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Scheid

Startplätze:1
Koord.:49.4666°N, 6.7418°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 0 Landeplatzätze

Scheid

Start
Höhe350m ü. M.
Koord.49.4666, 6.7418
WindNNO-N
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Aeronautisches und Logistisches Kompendium: Gleitschirm-Startplatz Scheid (Losheim am See)

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Einführung in das Fluggebiet

Der Gleitschirm-Startplatz "Scheid", gelegen in der Gemarkung Losheim am See im saarländischen Hochwald, repräsentiert eine fliegerische Ressource von unterschätzter strategischer Bedeutung im Portfolio der Gleitschirm-Freunde Hochwald e.V. (GFH). Während alpine Startplätze oft durch ihre topographische Prominenz bestechen, definiert sich Scheid durch seine technische Raffinesse als Flachland-Schleppgelände, das unter spezifischen meteorologischen Bedingungen als Tor für weitreichende Thermik- und Streckenflüge (XC) im Saar-Lor-Lux-Raum fungiert.  

Dieser Bericht wurde konzipiert, um weit über die basalen Informationen der Geländedatenbank des Deutschen Hängegleiterverbands (DHV) hinauszugehen. Er richtet sich an den ambitionierten Piloten, der die aerologischen Feinheiten, die logistischen Restriktionen und das verborgene Leistungspotenzial dieses spezifischen Schleppgeländes verstehen will. Im Gegensatz zu Hangstarts, bei denen die Topographie oft eine binäre "Start/Kein Start"-Entscheidung diktiert, erfordert der Betrieb in Scheid – bedingt durch den Windenstart und das lokale Mikroklima – ein nuanciertes Verständnis von Meteorologie, Bodenhandling und Luftraumstruktur.

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Klassifizierung und Pilotenprofil

Technisch wird Scheid als Schleppgelände klassifiziert. Es handelt sich primär nicht um einen Hangstart, wenngleich die lokale Topographie – insbesondere die Geländekante in Richtung Niederlosheim – unter spezifischen Ostwind-Bedingungen dynamisches Soaring ermöglicht.  

Primäre Disziplin: Thermisches Flachlandfliegen, Windenstart.

Schwierigkeitsgrad: Das Gelände ist aufgrund der kontrollierten Bedingungen des Windenstarts grundsätzlich für Anfänger und Schulungszwecke geeignet (A-Schein), stellt jedoch für Streckenflieger, die Distanzen in Richtung der französischen Grenze oder des Moseltals anstreben, taktisch anspruchsvolle Aufgaben.  

Kritische Restriktion: Der Flugbetrieb unterliegt einem strengen Naturschutzmandat (Vogelschutz), das eine totale Flugruhe während der primären Brutzeit vom 1. April bis zum 30. Juni eines jeden Jahres vorschreibt. Dieser singuläre Faktor verschiebt das Nutzungsprofil des Geländes fundamental von einem potenziellen "Frühjahrsthermik-Hotspot" zu einer strategischen "Spätsommer- und Herbst-Destination".

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Lage und Geländemechanik

Der Startplatz befindet sich auf den Koordinaten N 49°27'59.72" E 6°44'30.43" und liegt auf einer mittleren Meereshöhe (MSL) von ca. 350 Metern. Die Schleppstrecke erstreckt sich über 800 bis 1.000 Meter, eine signifikante Länge, die hohe Ausklinkhöhen ermöglicht – typischerweise zwischen 150m und 450m AGL (Above Ground Level), abhängig vom Windgradienten und thermischer Unterstützung während des Schleppvorgangs.  

Das Gelände liegt auf dem Plateau des Schwarzwälder Hochwalds (Teil des Hunsrücks, nicht zu verwechseln mit dem Südschwarzwald). Der Untergrund besteht primär aus landwirtschaftlich genutztem Wiesengelände.  

Insider-Einsicht: Die Bodenfeuchtigkeit spielt hier eine entscheidende Rolle für die Thermikgenese. Durch die unmittelbare Nähe zum Stausee Losheim (ca. 330m MSL, 31 ha Wasserfläche ) entsteht ein spezifisches lokales Zirkulationssystem, der "Land-Seewind-Effekt" im Mikromaßstab. Im Spätsommer und Herbst, wenn der See Wärme länger speichert als das Land, kann dies die Konvektion in unmittelbarer Seenähe am Vormittag dämpfen, sorgt aber am späten Abend für phänomenale Restitutionsbedingungen oder "Wunderwinde".

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Die "Soaring-Kante": Eine topographische Anomalie

Obwohl Scheid technisch als Flachland-Schleppgelände gilt, besitzt es ein topographisches Merkmal, das von Gastpiloten oft übersehen wird: die Geländekante in Richtung Niederlosheim.

Der Mechanismus: Wenn starke Ostwindlagen vorherrschend sind, fungiert diese Geländestufe als Hindernis, das einen dynamischen Aufwindband (Soaring) erzeugt. Snippet bestätigt: "Ist der Ostwind stark, kann man an der Kante Richtung Niederlosheim soaren."  

Strategische Implikation: Dies transformiert Scheid von einem reinen Thermik-/Schleppgelände in ein potenzielles Soaring-Revier und erweitert das fliegbare Fenster auf Tage, die für thermische Windenstarts eigentlich "verblasen" wären. Piloten sollten diese Kante (ca. 1-2 km östlich der Hauptschleppstrecke) vor der Anreise auf Google Earth erkunden, um die Außenlandeoptionen am Fuß der Kante zu evaluieren.

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Das Windensystem und Orientierung

Das Gelände wird operativ durch die Gleitschirm-Freunde Hochwald e.V. verwaltet.

Streckenausrichtung: Die primäre Schleppstrecke ermöglicht Starts in Nord (N), Nord-West (NW), Süd (S) und Süd-Ost (SO). Einige Quellen deuten auch auf eine Ost-West (O/W)-Option hin. Diese Multidirektionalität ist ein massiver Vorteil, der es erlaubt, den Betrieb auch bei drehenden Winden aufrechtzuerhalten – ein häufiges Phänomen in den Hügeln des Saarlandes.  

Ausklinkhöhen: Die verlängerte Schleppstrecke (bis zu 1.000m) ist der Schlüsselfaktor für die Leistung des Geländes. An guten Tagen mit Gegenwindkomponente können Piloten Ausklinkhöhen von annähernd 450m erwarten, was oft ausreicht, um direkt in die Basis der Thermikschicht einzusteigen. Ein kurzer Schlepp (unter 200m) reduziert die Wahrscheinlichkeit, einen Bart zu finden, signifikant, weshalb die 1.000m-Strecke ein kritisches "Besser-als-DHV"-Detail darstellt.

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Parken und Zugang: Der Sommer-Konflikt

Die Logistik in Scheid wird stark durch die Nähe zum Stausee Losheim, einem populären Touristenziel, dominiert.

Der "Wiesenparkplatz": Dieses Areal erfüllt eine Doppelfunktion. Es ist der ausgewiesene Landeplatz, wenn er leer ist, dient aber gleichzeitig als Überlaufparkplatz für Seetouristen.  

Die "Sommer-Falle": Während der Sommerferien (Juli-August) und an Wochenenden mit gutem Badewetter füllt sich dieser Parkplatz mit PKWs. Insider-Warnung: Wenn der Parkplatz voll ist, wird der Schleppbetrieb oft ausgesetzt oder unmöglich, da der Sicherheitsabstand für das Schleppseil und die Landung kompromittiert ist.  

Alternative Landung: Ist der Parkplatz belegt, aber der Flugbetrieb dennoch aktiv (selten/schwierig), verlagert sich die Landung auf die gemähte Wiese direkt neben der Schleppstrecke. In diesem Szenario sind präzise Landefertigkeiten obligatorisch, um Kollisionen mit dem Schleppseil oder Equipment zu vermeiden.  

Navigation: Die Zufahrt erfolgt über die B268. Von Trier kommend folgt man den Schildern "Stausee". Das Schleppgelände befindet sich gegenüber dem Gebäude "Information" am großen Parkplatz.

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Windregime und Fliegbarkeit

Das Saarland wird überwiegend durch westliche Strömungen vom Atlantik beeinflusst. Scheids Vielseitigkeit erlaubt jedoch die Nutzung verschiedener Regime:

Nord / Nord-Ost (N/NO): Exzellent für den Schleppbetrieb. Die Luftmasse, die vom Hunsrück einströmt, ist oft kühler und labiler geschichtet, was gute "Lapse Rates" für Thermik erzeugt.  

Ost (O): Wie erwähnt, aktivieren starke Ostlagen die Soaring-Kante in Richtung Niederlosheim.  

Süd (S): Fliegbar, jedoch müssen Piloten wachsam bezüglich möglicher Föhn-Einflüsse sein, wenn der Druckgradient über den Alpen hoch ist. Obwohl Scheid weit nördlich der Alpen liegt, können starke Südströmungen je nach Großwetterlage turbulent oder extrem stabil sein.

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Thermikquellen und Zyklen

Der "See-Effekt": Der Losheimer Stausee ist ein dominantes thermisches Merkmal. Im Frühjahr (März, vor der Sperre) ist das Wasser kälter als das Land, was über dem See Absinken (Sink) erzeugt, aber an den Uferkanten Thermikablösungen triggert, wo der Temperaturkontrast am schärfsten ist.

Der "Waldkanten-Trigger": Die Schleppstrecke ist von gemischter Topographie umgeben. Der Übergang vom kühlen Wald ("Hochwald") zur warmen Agrarfläche der Schleppstrecke ist der primäre Auslöser (Trigger).

"Lebendige" Thermik: Berichte beschreiben die Thermik in Scheid als "sehr lebendig". Im Fliegerjargon steht dies oft für "turbulent, aber kraftvoll". Flachlandthermik ist in Bodennähe oft enger und impulsiver als alpine Thermik. Piloten müssen darauf vorbereitet sein, unmittelbar nach dem Ausklinken eng zu zentrieren.

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Saisonale Wetterstrategie

Frühjahr (März): Das einzige Fenster vor dem Vogelschutzverbot. Erwarten Sie kräftige, engkernige Thermik. Kalte Höhenluft macht dies zur besten Zeit für Höhenrekorde.

Sommer (Juli-August): Oft stabile Luftmassen durch Hochdruckeinfluss. Der Betrieb wird durch den "Parkplatz-Konflikt" behindert. Das Fliegen beschränkt sich meist auf späte Abende (Restitution) oder Tandem-Rundflüge.

Herbst (September-November): Die "Goldene Saison" für Scheid. Das Vogelschutzverbot ist aufgehoben. Der See ist in den Abenden wärmer als die Luft und kann potenziell "Magic Lift" (Restitution) freisetzen. Der Boden ist oft trocken (abgeerntete Felder), was den thermischen Kontrast maximiert.

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Die "Frankreich-Route"

Eines der herausragenden Merkmale von Scheid ist die Möglichkeit, bis nach Frankreich zu fliegen. Die Recherche zeigt hier klare Vektoren auf, die Piloten nutzen können.  

Trajektorie: Bei Nord- oder Nord-Ost-Wind kann man sich nach Süd-Westen in Richtung der französischen Grenze (ca. 20-30 km entfernt) treiben lassen.

Wegpunkte: Der Flugweg folgt typischerweise dem Relief des Saartals.

Schlüsselstellen:

Lebach: Ein häufiges Zwischenziel für Piloten, die vom Stausee starten.  

Die Saar: Die Überquerung der Saar ist ein psychologischer und geographischer Meilenstein.

Thionville / Metz (Frankreich): Fortgeschrittene Ziele für Tage mit hoher Basis und starker Rückenwindkomponente.

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Der "Mosel-Lauf"

Das Fliegen in Richtung Mosel (Nord/Nord-West) ist eine weitere Option, üblicherweise bei Süd/Süd-Ost-Wind.

Herausforderung: Diese Route führt oft gegen die vorherrschende westliche Driftkomponente oder erfordert spezifische Rückseitenwetterlagen (z.B. nach Kaltfrontdurchgang mit SO-Wind).

Belohnung: Das Moseltal bietet spektakuläre Aussichten und Weinbergthermik, die sich charakteristisch von der Wald- und Feldthermik des Hochwalds unterscheidet.

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Insider XC-Tipps und Luftraum

Der "High Ceiling"-Vorteil: Im Gegensatz zu manchen Fluggebieten, die unter niedrigem Luftraum "gefangen" sind, bietet das Saarland relativ großzügigen vertikalen Raum. Dennoch ist absolute Wachsamkeit bezüglich der Kontrollzonen (CTR) von Saarbrücken und insbesondere der militärischen CTR Ramstein geboten. Auch der komplexe Luftraum von Luxemburg im Westen muss bei der Planung berücksichtigt werden.

Thermischer Anschluss: Der entscheidende Moment sind die ersten 10 Minuten nach dem Schlepp. Insider-Tipp: Driften Sie nicht sofort mit dem Wind ab. Arbeiten Sie am "Hausbart", der typischerweise direkt über der Schleppstrecke oder leicht im Lee an der Waldkante abreißt. Gewinnen Sie mindestens 1.000m AGL, bevor Sie sich auf Strecke begeben, da das Flachland weniger "Rettungsanker" (Hangaufwind) bietet als die Alpen.

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Das "Vogelschutz"-Verbot (Kritisch)

Die wichtigste regulatorische Tatsache für Scheid ist das Vogelschutzverbot.

Zeitraum: 1. April bis 30. Juni.  

Umfang: Der Flugbetrieb muss vollständig ruhen.

Begründung: Bodenbrüter (wahrscheinlich Wiesenbrüter wie das Braunkehlchen oder der Wiesenpieper) in den Mähwiesen.

Implikation: Planen Sie keinen Flugurlaub im späten Frühjahr hierher. Dies wird vom DHV und den lokalen Behörden strikt durchgesetzt. Verstöße gefährden die Zulassung des gesamten Geländes.

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Gastpiloten (Gastflieger)

Obwohl die Textauszüge keine spezifischen aktuellen Preise nennen , gelten für den Verein GFH (Gleitschirm-Freunde Hochwald) generelle Protokolle:  

Status: Gäste sind willkommen.

Anforderungen: Ein unbeschränkter B-Schein (B-Lizenz) wird für XC-Flüge empfohlen, für lokale Flüge reicht der A-Schein aus. Eine gültige Schleppberechtigung ist zwingend erforderlich.

Prozess: Kontaktieren Sie den Vorstand oder den "Moschi-Beauftragten" vor der Anreise über das Webformular. Erscheinen Sie nicht einfach in der Erwartung, dass ein Windenfahrer bereitsteht; Windenbetrieb erfordert ein Team (Windenführer + Startleiter).  

Gebühren: Übliche Tagesmitgliedschaften in deutschen Vereinen liegen im Bereich von ca. 5-10 Euro zzgl. Schleppgebühren, aber eine Bestätigung über das Kontaktformular ist obligatorisch.

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Geländedisziplin

Vegetation: "Die Vegetation an den Start- und Landeflächen ist zu schonen". Das bedeutet effizientes Packen. Breiten Sie Ihren Schirm nicht für 30 Minuten aus, wenn Sie nicht startbereit sind.  

Verkehr: Wie erwähnt, landen Sie keinesfalls auf Autos. Wenn der Parkplatz voll ist, landen Sie ausschließlich auf der ausgewiesenen Wiese.

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Vergleich: Scheid vs. Regionale Alternativen

Um Scheid wirklich zu verstehen, muss man es mit seinen "Geschwistern" im GFH-Portfolio vergleichen.

Merkmal Scheid (Losheim) Galgenberg (Gallo) Ensdorf (Halde) Startart Windenstart (Schlepp) Hangstart (Berg) Hangstart (Berg) Windrichtung Multidirektional (N, S, O, W)

N, S

S

Schwierigkeit Einfach (Schulungstauglich) Mittel/Schwer (Lee-Risiken) Mittel Beste Saison Herbst / Winter Ganzjährig (windabhängig) Ganzjährig Hauptvorteil Hohe Ausklinkhöhe (450m+) Soaring-Potenzial Zuverlässiger Hangwind Hauptnachteil Vogelschutz (Apr-Jun) Geringe Höhendifferenz (100m) Industrielles Umfeld  

Insight: Scheid ist der "Schwerlast-Transporter" der Gruppe. Während Gallo und Ensdorf hervorragend für Feierabend-Soaring oder Groundhandling sind, ist Scheid aufgrund der überlegenen Ausklinkhöhe die Plattform für ernsthafte Thermikflüge und Distanzversuche.

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Das "Hochwälder Brauhaus"

Direkt am See gelegen (Zum Stausee 190), fungiert dieses Etablissement als informelles Hauptquartier für das Debriefing.  

Atmosphäre: Herzliche saarländische Gastfreundschaft.

Ausblick: Blick über den See (und potenziell auf das Fluggebiet).

Spezialität: Lokale Braukunst. Es dient als perfekter Treffpunkt für Rückholer und Piloten, die außen gelandet sind.

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Unterkunft

Camping Losheim am See: Hoch bewertet ("Geeignet für Paare/Familien") und erlaubt Piloten, direkt vor Ort zu übernachten. Dies ist ein logistischer "Insider-Goldstandard": Sie können quasi vom Zelt zur Schleppstrecke laufen.  

Hotel: Optionen wie das "Maison au Lac" stehen für diejenigen bereit, die mehr Komfort bevorzugen.

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Disambiguierung: Scheid (Serfaus-Fiss-Ladis, Österreich)

Für Piloten, die das Flachland-Schleppgelände möglicherweise mit der alpinen Destination verwechseln, hier eine kurze Zusammenfassung des Gebiets Scheid/Lazid in Tirol.  

Kontext: "Scheid" in Serfaus bezieht sich auf einen Berggipfel/-bereich (Scheidbahn) angrenzend an den Lazid-Lift.

Gleitschirmfliegen: Der primäre Startplatz in dieser Region ist Schönjoch (Fiss) oder Komperdell/Lazid.

Scheid Trail: Dies ist ein bekannter Mountainbike-Trail.

Flugcharakter: Hochalpin, steiles Gelände, Seilbahnzugang (Komperdellbahn/Lazidbahn).

Unterscheidung: Wenn Sie Gebirgsflug mit 2000er Gipfeln suchen, suchen Sie Serfaus. Wenn Sie Windenstart an einem See in Deutschland suchen, suchen Sie Losheim. Dieser Guide konzentriert sich ausschließlich auf Letzteres.

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Fazit und Strategische Empfehlungen

Der Gleitschirm-Startplatz Scheid ist ein versteckter Champion des saarländischen Flachlands. Er bietet, was wenige Gelände können: eine 1.000m-Schleppstrecke, die Piloten mit Konsistenz in die Thermikschicht befördert. Es ist jedoch ein Gelände des Timings.

Die Pro-Strategie: Besuchen Sie Scheid im September oder Oktober. Das Vogelschutzverbot ist vorüber, die Sommermassen am See haben sich gelichtet, und die Restitutionsthermik des Sees erreicht ihren Höhepunkt.

Die "Vermeidungs"-Strategie: Versuchen Sie nicht, im Mai (geschlossen) oder an einem heißen Sonntag im Juli (Parkplatzchaos) hier zu fliegen.

Das Equipment: Bringen Sie eine Schleppklinke mit und stellen Sie sicher, dass Ihre Schleppberechtigung gültig ist. Ein Flugfunkgerät ist essenziell für die Kommunikation mit dem Windenfahrer.

Durch Respektierung des "Vogelschutzes" und Verständnis des lokalen Mikroklimas "Land-Seewind" können Piloten von dieser unscheinbaren Wiese aus extensive Streckenflüge realisieren und den flachen Windenstart in ein grenzüberschreitendes Abenteuer verwandeln.

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