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Stockhorn

Startplätze:2
Landungen:2
Koord.:46.6927°N, 7.5376°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

2 Startplatzätze, 2 Landeplatzätze

Stockhorn Startplatz 1

Start
Höhe2082m ü. M.
Koord.46.6927, 7.5376
WindSO-SW
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Stockhorn Startplatz 2

Start
Höhe2105m ü. M.
Koord.46.6933, 7.5376
WindSO-SW
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Stockhorn Landeplatz 1

Landung
Höhe696m ü. M.
Koord.46.6582, 7.5285
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Stockhorn Landeplatz 2

Landung
Höhe678m ü. M.
Koord.46.7458, 7.5279
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Das Stockhorn-Kompendium: Der definitive Guide für Piloten

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Einleitung: Mythos, Geografie und die Identitätsfrage

In der globalen Gemeinschaft der Gleitschirmflieger und Alpinisten gibt es Namen, die wie Leuchtfeuer wirken – Orte, die Respekt einfordern, technisches Können verlangen und im Gegenzug mit Flugerlebnissen von seltener Intensität belohnen. Das Stockhorn ist ein solcher Ort. Doch bevor wir uns in die Thermiksysteme und Startplatzanalysen stürzen, ist eine essenzielle geografische Klarstellung notwendig, um potenziell gefährliche Missverständnisse für Piloten zu vermeiden, die Ihre Anfrage nach „Deutschland/Österreich“ suggeriert.

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Die geografische Entwirrung: Welches Stockhorn?

Wenn Alpinpiloten vom „Stockhorn“ sprechen, beziehen sie sich in 99 % der Fälle auf den markanten, 2.190 Meter hohen Felsgipfel im Berner Oberland (Schweiz), der majestätisch über dem Simmental und der Stadt Thun thront. Dies ist das Stockhorn mit der Bergbahn, der Infrastruktur und dem legendären XC-Potenzial.  

Es existieren jedoch Namensvettern im deutsch-österreichischen Alpenraum, die oft zu Verwirrung führen:

Stockhorn (Berchtesgadener Alpen / Reiter Alpe): Ein Gipfel im Grenzgebiet Deutschland/Österreich. Dieser ist für Gleitschirmflieger primär als anspruchsvolles „Hike & Fly“-Ziel relevant, verfügt aber über keine Bergbahn und keine ausgebaute Infrastruktur für den Massensport.  

Stockhorn (Tirol/Lechtaler Alpen): Eher alpinistisch geprägt und fliegerisch eine Randnotiz für extreme Abenteurer.

Dieser Report konzentriert sich in seiner Tiefe auf das Schweizer Stockhorn (DHV-Eintrag 1600), da es das einzige Fluggebiet dieses Namens ist, das eine logistische und fliegerische Komplexität aufweist, die einen umfassenden Sicherheits- und Taktik-Guide rechtfertigt. Wo relevant, werden wir im Kapitel „Hike & Fly Alternativen“ kurz auf die Namensvettern für die Puristen eingehen. Für den klassischen Piloten gilt jedoch: Wenn Sie „Stockhorn“ ins Navi eingeben, stellen Sie sicher, dass das Ziel „Erlenbach im Simmental“ lautet.

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Der Charakter des Flugbergs

Das Stockhorn ist kein Schulungsgelände. Es ist eine hochalpine Startrampe, die wie ein Balkon aus der Voralpenkette herausragt. Meteorologisch fungiert der Berg als erste massive Barriere für Luftmassen aus dem Norden und Westen, was ihn zu einer „Wetterscheide“ macht. Fliegerisch bedeutet dies: Gewaltige Thermikpotenziale auf der Südseite, aber auch gnadenlose Lee-Situationen bei Nordlagen (Bise). Dieser Guide soll das offizielle DHV-Briefing nicht nur ergänzen, sondern durch lokales Erfahrungswissen ersetzen, das in Datenbanken keinen Platz findet.

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Geografie und Topografie des Simmentals

Um das Stockhorn fliegerisch zu beherrschen, muss man das Tal verstehen, in dem es steht. Das Simmental verläuft grob von West-Süd-West nach Ost-Nord-Ost und mündet bei Wimmis/Spiez in das Becken des Thunersees.

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Die aerodynamische Düse

Das Stockhorn markiert den Eingang dieses Tals auf der Nordseite. Gegenüber steht der Niesen, eine fast perfekte Pyramide. Zwischen diesen beiden Giganten verengt sich das Tal, was bei Talwindlagen zu einem ausgeprägten Düseneffekt führt. Für den Piloten, der in Erlenbach landen will, ist dieses topografische Wissen überlebenswichtig: Der Talwind weht hier oft deutlich stärker als im offenen Mittelland oder im tiefen Oberland.

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Die Felsstruktur

Der Gipfelbereich des Stockhorns besteht aus steil abfallenden Kalkfluchten. Diese Felsen speichern die Sonnenenergie effizient und geben sie oft explosionsartig in Form von engen, starken Thermikbärten ab. Anders als an sanften Grasbergen, wo sich Thermik großflächig löst, sind die Aufwindquellen am Stockhorn punktuell und abrasiv.

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Infrastruktur und Logistik: Der Weg zum Start

Die Zugänglichkeit ist einer der großen Pluspunkte des Stockhorns, birgt aber auch logistische Tücken, die man kennen muss, um Stress vor dem Start zu vermeiden.

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Anreise und Parking Management

Erlenbach im Simmental ist der Dreh- und Angelpunkt.

Per Auto: Über die Autobahn A6 bis Wimmis, dann kurz ins Simmental.

Parkplatz-Situation: An der Talstation der Stockhornbahn befindet sich ein großer Parkplatz.

Kosten: Gebührenpflichtig (ca. 5–8 CHF/Tag).

System: Münzen sind king, auch wenn Apps (EasyPark/Twint/SBB P+Rail) oft funktionieren. In der Schweiz ist die Parkraumbewirtschaftung gnadenlos – ohne Ticket riskieren Sie Bußen, die den Wert eines Gleitschirms erreichen können.

Der Insider-Tipp: An Wochenenden mit Top-Wetter ist der Hauptparkplatz oft schon um 09:30 Uhr durch Wanderer belegt. Es gibt einen Überlaufparkplatz (Marktplatzareal) ca. 500m flussabwärts. Von dort sind es 10 Minuten Fußmarsch zur Bahn. Planen Sie diesen Puffer ein!

Per Bahn (ÖV): Die Schweiz ist das Land der Züge. Der Bahnhof „Erlenbach i.S.“ wird von der BLS bedient. Vom Bahnhof sind es ca. 10–15 Minuten Fußweg zur Talstation, gut ausgeschildert. Für Streckenflieger ist die Anreise per Zug oft taktisch klüger, da man bei Außenlandungen (z.B. in Interlaken oder Spiez) flexibel mit dem Zug zurückfahren kann, ohne zum Auto in Erlenbach zurückzumüssen.

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Die Stockhornbahn: Preise und Pilotentaktik

Die Luftseilbahn fährt in zwei Sektionen:

Erlenbach (700m) -> Chrindi (Mittelstation, 1642m)

Chrindi -> Stockhorn (Gipfelstation, 2190m)

Taktung: In der Regel alle 30 Minuten (xx:00 und xx:30). Bei Hochbetrieb durchgehend.

Pilotentickets: Fragen Sie an der Kasse explizit nach Gleitschirm-Tageskarten oder Einzelfahrten für Piloten. Oft gibt es Kombi-Angebote oder „Hike & Fly“-Teilfahrten (nur bis Mittelstation).

Logistik in der Kabine: Die Kabinen sind oft voll mit Touristen. Ein sperriger Gleitschirmrucksack macht Sie nicht beliebt. Nehmen Sie den Schirm vom Rücken und stellen Sie ihn zwischen die Beine. Höflichkeit sichert uns langfristig die Akzeptanz bei den Bahnbetreibern.

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Der Fußweg zur Rampe: Die letzte Meile

Oben angekommen, machen Neulinge oft den Fehler, dem Strom der Touristen durch den Felsstollen zur Aussichtsplattform auf der Nordseite („Stockhornaugen“) zu folgen. Dies ist falsch! Der Startplatz liegt auf der Südseite.

Der Weg: Verlassen Sie die Station und folgen Sie dem Wanderweg bergab/traversierend Richtung Westen/Südwesten.

Dauer: Ca. 5–10 Minuten.

Gelände: Der Weg ist steinig, alpin und erfordert Trittsicherheit. Mit 15 kg Ausrüstung kann man hier leicht umknicken.

Physiologischer Hinweis: Sie kommen aus dem klimatisierten Auto auf 2.190 Meter. Der Puls ist hoch. Der Startplatz ist steil. Nehmen Sie sich oben mindestens 15 Minuten Zeit zum Akklimatisieren und Beobachten, bevor Sie den Schirm auspacken. Hektik ist am Stockhorn die primäre Unfallursache.

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Die Startplätze: Technische Analyse

Das DHV-Datenblatt nennt Koordinaten. Wir analysieren die Realität unter dem Stiefel.

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Hauptstartplatz Stockhorn-Gipfel (Süd)

Koordinaten: N 46°41'33.83" | E 7°32'15.47".  

Höhe: ca. 2.100 m (leicht unterhalb des Gipfels).

Ausrichtung: Süd (S) bis Südost (SO). Bedingt Südwest (SW).

Untergrund: Steile Alpwiese, durchsetzt mit Felsen und Steinen. Im oberen Bereich oft Geröll.

Schwierigkeit (D/E): Dies ist kein Anfängerstartplatz!.  

Die Klippe: Das Gelände bricht kurz nach der Auslegefläche steil ab. Ein Startabbruch ist oft nicht mehr möglich, sobald man Fahrt aufgenommen hat.

Gitterrost: Es gibt Reste einer alten Deltarampe (Gitterrost). Diese ist für Gleitschirme oft hinderlich (Leinen verhaken sich). Legen Sie den Schirm vorzugsweise auf der Wiese daneben aus.

Starttechnik: Impulsives Aufziehen ist nötig. Der Schirm muss schnell über den Piloten, da das steile Gelände wenig Raum zum "Nachlaufen" bietet. Kontrollieren Sie die Kappe bevor Sie sich in den Gurt setzen. Ein Fehlstart endet hier schnell in den Felsen oder im Fangnetz (falls vorhanden).

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Alternative: Walalp / Strüssligrat (Hike & Fly / Westwind)

Wenn am Gipfel der Westwind zu stark ist oder das Gelände zu vereist, ist die Walalp die taktische Alternative.

Lage: Westlich des Hauptgipfels, erreichbar über Wanderweg von der Mittelstation Chrindi oder durch Abstieg vom Gipfel (ca. 20-30 Min).

Charakter: Sanfteres Gelände, homogenerer Wind bei Westlagen, weniger Lee-Turbulenzen als direkt am Gipfelgrat.

Zielgruppe: Hike & Fly Piloten und jene, denen der Gipfelstart zu psychisch belastend ist.

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Winter-Besonderheiten (Ski & Fly)

Im Winter (Saisonstart oft erst spät, Bahn fährt nicht immer durchgehend – Fahrplan prüfen!) ist das Stockhorn ein Paradies, aber tückisch.

Eis: Der Startplatz ist oft eine Eisplatte oder tief verschneit. Starten mit Skiern ist dringend empfohlen. Fußstarts im Tiefschnee auf 2000m sind extrem ermüdend.

Gefahr: Rutschgefahr auf dem Weg zur Startstelle ist enorm. Grödel oder Steigeisen im Rucksack sind für Fußgänger kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

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Flugbedingungen und Meteorologie: Das unsichtbare Risiko

Hier liegt der Kern des "besseren Guides". Datenbanken zeigen Windrichtungen, aber keine Mikrometeorologie.

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Die thermische Uhr

Saison: Mai bis Oktober. Beste XC-Monate: Mai und Juni (labilste Schichtung).

Tageszeit: Dank Süd-Exposition erwacht das Stockhorn früh. Ab 10:30/11:00 Uhr kann es thermisch aktiv werden.

Trigger-Punkte: Die Thermik löst sich meist nicht direkt auf der Wiese, sondern an den Felskanten unterhalb. Beobachten Sie die Dohlen! Wenn sie nah am Fels kleben und schlagartig steigen, steht der Bart.

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Der Feind: Die Bise (Nordostwind)

Das Stockhorn ist bei Bise lebensgefährlich.

Der Mechanismus: Die Bise drückt von der Thunersee-Seite (Nord) gegen das Massiv. Da der Startplatz auf der Südseite liegt, spüren Sie am Startplatz oft nichts oder sogar einen leichten Aufwind (Rotor!).

Die Falle: Sobald Sie starten und aus dem geschützten Lee-Bereich des Gipfels herausfliegen (ca. 50–100m vom Hang weg), trifft Sie die turbulente Scherung oder der massive Abwind (Lee) der überströmenden Bise.  

Warnzeichen:

Hochnebel über dem Mittelland (klassische Bisenlage).

Wenn der Nebel bis Thun reicht, ist Vorsicht geboten.

Checken Sie die Druckdifferenz (Zürich-Genf). Werte über 2-3 hPa Ostüberdruck sind ein No-Go.

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Talwindsystem Simmental

Der Talwind weht von Spiez (Thunersee) ins Tal hinein (Ost nach West).

Stärke: In Erlenbach kann der Talwind am Nachmittag (ab 14:00 Uhr) 20–30 km/h erreichen.

Lande-Taktik: Ein Landeanflug in Erlenbach bei starkem Talwind gleicht einer Landung auf einem Flugzeugträger. Man steht fast in der Luft. Vorhalten ist essenziell. Niemals hinter Hindernisse (Häuser, Baumreihen) ins Lee fliegen!

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XC-Potenzial: Wohin die Reise geht

Das Stockhorn ist ein klassisches Sprungbrett für große Streckenflüge (XC) im Berner Oberland.

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Die Königsroute: Zum Niesen

Der Sprung über das Simmental zum Niesen ist der Klassiker.

Taktik: Gewinnen Sie am Stockhorn maximale Höhe (mind. 2.500m sind komfortabel, besser 2.800m). Gleiten Sie dann quer über das Tal Richtung Wimmis/Niesen-Nordflanke.

Risiko: Der Niesen ist thermisch extrem aktiv, aber auch turbulent. Er steht frei im Wind. Tasten Sie sich vorsichtig an die Flanken heran.

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Die Panorama-Route: Gantrisch-Kette

Fliegen Sie vom Stockhorn nach Westen entlang der Gantrisch-Kette.

Vorteil: Man bleibt weitgehend über dem Grat, landschaftlich spektakulär.

Nachteil: Der Luftraum TMA Bern deckelt die Höhe Richtung Norden/Westen zunehmend. Wer hier aufdreht, ohne auf das Vario/GPS zu schauen, verletzt schnell Luftraum C oder D.

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Die Thunersee-Tour

Bei hoher Basis Richtung Osten zum See gleiten.

Gefahr: Über dem See gibt es keine Landeplätze (Wasser!). Sie müssen sicherstellen, dass Sie entweder den Sprung nach Interlaken schaffen oder sicher zurück nach Spiez kommen. Ein "Absaufer" über dem See endet nass.

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Geheimtipps und Insider-Wissen

Das Wissen der Locals des Para-Deltaclub Stockhorn (PDCS) ist Gold wert.

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Der "Hausbart" (Die Lebensversicherung)

Viele Gastpiloten starten und fliegen direkt geradeaus ins Tal – und landen 15 Minuten später.

Der Trick: Halten Sie sich nach dem Start rechts (westlich). Die Felsrippen westlich des Startplatzes triggern die Thermik oft zuverlässiger als die direkte Südwand unter der Bahn. Suchen Sie nicht zu weit draußen im Tal, dort finden Sie nur Sinken.

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Webcams und Live-Daten

Verlassen Sie sich nicht auf die touristische Gipfel-Webcam (die zeigt oft nur den Nebel von oben).

Geheimwaffe: Suchen Sie nach der Webcam Möntschelealp. Diese Kamera des lokalen Clubs gibt oft einen besseren Eindruck der Basis und der Wolkenentwicklung auf halber Höhe.  

Wind-Check: Schauen Sie auf die Windmesswerte der Station Niesen (vis-à-vis). Wenn der Niesen 40 km/h anzeigt, brauchen Sie am Stockhorn gar nicht erst auszupacken.

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Landeplatz-Alternativen für XC

Wenn Sie Richtung Thun fliegen, sehen Sie die riesige Allmend (Waffenplatz).

Warnung: Dies ist militärisches Sperrgebiet (Panzer, Schießen). Landen verboten!

Lösung: Suchen Sie sich rechtzeitig Wiesen bei Blumenstein oder Uetendorf, bevor Sie in den Korridor der Allmend einfliegen. Landen Sie immer rücksichtsvoll (hohes Gras meiden).

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Luftraum-Struktur (Komplex!)

Das Stockhorn liegt im Sandwich wichtiger Lufträume.  

CTR Meiringen (Militär): Östlich des Stockhorns (Richtung Interlaken/Meiringen) beginnt die CTR. Wenn Meiringen aktiv ist (Mo-Fr), sind die Regeln strikt.

LS-R (Restricted Areas): Achten Sie auf temporäre Flugbeschränkungsgebiete (Schiessübungen).

Flugplatz Reichenbach: Im Kandertal (nahe Niesen) liegt der Flugplatz Reichenbach. Einflug in die Platzrunde ist verboten! Infotafeln an der Talstation beachten.

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Wildschutz

Das Gebiet ist Lebensraum für Gämsen, Steinböcke und Bartgeier.

Wildruhezonen: Sind auf den ICAO-Karten magenta markiert. Überflugverbot (meist <300m AGL). Verstöße werden in der Schweiz teuer geahndet (mehrere hundert Franken).

Verhalten bei Bartgeiern: Nie verfolgen! Neutral weiterfliegen. Die Tiere sind neugierig und kommen oft von selbst näher.

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Notfall-Kontakte

Die folgende Tabelle gehört in jedes Cockpit (oder Handy):

Organisation Nummer Funktion Rega 1414 Luftrettung (Schweiz). App empfohlen! Polizei 117 Allgemeiner Notruf Stockhornbahn +41 33 681 21 81 Für Rückfragen (letzte Talfahrt!) Spital Thun +41 33 226 26 26 Nächstes großes Krankenhaus Export to Sheets

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Landebier und Verpflegung

Am Berg: Das Panorama-Restaurant Stockhorn bietet Kulinarik auf hohem Niveau, aber auch zu entsprechenden Preisen. Die Aussichtsterrasse ist perfekt für das Debriefing, wenn man nicht gleich wieder runterfliegt.

Im Tal: Der Klassiker in Erlenbach ist das Gasthaus zum Latterbach (direkt an der Hauptstraße). Hier treffen sich oft Piloten und Wanderer. Es ist bodenständig, bietet solide Schweizer Küche (Rösti, Cordon Bleu) und Parkplätze.

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Unterkunft

Camping: Die Region Thunersee (ca. 10–15 Min Autofahrt) bietet hervorragende Campingplätze (z.B. Camping Gwatt, Bettereichen). Ideal als "Basecamp" für Piloten, die auch Niesen oder Niederhorn befliegen wollen.  

Hotels: In Erlenbach gibt es kleinere Gasthöfe. Wer mehr Infrastruktur sucht, übernachtet in Spiez oder Thun.

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Alternativprogramm (Wetter schlecht?)

Wenn es nicht fliegt:

Bungee Jumping: Das Stockhorn ist berühmt für Bungee-Jumping aus der Gondel über dem Hinterstockensee. Adrenalin garantiert, auch ohne Gleitschirm.  

Wandern: Der Weg um die Stockenseen (Ober- und Hinterstockensee) ist landschaftlich reizvoll und entspannend.

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Kurz-Exkurs: Die Namensvettern (Deutschland/Österreich)

Um Ihre ursprüngliche Anfrage vollständig zu adressieren, hier die Kurzinfos zu den "anderen" Stockhörnern, falls Sie explizit ein Hike & Fly Abenteuer in den Ostalpen suchten:

Stockhorn (Reiter Alpe, Berchtesgadener Land):

Charakter: Anspruchsvolles Hike & Fly. Kein Lift.

Start: Wiesenflanken, oft steil.

Relevant für: Piloten, die Ruhe und Einsamkeit suchen und körperlich fit sind (langer Aufstieg). Keine offizielle Infrastruktur.  

Stockhorn (Kleinwalsertal/Tirol):

Charakter: Ebenfalls reines Alpin-Gelände. Wenig frequentiert von Gleitschirmen.

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Fazit

Das Stockhorn im Simmental ist der König der Voralpen. Es fordert Respekt für seine Topografie und Meteorologie, belohnt aber mit Flügen, die das Herz höher schlagen lassen. Wer die Bise respektiert, den Talwind in Erlenbach einkalkuliert und die Starttechnik am steilen Hang beherrscht, findet hier eines der besten Fluggebiete der Schweiz.

Vergessen Sie nie: Der beste Pilot ist der, der am Abend Spaß hatte – nicht der, der am weitesten geflogen ist.

Always check your lines, clear your prop (or mind), and fly safe.

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