sich von der Nürnberger Bucht nach Norden in Richtung der Fränkischen Schweiz bewegt. Der Hang ist Teil eines Rückens, der sich zwischen Kalchreuth und Lauf erstreckt und eine weite Sicht über das Tal nach Norden bietet.

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Präzise Koordinaten und Höhenprofile

Die Qualität eines Übungshangs definiert sich oft durch seine Gleichmäßigkeit. Der Hang in Tauchersreuth bietet eine breite, hindernisfreie Wiesenfläche, die direkt nach Norden ausgerichtet ist. Die folgenden Daten bilden das Fundament für die Navigation und die Einschätzung des Gleitwinkels.

Punkt Koordinaten (WGS84) Höhe über NN Startplatz Tauchersreuth

N 49°32'49.80" E 11°12'45.00"

433 m Landeplatz Tauchersreuth

N 49°32'55.67" E 11°12'44.58"

390 m Höhendifferenz -

43 m

 

Die maximale Steigerung der Starthöhe kann stufenlos bis auf 41-43 Meter erfolgen, was den Hang flexibel für verschiedene Ausbildungsstadien macht. Das Gelände ist im Vergleich zu alpinen Startplätzen klein, bietet aber eine Breite von etwa 30 bis 40 Metern und eine Tiefe, die ausreichend Raum für das Aufziehen und Stabilisieren des Schirms lässt.

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Geologische Beschaffenheit und Untergrund

Der Hang ist als reines Wiesengelände klassifiziert. Dies hat signifikante Auswirkungen auf die Flugbedingungen und die Geländeregeln. Grasuntergrund ist ideal für Schirm-Material, da er den Verschleiß der Leinen und des Tuchs minimiert. Allerdings führt die landwirtschaftliche Nutzung dazu, dass bei hohem Gras – also vor der Mahd – ein striktes Flugverbot herrscht, um die Futterqualität für die lokalen Bauern nicht zu beeinträchtigen. Piloten müssen hier ein hohes Maß an Eigenverantwortung zeigen: Wenn das Gras bis an die Knie reicht, ist der Hang tabu.

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Zugang, Logistik und die Kunst der Anreise

Die Logistik in Tauchersreuth ist bestechend einfach, was den Spot zum idealen "Feierabend-Gelände" macht. Es gibt keine komplizierten Seilbahn-Fahrpläne oder teure Mautstraßen.

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Anfahrt und Parken

Das Gelände ist am besten über die Straße von Kleingeschaidt nach Günthersbühl zu erreichen. Am Ortsausgang von Tauchersreuth befindet sich der Hang auf der linken Seite.  

Parkplätze: In unmittelbarer Nähe zum Startplatz existieren Stellflächen. Piloten sollten jedoch darauf achten, die landwirtschaftlichen Wege nicht zu blockieren. Die Modellfluggruppe MFG Tauchersreuth, die den benachbarten Hang nutzt, legt großen Wert auf ein geordnetes Parken, da dies die Grundlage für das seit über 50 Jahren bestehende gute Einvernehmen mit der Gemeinde und den Landwirten ist.  

Fußweg: Der Aufstieg vom Landeplatz zum Startplatz erfolgt zu Fuß. Da der Höhenunterschied nur 43 Meter beträgt, dauert der Wiederaufstieg selbst mit schwerem Equipment kaum mehr als fünf bis acht Minuten. Dies macht Tauchersreuth zu einem hervorragenden Ort für Intervalltraining (Starten, Landen, Aufsteigen).

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Fehlende Aufstiegshilfen als Qualitätsmerkmal

Im Gegensatz zu Spots wie dem Brauneck oder dem Tegelberg gibt es hier keine Bergbahn. Dies filtert das Publikum: Man trifft in Tauchersreuth primär auf Schüler der Nürnberger Flugschule oder auf engagierte Piloten, die gezielt an ihrer Technik arbeiten wollen. Ein Shuttle-Service existiert nicht, ist aber aufgrund der kurzen Wege auch vollkommen überflüssig.

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Meteorologie und Flugbedingungen: Das Herzstück von "Tauchi"

In Tauchersreuth entscheidet nicht die Thermik über den Erfolg eines Flugtages, sondern die Qualität der nordorientierten Luftströmung. Da der Hang vergleichsweise flach und niedrig ist, muss der Wind "passen", um das begehrte Soaring zu ermöglichen.

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Das Windfenster: Zwischen Genuss und Gefahr

Die optimale Anströmung kommt exakt aus Nord. Das Gelände ist so flexibel, dass Starts bei fast jeder nördlichen Windkomponente möglich sind, doch die Nuancen sind entscheidend.  

Windrichtung Bewertung Pilotischer Hinweis Nord (N) Optimal

Laminarer Hangaufwind, bestes Soaring-Potenzial.

Nordwest (NW) Möglich

Schräg zum Hang, erfordert aktives Vorhalten beim Soaren.

West (W) Gefährlich

Gefahr von Leewirbeln durch die westlich gelegenen Geländeformationen und Bäume.

Ost (O) Ungeeignet

Der Nordhang liegt im Lee. Soaring ist dann nur am spezialisierten Modellflug-Osthang möglich.

 

Die Windstärke sollte für Anfänger im Bereich von 5 bis 15 km/h liegen. Erfahrene Piloten nutzen Starkwindtage bis ca. 25 km/h für Groundhandling-Einheiten, wobei hier die Gefahr des Aushebelns am Hangfuß beachtet werden muss. Lokale Experten warnen vor böigem Wind: Da der Hang klein ist, bleibt wenig Raum, um Turbulenzen in der Luft auszusteuern.

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Thermik und jahreszeitliche Aspekte

Tauchersreuth ist kein klassisches Thermikrevier. Die Thermikzeiten sind meist an sonnige Tage mit einer leichten Nordströmung gekoppelt, wenn die vorgelagerten Felder im Tal (nördlich des Hangs) aufheizen und die Warmluftpakete gegen den Hang gedrückt werden.  

Beste Jahreszeit: April bis Oktober. Im Winter ist der Flugbetrieb oft durch Wintersportler (Schlittenfahrer, kleiner Skilift) eingeschränkt, wobei der Flugbetrieb ruhen muss, wenn Wintersportaktivitäten stattfinden.  

Thermikquellen: Die flachen Wiesen vor dem Hang sind die Hauptauslöser. Wenn man kleine Vögel oder Modellflieger beobachtet, die vor dem Hang kreisen, ist dies ein sicheres Zeichen für abgelöste Thermik.

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Die Luftraum-Problematik: Fliegen am Rande der Kontrollzone

Dies ist der wichtigste Punkt für jeden Piloten, der Tauchersreuth besucht. Die geografische Nähe zum Flughafen Nürnberg (EDDN) bringt strikte regulatorische Grenzen mit sich. Tauchersreuth liegt buchstäblich an der Grenze.

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Die CTR Nürnberg und der Luftraum E

Die Kontrollzone (CTR) Nürnberg ist für Gleitschirme eine absolute Sperrzone. Sie beginnt nur etwa 2000 Meter südlich des Hanges. Die Orte Günthersbühl und Oedenberg liegen bereits innerhalb dieser Zone.  

Vertikale Grenze: Über dem Hang beginnt bei 1000 Fuß AGL (ca. 304 Meter über Grund) der Luftraum E. Während bemannte Luftfahrzeuge wie Gleitschirme unter VFR-Bedingungen in den Luftraum E einfliegen dürfen, ist für Modellflieger hier strikt Schluss.  

XC-Einschränkung: Ein Streckenflug nach Süden ist faktisch unmöglich, da man sofort in die CTR Nürnberg einfliegen würde. Streckenversuche müssen daher nach Osten oder Nordosten gerichtet sein, was jedoch eine sehr hohe Basis erfordert, um über die ersten Hügel des Juras zu kommen.

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Die Bedeutung der 1000-Fuß-Regel

In der Praxis bedeutet das: Wer in Tauchersreuth thermisch aufsteigt, muss seinen Flugweg extrem genau überwachen. Die ICAO-Karte ist hier zwingendes Lehrmaterial. In Foren wird oft diskutiert, dass Gleitschirmflieger von der Flugsicherung (FIS) kaum auf dem Radar gesehen werden, was die Eigenverantwortung zur Kollisionsvermeidung erhöht. Ein Flarm-Beacon oder ein Transponder ist zwar in diesem Luftraum nicht vorgeschrieben, wird aber von Sicherheitsbewussten Piloten aufgrund der hohen Dichte an Sportflugzeugen im Anflug auf Nürnberg empfohlen.

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Geheimtipps: Der Mehrwert für Kenner

Was Tauchersreuth von anderen Übungshängen unterscheidet, ist die Community und die spezielle Nutzung als "Technik-Schmiede".

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"Tauchi" als Groundhandling-Mekka

Lokale Piloten nutzen den Hang oft nicht zum Fliegen, sondern für "Glider Games". Der Begriff beschreibt das spielerische Beherrschen des Schirms am Boden, bei dem man den Schirm gegen den Wind aufzieht, ihn über Hindernisse führt oder gezielte Klapper provoziert, um die Reaktion des Flügels zu studieren.  

Tipp: Besuchen Sie den Hang bei einem Wind von ca. 15-20 km/h. Es ist das perfekte Training für Starkwindstarts, wie man sie später an Küsten oder auf hohen Alpengipfeln benötigt.

Fehler von Neulingen: Viele unterschätzen die Lee-Rotor-Gefahr am Hangfuß bei westlichem Einschlag des Windes. Wenn der Wind nicht exakt von vorne kommt, kann der Schirm beim Aufziehen asymmetrisch füllen und den Piloten in die Büsche ziehen.

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Lokale Wetterstationen und Webcams

Verlassen Sie sich nicht auf den Wetterbericht für die Stadt Nürnberg. Die Bedingungen in Tauchersreuth können durch die Hügelkante signifikant abweichen.

Die MFG-Station: Die Modellfluggruppe betreibt eine eigene Wetterstation, die Temperatur, Windrichtung und Geschwindigkeit alle drei Minuten aktualisiert. Diese Daten sind über die Website der MFG Tauchersreuth abrufbar und für Piloten Gold wert.  

Webcam-Check: Da Tauchersreuth keine eigene 360-Grad-Gleitschirm-Webcam hat, nutzen Locals die Webcam am Rothenberg (Schnaittach), um die Wolkenbildung im Osten zu beobachten, oder die Kameras am Flugplatz Feuerstein, um die großräumige Sichtweite einzuschätzen.

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Die "Goldene Stunde"

An Tagen mit laminarem Nordwind gibt es oft am späten Nachmittag, wenn die Thermik im Umland nachlässt, ein stabiles Soaring-Fenster. Wenn der Wind konstant mit 15-20 km/h gegen den Hang drückt, können erfahrene Piloten stundenlang in einer Höhe von 10 bis 20 Metern über der Kante "parken". Dies ist die entspannteste Form des Fliegens, die man in Franken finden kann.

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Das soziale Gefüge: Infrastruktur und Drumherum

Gleitschirmfliegen in Tauchersreuth ist ein Gemeinschaftserlebnis. Da der Hang von der Nürnberger Flugschule betrieben wird, ist man hier selten allein.

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Die Nürnberger Flugschule (Fly 1)

Die Schule nutzt Tauchersreuth als zentralen Übungshang für die Grundausbildung.  

Kontakt: Das Büro befindet sich in der Bayernstraße 158 in Nürnberg.  

Services: Neben der Ausbildung bietet die Schule einen Shop, Rettungsgeräte-Packservice und technische Checks an. Für Gastpiloten ist es ratsam, sich vorab kurz zu melden, um den Schulungsbetrieb nicht zu stören. In der Regel herrscht ein sehr kollegiales Miteinander, solange man sich an die Regeln hält.

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Gastronomie: Fränkische Gemütlichkeit nach dem Flug

Der Flugtag endet in Franken traditionell beim "Bier danach". Tauchersreuth bietet hierfür zwei herausragende Optionen.

Gasthaus Entfernung Besonderheit Brauerei-Gasthof Wiethaler 3-5 km (Neunhof/Beerbach)

Eigene Familienbrauerei (seit 1498), hervorragendes Schäufele, uriger Biergarten.

Landbierparadies (Nürnberg) 15 km (Stadtgebiet)

Kult-Lokal mit Bieren kleiner fränkischer Brauereien direkt vom Holzfass.

 

Der Gasthof Wiethaler ist unter Piloten legendär. Nach einem anstrengenden Tag am Übungshang ist ein "Staffelberg-Bräu" oder ein "Landbier Dunkel" die beste Belohnung. Wichtig: Reservieren Sie am Wochenende vorab, da der Biergarten bei schönem Wetter extrem gut besucht ist.

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Übernachtungsmöglichkeiten

Da Tauchersreuth primär ein Tagesausflugsziel ist, gibt es keine Campingplätze direkt am Hang.

Camping: Der nächste offizielle Campingplatz befindet sich im Pegnitztal oder in der Fränkischen Schweiz (z.B. Pottenstein).

Hotels: In Lauf an der Pegnitz oder Eckental finden sich zahlreiche Pensionen. Für Montagearbeiter oder preisbewusste Reisende wird oft das Hotel Ochsenkopf genannt, wobei dessen Öffnungszeiten variieren können.

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Sicherheit, Regeln und Kooperation

Die Sicherheit in Tauchersreuth resultiert nicht aus der Geländehöhe, sondern aus der Disziplin im Umgang mit anderen Luftraumnutzern.

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Das Miteinander mit den Modellfliegern

Tauchersreuth ist eines der wenigen Gebiete, in denen Gleitschirmflieger und Modellflieger direkt nebeneinander agieren.

Zonentrennung: Die Gleitschirmflieger nutzen den breiten Nordhang im Osten der Modellflug-Startstelle.  

Vorfahrt: In der Luft haben bemannte Luftfahrzeuge (Gleitschirme) grundsätzlich Vorrang vor unbemannten Modellen. Dennoch gilt: Vorsicht vor den schnellen Segelflugmodellen der MFG, die am Nordhang bei kräftigem Wind beachtliche Geschwindigkeiten erreichen.  

Kommunikation: Ein freundliches "Hallo" an der Hütte der Modellflieger wirkt Wunder. Wer nett fragt, wird immer freundlich behandelt.

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Notfall-Management

Trotz der geringen Höhe können Unfälle passieren, meist durch Fehlstarts oder Baumlandungen an den seitlichen Rändern.

Rettung: Der Hang ist für Rettungsfahrzeuge über die Straße gut erreichbar.

Notruf: 112. Geben Sie als Standort "Gleitschirm-Übungshang Tauchersreuth bei Beerbach" an. Die GPS-Koordinaten des Startplatzes sollten jedem Piloten im Handy gespeichert sein.

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Regelwerk im Detail

Flugzeiten: Bitte den Hang spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang verlassen.  

Naturschutz: Keine Abfälle hinterlassen, keine offenen Feuer. Der Hang ist Privatgelände und wird für die Futtergewinnung genutzt.

Versicherung: Eine gültige Haftpflichtversicherung für Gleitschirmflieger ist zwingend erforderlich und wird stichprobenartig kontrolliert.

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Ausbildung und Kurse: Warum hier jeder Pilot beginnen sollte

Die Nürnberger Flugschule nutzt Tauchersreuth nicht ohne Grund für ihre Grundkurse. Die Topographie ist pädagogisch wertvoll.

L-Schein: Die ersten Flugsekunden am Übungshang vermitteln das Gefühl für den Abhebemoment und die Landeeinteilung, ohne den Schüler psychisch zu überfordern.  

Pädagogik: Der Pilot lernt hier das "Laufen unter dem Schirm". Da man oft wieder hochlaufen muss, entwickelt man ein Gespür für das Gewicht und die Aerodynamik seines Equipments.  

Späteinsteiger: Tauchersreuth ist aufgrund seiner Einfachheit auch für Späteinsteiger (Piloten über 50 oder 60) ideal geeignet, um ohne alpinen Stress die Grundlagen zu festigen.

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Vergleich mit anderen regionalen Geländen

Um Tauchersreuth einzuordnen, lohnt ein Blick auf die Alternativen in der Umgebung.

Gelände Windrichtung Charakter Vergleich zu Tauchersreuth Rothenberg (Schnaittach) WNW Thermik- und Soaringberg

Anspruchsvoller, mehr Höhendifferenz (120 m), besser für Thermik.

Sammenheim W / O / N Windenschleppgelände

Fokus auf Höhe (450 m), kein Hangstart-Training.

Görauer Anger NO Kante / Soaring

Deutlich anspruchsvoller, Klippenstart, nichts für Anfänger.

 

Tauchersreuth bleibt der unangefochtene Champion für das Basistraining und Groundhandling bei Nordwind. Wenn der Wind auf West dreht, ist der Rothenberg die logische Ausweichmöglichkeit für Piloten im Nürnberger Land.

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Fazit und abschließende Empfehlungen

Tauchersreuth ist das "stille Fundament" des Gleitschirmsports in Nordbayern. Es ist kein Ort für Rekordjäger oder Panorama-Touristen, sondern für Handwerker der Lüfte. Die Kombination aus der professionellen Führung durch die Nürnberger Flugschule, der engen Abstimmung mit der Modellfluggruppe und der exzellenten fränkischen Gastronomie im Umland macht den Spot einzigartig.

Jeder Pilot, der seine Sicherheit in der Luft ernst nimmt, sollte regelmäßig Tage in Tauchersreuth einplanen, um sein Groundhandling zu perfektionieren. Wer hier seinen Schirm bei 20 km/h Nordwind blind beherrscht, wird auch an der Düne von Pyla oder am Col de la Forclaz eine gute Figur machen. Tauchersreuth lehrt uns, dass man nicht 2000 Höhenmeter benötigt, um ein großer Pilot zu werden – manchmal reichen 43 Meter und die richtige Einstellung.

Vergessen Sie nach dem Training nicht den Besuch beim Wiethaler in Neunhof. Ein kühles Landbier und ein ehrliches Gespräch mit lokalen Fliegerkollegen sind der perfekte Abschluss für einen Tag in Tauchersreuth. "Immer happy landings" ist hier nicht nur ein Wunsch, sondern aufgrund der fairen Bedingungen am Hang fast schon eine Garantie.

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