
1 Startplatz, 1 Landeplatz
Ausführliche Recherche und lokales Wissen
Umfassender Piloten-Guide für den Nordschwarzwald: Tannschach, Althof und der Flugkorridor Murgtal-Albtal
Der Nordschwarzwald stellt für den nicht-motorisierten Flugsport eine Region von besonderer topografischer und meteorologischer Signifikanz dar. Anders als die hochalpinen Fluggebiete, die oft durch klare Talwindsysteme und großflächige Startwiesen charakterisiert sind, verlangt diese Mittelgebirgsregion ein differenziertes Verständnis von mikroklimatischen Strömungen, Waldschneisen-Aerodynamik und strengen naturschutzrechtlichen Rahmenbedingungen. Im Zentrum des Interesses vieler Piloten steht der Startplatz Tannschach. Oft in Datenbanken gelistet, aber selten im Detail verstanden, umgibt diesen Startplatz eine Aura der Exklusivität, die sowohl durch seine physische Beschaffenheit als auch durch seine restriktive Zugangspolitik begründet ist.
Dieser Bericht dient als erschöpfendes Kompendium für Piloten, die eine fliegerische Erschließung des Sektors Bad Herrenalb / Gaggenau / Loffenau planen. Er geht weit über die statischen Informationen der DHV-Geländedatenbank hinaus und integriert logistische Feinheiten, sicherheitsrelevante aerologische Analysen und Insidertipps, die sonst nur im direkten Austausch mit lokalen Vereinsmitgliedern zugänglich sind. Ein zentraler Fokus liegt hierbei auf der klaren Unterscheidung der Nutzungsmöglichkeiten für Hängegleiter (Drachen) und Gleitschirmflieger, da gravierende regulatorische Unterschiede bestehen, deren Missachtung nicht nur Bußgelder, sondern den Verlust des gesamten Fluggeländes riskieren würde.
Die Analyse basiert auf einer Synthese technischer Geländedaten, meteorologischer Langzeitbeobachtungen und der Auswertung lokaler Vereinsstatuten der „Althofdrachen e.V.“ sowie benachbarter Haltergemeinschaften wie den „Teufelsfliegern“.
Um die spezifische Natur des Startplatzes Tannschach zu verstehen, ist ein Blick auf die meteorologische Geschichte der Region unerlässlich. Der Orkan „Lothar“, der im Dezember 1999 weite Teile des Schwarzwaldes verwüstete, fungierte als unfreiwilliger Landschaftsarchitekt für die heutige Infrastruktur. Vor diesem Ereignis nutzten die lokalen Piloten andere Startflächen, doch der massive Windwurf veränderte die Rauigkeit der Landoberfläche und damit die Strömungsmuster am Hang drastisch. Die zuvor genutzten Startplätze litten plötzlich unter turbulenten Seitenwindkomponenten, die einen sicheren Startbetrieb unmöglich machten.
In einer bemerkenswerten Reaktion auf diese Naturkatastrophe identifizierte der Verein „Die Althofdrachen e.V.“ den Bereich Tannschach als neue, aerodynamisch stabilere Option. Im Jahr 2005 wurde hier eine spezialisierte Erdrampe errichtet. Im Gegensatz zu den sanft geneigten Almwiesen der Alpen, die Fehler beim Startlauf verzeihen, ist Tannschach eine technische Antwort auf die bewaldete Topografie: Eine präzise in den Forst geschnittene Schneise, die den Venturi-Effekt nutzt, um eine saubere Anströmung zu gewährleisten. Diese Entstehungsgeschichte erklärt die kompromisslose Ausrichtung auf Hängegleiter, deren höhere Flächenbelastung und Eindringgeschwindigkeit sie weniger anfällig für die an den Rändern der Waldschneise entstehenden Randwirbel machen.
Für Piloten, die die Anfahrt oder eine Außenlandung in der Nähe planen, sind präzise Geodaten essenziell. Es sei jedoch bereits an dieser Stelle gewarnt: Die Navigation zum Startplatz via GPS ist für Gastpiloten ohne Begleitung zwecklos, da die Zufahrt physisch reglementiert ist.
Parameter Datenwert Kontext / Relevanz Startplatz Koordinaten N 48°49'18.57" E 8°24'15.88"
Standort der Erdrampe.
Startplatz Höhe 700 m MSL Startet oft oberhalb der Inversion im Rheintal. Höhendifferenz 240 m Bis zum Landeplatz Althof. Landeplatz Koordinaten N 48°49'45.81" E 8°23'41.62"
Wiese direkt an der Landstraße (LP Althof).
Landeplatz Höhe 460 m MSL Im Tal gelegen, thermisch oft aktiv. Startrichtung SW (Süd-West)
Ideal für die vorherrschenden Westwindlagen.
Die rigorose Untersagung des Gleitschirmbetriebs am Tannschach ist kein willkürlicher Akt der Exklusion, sondern basiert auf harten physikalischen Fakten, die in der Geländehaltergenehmigung verankert sind.
Die Schneisen-Problematik: Der Start erfolgt aus einer Waldschneise. Während ein Hängegleiter (Drachen) durch seine starre Struktur und den direkten Anstellwinkel-Input des Piloten die turbulente Grenzschicht beim Verlassen der Schneise sicher durchschneiden kann, ist ein Gleitschirm (Gleitsegel) hier extrem gefährdet. Seitenwindkomponenten, die am Startplatz kaum spürbar sein mögen, erzeugen an den Baumkanten der Schneise Rotoren. Ein Klapper in dieser Phase, wenige Meter über dem Boden und ohne Ausweichraum nach links oder rechts, wäre fatal.
Startabbruch: Die Erdrampe bietet für einen Hängegleiterpiloten einen definierten "Point of no Return". Für einen Gleitschirmflieger, der eventuell einen Startlauf abbrechen muss, fehlt in der steilen, begrenzten Schneise der nötige Raum für ein sicheres Auslaufen oder das Zusammenlegen des Schirms ohne Baumkontakt.
Rechtliche Konsequenz: Der Flugbetrieb mit Gleitschirmen ist explizit nicht gestattet. Dies ist in der Aufstiegsgenehmigung des DHV (im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums) festgeschrieben. Zuwiderhandlungen gefährden den Versicherungsschutz des Piloten und die Zulassung des gesamten Geländes.
Der Zugang zum Startplatz Tannschach unterliegt einem strengen Reglement, das Logistik und Naturschutz vereint. Es gibt keine öffentliche Zufahrt.
Shuttle-Zwang: Die Auffahrt erfolgt ausschließlich mit dem Vereinsbus der Althofdrachen. Privatfahrten zum Startplatz sind untersagt.
Das Gastpiloten-Protokoll: Gastpiloten können den Startplatz nicht autonom nutzen. Sie müssen zwingend von einem Vereinsmitglied begleitet werden, das Zugang zum Bus und den notwendigen Forstschlüsseln hat. Dies eliminiert effektiv die Möglichkeit für spontane "Hike & Fly"-Aktionen oder unangemeldete Besuche.
Infrastruktur vor Ort: Unterhalb der Rampe befindet sich eine Clubhütte, die als Briefing-Raum und sozialer Treffpunkt dient. Diese Infrastruktur wird durch die Startgebühren und Mitgliedsbeiträge finanziert und gepflegt.
Da Tannschach für Gleitschirmpiloten gesperrt ist, muss sich der Fokus auf die umliegende Infrastruktur richten. Der Nordschwarzwald bietet in unmittelbarer Nähe (< 15 km Radius) exzellente Alternativen, die nicht nur legal sind, sondern fliegerisch oft mehr Potenzial bieten.
Nur etwa 7 Kilometer Luftlinie südwestlich von Tannschach thront die Teufelsmühle über dem Murgtal. Sie ist die primäre Ausweichoption und bietet Bedingungen, die Tannschach in den Schatten stellen.
Charakteristik: Ein hochalpines Flugerlebnis im Mittelgebirge. Mit einem Höhenunterschied von über 500 Metern (Start auf ca. 900 m MSL, Landung im Murgtal auf ca. 200 m MSL) bietet sie genügend Arbeitshöhe, um thermische Anschlüsse zu finden.
Topografie: Der Startplatz "Startplatz West" auf der Gernsbacher Seite markiert den Einstieg in eine der thermisch aktivsten Kanten des Nordschwarzwalds. Die Felsformationen der Teufelsmühle heizen sich schnell auf und generieren zuverlässige Ablösungen ("Hausbärte"), die Piloten regelmäßig auf Basisnähe bringen.
Vereinsstruktur: Das Gelände wird vom „Drachen- und Gleitschirmclub Loffenau e.V. (Teufelsflieger)“ betreut. Die Infrastruktur ist hier explizit auf den Mischbetrieb ausgelegt, was eine entspannte Koexistenz von Drachen und Gleitschirmen ermöglicht.
Geografische Relation: Während Tannschach isoliert in einer Waldlage liegt, öffnet sich die Teufelsmühle direkt zum breiten Murgtal hin, was die aerologische Situation bei Westwind deutlich laminarer gestaltet als in der Tannschach-Schneise.
Etwa 13 Kilometer westlich von Tannschach liegt der Merkur, der Hausberg von Baden-Baden. Er repräsentiert das genaue Gegenteil zur wilden Romantik der Teufelsmühle: Urbane Erschließung und maximale logistische Effizienz.
Logistik-Highlight: Der Startplatz ist direkt mit der Merkurbergbahn erreichbar. Dies eliminiert die Notwendigkeit von Shuttle-Diensten oder Autoschieberei, was den Merkur zum idealen Ziel für Solo-Piloten macht.
Startplätze:
Merkur West: Direkt an der Bergstation gelegen. Ein steiler, aber gut planierter Hang. Hier kann man an thermischen Tagen direkt über den Villen von Baden-Baden aufdrehen.
Merkur Nordost: Eine anspruchsvolle Schneise, die nur bei entsprechenden Windbedingungen genutzt werden sollte und ähnlich wie Tannschach technisches Können beim Start verlangt.
Landeplatz-Warnung: Der Landeplatz in Baden-Baden ist berüchtigt für seine "bucklige" Thermik und Neigung. Er erfordert eine präzise Landeeinteilung, da er oft thermisch durchsetzt ist und wenig Fehlertoleranz bietet.
Für Gleitschirmpiloten, die unbedingt im Bereich Althof/Bernbach fliegen möchten, existiert eine legale Nische: Der Windenschlepp.
Ort: Die Wiesen bei Bad Herrenalb-Bernbach, im Tal unterhalb von Tannschach.
Koordinaten: N 48°49' | E 8°24'.
Betrieb: Der Althofdrachen e.V. besitzt eine Zulassung für den Windenschlepp von Hängegleitern und Gleitschirmen.
Potenzial: Die Ausklinkhöhe beträgt typischerweise 200–250 Meter. An thermisch guten Tagen reicht dies aus, um in die Thermik einzusteigen, die von den umliegenden Hängen abzieht.
Einschränkung: Der Schleppbetrieb findet seltener statt als der Hangbetrieb und erfordert ein eingespieltes Winden-Team. Gastpiloten sollten sich zwingend vorher erkundigen, ob Windenbetrieb geplant ist.
Ein Aspekt, der in der Flugplanung oft unterschätzt wird, aber im Nordschwarzwald absolute Priorität hat, ist der Artenschutz. Das Gelände Tannschach liegt inmitten eines Natura 2000-Schutzgebietes. Die Koexistenz mit dem Wanderfalken (Falco peregrinus) und dem Kolkraben (Corvus corax) ist nicht verhandelbar.
Piloten müssen ihren Kalender synchronisieren, um nicht vor verschlossenen Schranken zu stehen – oder schlimmer, eine behördliche Sperrung des Geländes zu provozieren.
Offene Saison: 1. Mai bis 31. Januar. In diesem Fenster ist der Flugbetrieb (unter Beachtung der Gerätebeschränkung) gestattet.
Harte Sperrzeit: 1. Februar bis 30. April. In dieser Zeit gilt ein absolutes Flugverbot zum Schutz der Brutstätten. Diese drei Monate dienen der ungestörten Balz und Aufzucht der Greifvögel.
Implikationen: Die Einhaltung wird von Naturschutzbehörden und lokalen Ornithologen überwacht. Ein Verstoß ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz, der zu empfindlichen Geldbußen und dem Entzug der Fluglizenz führen kann.
Auch außerhalb der Sperrzeiten ist Sensibilität gefragt. Das Aufziehen von Gleitschirmen (Groundhandling) ist auf dem gesamten Gelände der Althofdrachen – auch am Landeplatz – untersagt. Dies dient zum einen dem Schutz der Grasnarbe (Erosionsschutz), zum anderen der Vermeidung visueller Reize, die Wildtiere in den angrenzenden Schutzzonen stressen könnten. Für Gleitschirmpiloten bedeutet dies: Kein "Spielen" auf der Wiese, auch wenn der Wind perfekt wäre.
Der Nordschwarzwald unterliegt meteorologischen Gesetzmäßigkeiten, die sich signifikant von denen der Alpen unterscheiden. Ein tiefes Verständnis dieser Mechanismen ist der Schlüssel für erfolgreiche Flüge ("Secret Knowledge").
Im Herbst und Winter bildet sich oft eine zähe Kaltluftseen-Inversion im Rheintal. Während Städte wie Karlsruhe oder Baden-Baden unter einer grauen Hochnebeldecke liegen, ragen die Gipfel des Schwarzwaldes (Teufelsmühle, Tannschach, Merkur) oft als sonnige Inseln heraus.
Die Chance: Startplätze auf 700–900 m Höhe liegen oft über der Inversion. Dies ermöglicht traumhafte Flüge über dem "Nebelmeer".
Das Risiko: Der Landeplatz (z.B. Althof auf 460 m) kann unter oder in der Nebelschicht liegen. Ein Start bei strahlendem Sonnenschein oben kann in einem Blindflug im Nebel enden.
Strategie: Webcams (Merkur, Teufelsmühle) sind das wichtigste Vorflug-Instrument, um die Obergrenze des Nebels zu bestimmen. Liegt der Landeplatz im Nebel, ist der Start absolutes Tabu.
Dominante Strömung: West/Südwest. Die Ausrichtung von Tannschach (SW) ist hierfür optimiert.
Talwind: Das Murgtal entwickelt an thermischen Tagen ein eigenes Talwindsystem. Dieser Wind zieht das Tal hinauf (von Nord nach Süd).
Gefahr: Bei starken überregionalen Westwinden kann der Talwind im Murgtal kanalisiert und verstärkt werden. Am Landeplatz Althof oder in Loffenau kann der Wind dann deutlich stärker sein als am Startplatz vermutet.
Indikator: Beobachtung der Baumwipfel im Tal und Nutzung der Windmessstationen (z.B. Holfuy Teufelsmühle), die Böenspitzen anzeigen.
Für Piloten, die ein Wochenende im "Flugdreieck" Tannschach-Teufelsmühle-Merkur planen, bietet Bad Herrenalb die strategisch beste Basis.
Camping Albtal-Arena (Adventure World): Dieser Campingplatz in Bad Herrenalb fungiert als inoffizielles Basislager.
Ausstattung: Neben Stellplätzen für Wohnmobile (ca. 15) gibt es rustikale Blockhütten, die sich ideal für Gruppen eignen.
Lage: Er liegt im Tal, zentral zwischen dem Landeplatz Althof und der Auffahrt zur Teufelsmühle.
Saison: Achtung – Winterpause bis Ende März (z.B. 30.03.). Für Winterflieger (Januar) ist er keine Option.
Nach der Landung trifft sich die Szene oft im Gasthaus Bären in Bernbach (Schulgasse 1). Das Lokal ist tief in der lokalen Vereinskultur verwurzelt und bietet neben Pizza auch den vitalen Informationsaustausch über die Flugbedingungen des nächsten Tages.
Die Erhaltung der Gelände, Pachtzahlungen an Forst und Landwirte sowie der Unterhalt der Shuttles werden durch Gebühren finanziert.
Tageskarte Althof: 5,00 €. Diese beinhaltet theoretisch die Auffahrten mit dem Clubbus (sofern man Hängegleiter fliegt und begleitet wird).
Jahresmitgliedschaft: Für regelmäßige Gäste (40 €/Jahr) lohnt sich der Beitritt, da er den Zugriff auf interne Kommunikation (SMS/Verteiler) und vereinfachte Logistik ermöglicht.
Die Sicherheit im Nordschwarzwald hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung und der korrekten Einschätzung der Luftraumsituation ab.
Ein oft übersehener Gefahrenfaktor im Murgtal ist der militärische Flugbetrieb. Die Region liegt im Einflussbereich der Tiefofluggebiete.
Gefahr: Transall-Transportmaschinen und Eurofighter nutzen die Täler des Schwarzwaldes gelegentlich für Navigationsübungen, teils in Höhen von nur 300 Metern über Grund (AGL).
Verhalten: Sollte Fluglärm wahrgenommen werden oder ein Jet gesichtet werden: Sofortige Positionsbestimmung. Wer im freien Luftraum (Talmitte) ist, sollte Höhe und Kurs halten, um berechenbar zu bleiben. Wer hangnah fliegt, sollte so nah wie möglich am Relief bleiben ("Ankleben"), da die Jets meist der Talmitte folgen.
FKB Airport: Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (EDSB) liegt westlich. Zwar sind die Startplätze meist außerhalb der Kontrollzone (CTR), aber bei Streckenflügen Richtung Rheinebene (Westen) stößt man schnell an die Luftraumgrenzen. Ein aktueller ICAO-Karten-Check ist Pflicht.
Aufgrund der Waldschneisen-Starts ist das Risiko einer Baumlandung statistisch erhöht.
Funk: Die lokale Frequenz für den Flugbetrieb ist LPD 433.275 MHz (Kanal 9) mit CTCSS 97.4 Hz (Kanal 11). Über diesen Kanal wird der Shuttle koordiniert und im Notfall kommuniziert.
Verhalten bei Baumlandung: Ruhe bewahren. Nicht abschnallen. Hilfe über Funk oder Handy (Netzabdeckung im Tal meist gut, am Hang variabel) anfordern. Die Bergwacht Schwarzwald ist auf Baumrettungen spezialisiert. Eigenmächtige Abseilversuche ohne Sicherung führen oft zu Sekundärunfällen.
Der Startplatz Tannschach bleibt ein faszinierendes Relikt der Orkan-Geschichte und ein Juwel für die Hängegleiter-Community. Seine Exklusivität sichert nicht nur die Sicherheit an der anspruchsvollen Schneise, sondern garantiert auch den Fortbestand der Genehmigung in einem ökologisch sensiblen Habitat.
Für den Gleitschirmpiloten lautet die klare Botschaft: Tannschach ist eine "No-Go-Area". Doch diese Einschränkung sollte nicht als Verlust, sondern als Wegweiser verstanden werden. Mit der Teufelsmühle und dem Merkur liegen zwei der besten Fluggelände Deutschlands in direkter Nachbarschaft, die legal, logistisch erschlossen und fliegerisch überlegen sind. Wer das "Althof-Erlebnis" sucht, findet es am Boden beim Landebier im Gasthaus Bären oder beim gemeinsamen Windenbetrieb im Tal – dort, wo die Fliegergemeinschaft unabhängig vom Fluggerät zusammenkommt.