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Plaun Tir

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:46.7063°N, 8.7968°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Plaun Tir Startplatz

Start
Höhe2172m ü. M.
Koord.46.7063, 8.7968
WindSO-SW
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Lai Alv Landeplatz

Landung
Höhe1230m ü. M.
Koord.46.6978, 8.8420
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Das Alpine Heiligtum der Surselva: Eine Monographie über den Gleitschirm-Startplatz Plaun Tir

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Einleitung: Die Essenz des freien Fliegens in Disentis

In der Welt des alpinen Gleitschirmfliegens gibt es Startplätze, die lediglich funktionale Absprungrampen sind, und es gibt Orte, die eine fast spirituelle Verbindung zwischen dem Piloten, der Topographie und der Atmosphäre herstellen. Plaun Tir, hoch über dem Benediktinerkloster von Disentis/Mustér gelegen, gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Während der offizielle DHV-Eintrag diesen Ort nüchtern als "mittelsteile Wiese mit Heidelbeerbüschen" klassifiziert , offenbart sich dem Kenner hier ein komplexes Mikrosystem, das den Schlüssel zu einigen der spektakulärsten Streckenflüge der Zentralalpen darstellt.  

Die Surselva, das "Tal oberhalb des Waldes", bildet geographisch und meteorologisch eine Ausnahmeerscheinung. Als breiter Ost-West-Korridor, der sich vom Oberalppass bis zur Rheinschlucht erstreckt, fungiert das Tal als gigantischer Windkanal und Thermikofen zugleich. Für den ambitionierten Streckenjäger ist Disentis der Einstieg in die legendäre "Rennstrecke" Flims-Oberalp. Doch während sich die Massen an den bequem per Seilbahn erreichbaren Startplätzen Caischavedra und Gendusas drängen, bleibt Plaun Tir das Refugium derer, die das Fliegen nicht als Konsumgut, sondern als Handwerk verstehen. Dieser Bericht zielt darauf ab, die oberflächlichen Informationen der Standard-Datenbanken zu transzendieren und eine tiefgreifende Analyse der aerodynamischen, logistischen und taktischen Nuancen dieses aussergewöhnlichen Startplatzes zu liefern. Wir werden die unsichtbaren Luftstrassen kartieren, die bürokratischen Hürden der Forststrasse demystifizieren und die thermischen Geheimnisse lüften, die in den Heidelbeerbüschen verborgen liegen.

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Die Arena Disentis im geologischen Kontext

Um Plaun Tir zu verstehen, muss man zunächst die Bühne begreifen, auf der wir uns bewegen. Disentis liegt auf ca. 1.130 Metern über Meeresspiegel am Zusammenfluss des Medelser Rheins und des Vorderrheins. Diese Konfluenz ist entscheidend für das lokale Windsystem. Im Norden riegeln die mächtigen Glarner Alpen mit dem Tödi (3.614 m) das Tal ab, während im Süden die Adula-Alpen und die Medelser Gruppe den Übergang zum Tessin markieren. Diese hohen Flanken wirken als Schutzschild gegen feuchte Luftmassen aus dem Norden, was der Surselva oft fliegbare Bedingungen beschert, wenn die Alpennordseite bereits unter einer dicken Wolkendecke liegt.  

Der Startplatz Plaun Tir selbst befindet sich auf einer markanten Geländeterrasse auf ca. 2.085 Metern , eingebettet zwischen der Mittelstation Caischavedra und den schroffen Felsaufbauten des Gendusas. Die Exposition ist klassisch Süd-Ost bis Süd-West (SE-SW), was eine optimale Bestrahlung von den frühen Morgenstunden bis zum späten Nachmittag garantiert.

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Die Mikro-Topographie des Startplatzes

Plaun Tir ist keine gepflegte Golfrasen-Piste. Der Untergrund wird von einer Mischung aus alpinem Gras und den im DHV-Bericht erwähnten Heidelbeerbüschen dominiert. Aus fliegerischer Sicht ist diese Vegetation ein Segen: Die dunklen Blätter und Beeren der Vaccinium myrtillus haben eine geringere Albedo als helles Gras oder Kalkfels. Sie absorbieren die Sonnenenergie effizienter und geben sie als konstante, "trockene" Wärme ab. Dies macht Plaun Tir zu einer sogenannten "Thermikfabrik". Während reine Felsnasen oft zyklische, abrissartige Thermik produzieren, sorgt der bewachsene Hang für einen stetigeren Ablöseprozess. Das Gefälle des Startplatzes variiert: Der obere Bereich, wo meist die Schirme ausgelegt werden, ist moderat geneigt, geht aber rasch in steileres Gelände über. Dies ermöglicht sichere Starts auch bei schwachem Wind, erfordert jedoch eine saubere Starttechnik, da ein Abbruch im steilen Gelände mühsam ist.

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Logistik und Zugang: Der Weg ist das Ziel

Im Gegensatz zu den reinen Bergbahn-Fluggebieten bietet Plaun Tir eine logistische Flexibilität, die in den Alpen selten geworden ist. Die Erreichbarkeit ist dreigeteilt und erfordert jeweils eine spezifische Planung.

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Die "Forststrassen-Option" (Private Zufahrt)

Für Kenner ist dies der Königsweg. Plaun Tir ist über eine gut ausgebaute, aber beschrankte Forststrasse erreichbar. Diese Option macht Piloten unabhängig von den Betriebszeiten der Bergbahnen und ermöglicht die legendären "Sunset-Flights", wenn die Bahnen längst stillstehen. Doch Vorsicht: Die Gemeinde Disentis überwacht die Nutzung dieser Strasse rigoros. Das Befahren ohne Bewilligung ist kein Kavaliersdelikt, sondern führt zu empfindlichen Bussen.

Die Bewilligungspraxis ist strikt geregelt. Piloten müssen im Vorfeld eine Fahrbewilligung bei der Gemeindeverwaltung oder im Center Fontauna einholen. Die Gebührenstruktur spiegelt den Wunsch der Gemeinde wider, den Verkehr zu limitieren: Eine Tagesbewilligung kostet CHF 15.00, eine Wochenkarte schlägt mit CHF 30.00 zu Buche. Für Einheimische oder Dauergäste existiert eine Jahresoption für CHF 70.00. Es hat sich unter den lokalen Piloten – und insbesondere im Umfeld des Clubs Surselva Flaigers – eine Kultur der Fahrgemeinschaften etabliert. Man trifft sich typischerweise am Landeplatz Sax, konsolidiert Ausrüstung und Piloten in möglichst wenigen Fahrzeugen und fährt gemeinsam hoch. Dies dient nicht nur dem Umweltschutz und der Schonung der Strasse, sondern ist auch der erste Schritt zum sozialen Austausch und Informationsfluss über die aktuellen Bedingungen.

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Die Bergbahn-Variante und das "Sommerloch"

Wer auf das eigene Fahrzeug verzichten möchte oder keine Bewilligung besitzt, nutzt die Bergbahnen Disentis 3000. Die Gondelbahn führt von Disentis (1.130 m) zur Mittelstation Caischavedra (1.863 m). Hier beginnt jedoch die logistische Herausforderung für Plaun Tir-Aspiranten. Der weiterführende Sessellift nach Gendusas (2.176 m) ist im Sommer oft nur eingeschränkt in Betrieb. Historische Daten zeigen Betriebszeiten, die sich auf ein kurzes Fenster am Vormittag beschränken (z.B. 09:15–10:15 Uhr). Verpasst man dieses Fenster oder ist der Lift ausser Betrieb, bleibt nur der Fussmarsch. Es ist daher essenziell, vor jedem Flugtag den aktuellen Fahrplan auf der Webseite der Bergbahnen zu konsultieren.

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Hike & Fly: Der ehrliche Aufstieg

Für Puristen bietet der Aufstieg zu Fuss eine hervorragende Möglichkeit, das Gelände zu lesen. Von der Mittelstation Caischavedra führt ein Wanderweg über "Lag Serein" in Richtung Plaun Tir. Mit einer Gehzeit von etwa zwei Stunden ist dies eine moderate Tour (Schwierigkeit T2), die jedoch bei voller Flugausrüstung an heissen Sommertagen schweisstreibend sein kann. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man erreicht den Startplatz aufgewärmt und mental auf die Bedingungen eingestellt.

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Meteorologie: Das Atmen der Surselva

Ein tiefes Verständnis der lokalen Meteorologie ist der Schlüssel zu sicheren und weiten Flügen in Disentis. Das Tal gehorcht eigenen Gesetzen, die sich oft signifikant von den Prognosen für die Nordschweiz unterscheiden.

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Das Phänomen des "Hitzetiefs"

An thermisch aktiven Sommertagen mit schwachen überregionalen Winden entwickelt die Surselva ein starkes Eigenleben. Die massive Sonneneinstrahlung auf die Südhänge und die dunklen Felsmassive heizt die Luftmassen im Tal extrem auf. Dies führt zur Bildung eines lokalen Hitzetiefs (Thermal Low). Der Effekt ist vergleichbar mit einer gigantischen Pumpe: Um das aufsteigende Luftvolumen auszugleichen, saugt das Tal Luftmassen aus kühleren Regionen an. Konkret bedeutet dies, dass am Nachmittag oft Luft aus dem Norden über den Oberalp- und Chrüzlipass in das Tal strömt.  

Für den Piloten hat dies zwei Konsequenzen:

Verstärkter Talwind: Der ohnehin vorherrschende Ostwind (vom Churer Rheintal herauf) wird durch diesen Saugeffekt massiv verstärkt. Am Landeplatz in Disentis können am späten Nachmittag Windgeschwindigkeiten von 25–35 km/h erreicht werden, was das Landen anspruchsvoll bis gefährlich macht.

Konvergenzlinien: Dort, wo der Talwind auf die abfliessenden Kaltluftmassen der Seitentäler oder den überregionalen Wind trifft, entstehen oft starke Konvergenzen, die extreme Steigwerte ermöglichen ("Magic Lift"), aber auch Turbulenzen bergen.

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Windregime am Startplatz

Plaun Tir ist ideal ausgerichtet für Winde aus Süd-Ost (SE), Süd (S) und Süd-West (SW).  

Süd-Ost (SE): Dies ist die "Schokoladenseite" von Plaun Tir. Der Wind streicht laminar den Hang hinauf, unterstützt durch die anabathische (hangaufwärts gerichtete) Thermik. Starts sind einfach und der Einstieg in den Bart (Thermikschlauch) erfolgt oft unmittelbar vor dem Startplatz.

Süd-West (SW): Ebenfalls gut fliegbar. Oft mischt sich hier der Einfluss aus dem Medelser Tal (Lukmanier) ein.

Nordwind (N): Absolut kritisch. Plaun Tir liegt im Lee des Gendusas-Rückens und des Piz Ault. Bei Nordüberdruck (Föhnlage oder starke Bise) ist der Startplatz turbulent oder liegt in einer gefährlichen Rotorzone. Ein Blick auf das Föhndiagramm (Druckdifferenz Zürich-Lugano) ist vor jedem Flug Pflicht.

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Streckenflugpotenzial: Die "Rennstrecke" der Alpen

Der Begriff "Rennstrecke" wird in Fliegerkreisen oft inflationär gebraucht, doch für die Achse Flims-Disentis-Oberalp ist er die einzig treffende Beschreibung. Plaun Tir dient hierbei oft als strategischer Wendepunkt oder Startrampe.

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Route 1: Der Klassiker (Talabwärts nach Flims/Chur)

Vom Plaun Tir aus gilt es zunächst, Arbeitshöhe zu machen. Der Hausbart steht meist verlässlich direkt über den Heidelbeerfeldern oder etwas versetzt an der Felsrippe Richtung Gendusas. Mit einer Basishöhe von 2.800 bis 3.000 Metern (Achtung Luftraum, siehe Abschnitt 6!) öffnet sich der Weg nach Osten. Der Flug führt entlang der Nordflanke des Vorderrheintals. Schlüsselstellen sind die Querung des Val Sumvitg und das Passieren der Brigelser Hörner. Hier muss der Pilot entscheiden: Bleibt er an der vorderen Kante und nutzt den dynamischen Aufwind des Talwindes, oder drückt er nach hinten ins Hochgebirge ("High Line"), wo die Thermik stärker, aber die Landemöglichkeiten spärlicher sind. Ein erfolgreicher Flug endet oft mit einem spektakulären Gleitflug über die Ruinaulta (Rheinschlucht) bis nach Flims oder sogar Chur. Distanzen von 40 bis 60 Kilometern sind hier auch für Intermediates machbar.

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Route 2: Gegen den Strom (Talaufwärts nach Andermatt)

Die Richtung Westen ist die Kür. Hier fliegt man gegen den Talwind, was eine saubere Thermiktechnik und eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erfordert. Ziel ist der Oberalppass. Der Bereich um den Lai Alv und den Piz Cavardiras bietet oft gute Bärte, doch der Oberalppass selbst wirkt wie eine Düse. Die Windgeschwindigkeiten nehmen hier dramatisch zu. Nur an Tagen mit schwachem überregionalem Ostwind ist der Sprung über den Pass nach Andermatt genussvoll. Andernfalls riskiert man, am Pass "eingeparkt" zu werden.

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Das Disentis-Dreieck

Für Piloten, die zum Ausgangspunkt zurückkehren wollen, bietet sich das FAI-Dreieck an. Dabei wird oft der Lukmanierpass als südlicher Wendepunkt genutzt. Vom Plaun Tir quert man das Tal zum Piz Muraun oder Piz Medel, fliegt tief in das Val Medel hinein und kehrt über die gegenüberliegende Talseite zurück. Diese Variante nutzt die verschiedenen Talwindsysteme der Seitentäler optimal aus und bietet landschaftlich atemberaubende Blicke auf die Gletscher der Adula-Gruppe.

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Regulatorische Rahmenbedingungen: Luftraum und Naturschutz

Freiheit über den Wolken ist in der Schweiz relativ, denn sie wird durch unsichtbare, aber harte Grenzen definiert. In der Surselva gibt es zwei Hauptlimitierungen, deren Missachtung nicht nur teuer, sondern existenzbedrohend für das Fluggebiet sein kann.

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Die Mauer im Himmel: Luftstrasse A9

Direkt über dem Fluggebiet Disentis verläuft die Luftstrasse A9. Dies ist eine Transitroute für die Zivilluftfahrt.

Untergrenze: 3.950 Meter (FL 130 / bzw. 150 je nach Sektor und Druck, aber die Karte nennt oft 3.950m als Referenz für Segelflieger). Laut den lokalen Informationen gilt eine maximale Flughöhe von 3.950 Metern über Meer.  

Wichtig: Diese Obergrenze ist immer aktiv (permanent). Im Gegensatz zu militärischen Übungsräumen (LSR), die am Wochenende oft inaktiv sind (MilOFF), kennt die zivile Luftstrasse keine Pause. Ein Einflug in diesen Sektor löst bei der Flugsicherung Skyguide Alarm aus und wird strafrechtlich verfolgt. Piloten sollten ihren Höhenmesser (Altimeter) am Startplatz Plaun Tir (2.085 m) exakt kalibrieren.

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Wildruhezonen: Respekt vor der Fauna

Der Naturschutz hat in Graubünden oberste Priorität. Disentis ist umgeben von Wildruhezonen, die Lebensraum für Gämse, Steinböcke und Schneehühner bieten.

Plaun Tir im Winter: Der Startplatz Plaun Tir liegt faktisch in oder unmittelbar an einer Wildruhezone, die im Winter aktiviert wird. Daher ist Plaun Tir ein expliziter Sommer-Startplatz. Im Winter ist der Start hier meist untersagt; Piloten weichen dann auf den Lai Alv oder Piz Ault aus, wo Starts im Winter toleriert oder offiziell geregelt sind.  

Informationspflicht: Vor jedem Flug ist die Konsultation der aktuellen Wildschutzkarten obligatorisch. Der lokale Club Surselva Flaigers und das Portal wildruhezonen.ch stellen diese Daten bereit. Während Wettbewerben wie dem Disentis Open können temporäre Korridore gelten, die jedoch für den Freizeitpiloten keine Gültigkeit haben.

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Infrastruktur und Landung: Der sichere Boden

Nach stundenlanger Thermikjagd ist eine sichere Landung essenziell. Disentis bietet hierfür eine sehr gute Infrastruktur, die jedoch ihre Tücken hat.

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Der Hauptlandeplatz Sax

Der offizielle Landeplatz befindet sich direkt beim Hotel Sax und dem Sportzentrum.  

Koordinaten: 46.6977° N, 8.8423° E.

Höhe: ca. 1.227 m (bzw. 1.160 m im unteren Bereich).  

Charakteristik: Im Sommer wird auf der Wiese vor der Terrasse des Hotel Sax gelandet. Dies macht den Platz zum sozialen Zentrum der Szene ("Lande-Bier"). Im Winter verschiebt sich der Landeplatz auf die Wiese oberhalb der Kinderlifte.

Gefahren:

Talwind-Gradient: Der Landeplatz ist leicht abschüssig. Bei starkem Talwind (Ostwind) muss man aufpassen, nicht zu weit nach hinten ins Lee der Gebäude oder Bäume zu geraten. Der Wind nimmt bodennah durch die Reibung und Hindernisse oft abrupt ab oder wird turbulent.

Kabel: In der Nähe verlaufen Stromleitungen und die Kabel der Übungslifte. Eine gründliche Besichtigung vom Boden aus vor dem ersten Flug ist dringend ratsam.

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Alternative: Salaplauna

Für Drachenflieger (Deltas) oder bei sehr schwierigen Windverhältnissen ist der Landeplatz Sax oft zu eng oder zu turbulent. Die Alternative ist Salaplauna, eine grosse Ebene oberhalb der Lukmanierstrasse. Dieser Platz bietet deutlich mehr Auslauf und eine freiere Anströmung, liegt aber weiter vom sozialen Treffpunkt entfernt.

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Unterkunft und Soziales

Das Hotel Sax fungiert als inoffizielles Clubheim. Hier findet man nicht nur Unterkunft und Verpflegung, sondern im Shop auch Panoramakarten und die neuesten Infos zu Wildschutzgebieten. Für Camper bietet der TCS Camping Disentis in Fontanivas eine idyllische, 4-Sterne-zertifizierte Alternative direkt am Vorderrhein.

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Fazit und Geheimtipps für den Genusspiloten

Plaun Tir ist weit mehr als eine Alternative zur Seilbahn. Es ist ein Startplatz mit Charakter, der dem Piloten etwas abverlangt – sei es die Organisation der Zufahrt oder der Schweiss des Aufstiegs – aber ihn dafür reich belohnt.

Drei Insider-Tipps für den perfekten Tag:

Das "Blaue Wunder": Suchen Sie nach dem Start gezielt die dunkelsten Flecken der Heidelbeerbüsche. Diese Vegetation heizt sich schneller auf als der Fels und liefert oft die ersten, zarten Thermikblasen des Tages, während die reinen Felskanten noch "schlafen".

Der Abendflug: Wenn die Bahnen um 17:00 Uhr schliessen, beginnt am Plaun Tir die "Magic Hour". Dank der Strasse können Sie noch um 18:00 Uhr starten und im sanften Restitution-Steigen ("Magic Air") über dem Kloster schweben, während das Tal in goldenes Licht getaucht wird.

Kulinarik: Nach dem Flug ist vor dem Essen. Während das Hotel Sax der Treffpunkt ist, lohnt sich für Feinschmecker ein Besuch in der Stiva Sogn Placi im Kloster Disentis oder ein Ausflug nach Trun zur Casa Tödi.  

Der Startplatz Plaun Tir verkörpert die Seele des Gleitschirmfliegens in der Surselva: Wild, authentisch und mit einem Hauch von Exklusivität für jene, die bereit sind, die ausgetretenen Pfade zu verlassen.

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