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Hollersbach

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:47.2652°N, 12.4274°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Hollersbach Startplatz

Start
Höhe1145m ü. M.
Koord.47.2652, 12.4274
WindNW-N
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Hollersbach Landeplatz

Landung
Höhe807m ü. M.
Koord.47.2749, 12.4145
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Aerologische und fliegerische Analyse des Fluggebiets Hollersbach-Mittersill: Eine umfassende Monografie zur Nutzung der Kitzbüheler Alpen im Pinzgauer Luftraum

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Präambel: Strategische Signifikanz des Fluggebiets Hollersbach im alpinen Kontext

Im komplexen Gefüge der österreichischen Fluggebiete nimmt die Region Hollersbach im Oberpinzgau (Salzburg) eine meteorologisch und taktisch herausragende Stellung ein. Während viele alpine Flugberge als singuläre Startpunkte fungieren, die primär von thermischen Zyklen abhängig sind, präsentiert sich Hollersbach als ein duales System, das durch die Interaktion von überregionalen Druckausgleichen und lokaler Orographie eine Sonderrolle spielt. Die strategische Relevanz dieses Gebiets für Gleitschirm- und Drachenflieger resultiert nicht allein aus der Höhendifferenz oder der Infrastruktur, sondern primär aus der spezifischen Aerologie des Passes Thurn, der als meteorologisches Ventil zwischen dem bayerisch-tirolerischen Raum und dem inneralpinen Pinzgau fungiert.  

Dieser Bericht liefert eine erschöpfende Analyse der fliegerischen Infrastruktur, der mikrometeorologischen Besonderheiten und der operativen Sicherheitsanforderungen für die beiden primären Startstellen: den talnahen, dynamisch angeströmten Startplatz am Gasthof Berghof und den hochalpinen, thermisch geprägten Startplatz am Resterkogel (Panoramabahn). Die Untersuchung richtet sich an erfahrene Piloten, Fluglehrer und meteorologisch interessierte Flugsportler, die eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den atmosphärischen Prozessen und logistischen Gegebenheiten dieses Sektors der Kitzbüheler Alpen suchen.

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Geografische Verortung und topografische Charakteristika

Hollersbach (PLZ 5731) liegt auf einer Seehöhe von ca. 806 m im breiten Trogtal der Salzach, eingebettet zwischen den schroffen, vergletscherten Hohen Tauern im Süden (Nationalpark Hohe Tauern) und den sanfteren, schiefergeprägten Kitzbüheler Alpen im Norden. Diese geologische Zweiteilung ist für das Flugwetter entscheidend: Während die Hohen Tauern oft als Wetterscheide fungieren und Südföhn-Barrieren bilden, erlauben die Kitzbüheler Alpen durch ihre grasbewachsenen Flanken ("Pinzgauer Grasberge") eine gutmütigere Thermikentwicklung, die weniger zu brutalen Abrisskanten neigt als Kalkmassive.  

Die entscheidende topografische Anomalie ist jedoch der Pass Thurn (1274 m). Er stellt eine der niedrigsten Einkerbungen im nördlichen Alpenhauptkamm dar. Diese relative Erniedrigung im Relief wirkt wie eine Düse, die Luftmassen kanalisiert. Wenn sich im nördlichen Alpenvorland ein Hochdruckkeil aufbaut oder kältere Luftmassen anstauen, fließen diese nicht über die hohen Gipfel, sondern bevorzugt durch diese Senke in das Salzachtal. Genau unterhalb dieser strömungsmechanischen "Düse" liegt der Startplatz Berghof.

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Meteorologische Tiefenanalyse: Die Aerologie des Oberpinzgaus

Das Verständnis der lokalen Windsysteme ist die conditio sine qua non für die sichere Befliegung von Hollersbach. Anders als in rein thermischen Gebieten, wo der Sonnenstand den Takt vorgibt, dominiert hier ein komplexes Wechselspiel aus Talwind, Hangwind und überregionalem Ausgleichswind.

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Das Phänomen "Tiroler Wind"

In der lokalen Pilotensprache ist der Begriff "Tiroler Wind" allgegenwärtig. Meteorologisch handelt es sich um einen orografisch kanalisierten Nord- bis Nordwestwind, der meist am späten Nachmittag einsetzt.

Genese: Er entsteht oft durch eine Druckdifferenz zwischen dem bayerischen Raum (höherer Druck) und dem inneralpinen Bereich oder der Alpensüdseite (tieferer Druck). Die Luftmassen strömen über Kitzbühel und Jochberg Richtung Süden und werden am Pass Thurn komprimiert.

Ausbreitung: Nach dem Überströmen des Passes (1274 m) fallen die Luftmassen katabatisch, aber oft laminar in das Salzachtal (ca. 800 m) ab.

Fliegerische Bedeutung: Dieser Wind erreicht den Startplatz Berghof (1145 m) oft, wenn die klassische Thermik bereits zusammenbricht. Er ermöglicht das sogenannte "Soaring" – ein dynamisches Hangfliegen im laminaren Aufwindband – oft bis zum Sonnenuntergang ("Sunset-Soaring"). Quellen bestätigen: "Wenn der Tiroler Wind bereits über das Pinzgau schwappt, kann am Nachmittag an den Prallhängen in Hollersbach geflogen werden".

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Inversionslagen und Talwindsystem

Das Salzachtal ist ein klassisches ost-west-orientiertes Längstal. Dies begünstigt die Ausbildung eines kräftigen Talwindsystems (tagsüber meist Ostwind, "Taleinwind" von Zell am See Richtung Krimml/Gerlos, oder Westwind je nach überregionaler Lage).

Scherungswarnung: Eine der größten Gefahren in Hollersbach ist die Windscherung. Es kann vorkommen, dass am Startplatz Berghof perfekter Nordwind (Tiroler Wind) herrscht, während im Talboden ein strammer Ostwind (Talwind) bläst. In der Mischungszone dieser Luftmassen entstehen Turbulenzen. Piloten müssen zwingend die Windsäcke am Landeplatz und am Startplatz korrelieren. Unterschiedliche Richtungen indizieren eine Scherungsschicht, die beim Landeanflug durchflogen werden muss.  

Inversion: Im Herbst und Winter neigt das Pinzgau zu zähen Kaltluftseen. Der Startplatz Berghof liegt mit 1145 m oft knapp an der Inversionsgrenze. Starts sind hier möglich, wenn der Talboden noch im Nebel liegt, vorausgesetzt, die Obergrenze des Nebels erlaubt eine sichere Orientierung zum Landeplatz oder einem alternativen Landefeld oberhalb des Nebels.

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Technische Spezifikationen und Risikoanalyse: Startplatz Berghof (Hollersbach)

Der Startplatz Berghof ist das fliegerische Herzstück für die lokale Szene, insbesondere für "Feierabendflieger". Er ist jedoch, trotz seiner Klassifizierung als "einfach" in einigen Datenbanken , mitnichten ein triviales Gelände. Die topografische Situation erfordert eine präzise Risikoanalyse.

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Datenblatt: Startplatz Berghof

Parameter Spezifikation Referenz DHV-Kennung Gelände-Details :: Hollersbach (Item 1268) Koordinaten N 47°15'54.60″, E 12°25'38.70″ Höhe (AMSL) 1145 m Höhendifferenz ca. 338 m (zum offiziellen Landeplatz) Exposition NW – N (Nordwest bis Nord) Geländecharakter Wiesenstart in einer Waldschneise (Aisle Launch) Zugang PKW / Taxi (Gasthof Berghof)

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Die Aerodynamik der Waldschneise ("Schneisen-Falle")

Der Startplatz wird als "Schneisenstartplatz" beschrieben. Er liegt unterhalb eines Heustadels in der letzten Kurve vor dem Gasthof Berghof. Topografisch bildet die Wiese eine Gasse, die von hohem Baumbestand flankiert wird.  

Physikalische Wirkungsweise:

Laminare Anströmung (Der Idealfall): Wenn der Wind exakt parallel zur Schneisenachse (also frontal aus Nord/Nordwest) weht, wirkt die Schneise wie ein Venturi-Kanal. Die Luft wird leicht beschleunigt und stabilisiert. Dies führt zu einem sehr zuverlässigen Startaufwind, der das Abheben auch bei wenig Anlauf ermöglicht. Die Quellen loben: "Nimmt man den Nordwind bewusst in Kauf kann man von der herrlichen Startwiese... viel Spaß haben".  

Seitliche Anströmung (Der Risikofall): Sobald der Wind eine seitliche Komponente (Crosswind, z.B. West oder Nordost) aufweist, wird die luvseitige Baumreihe zum massiven Strömungshindernis.

Strömungsabriss: Die Luftströmung reißt an den Baumkronen ab.

Lee-Rotor: Auf der Startwiese bildet sich im Lee der Bäume ein horizontaler Rotor (Walze).

Gefahrenbild: Ein Gleitschirm kann in dieser Situation während der Aufziehphase kollabieren (Klapper) oder, noch gefährlicher, kurz nach dem Abheben in den Abwindbereich des Rotors ("Downwash") geraten und in die Bäume gedrückt werden.

Warnhinweise der Experten: Die lokalen Informationsquellen warnen explizit vor diesen "Tücken". Es heißt unmissverständlich: "Flugversuche sollte man hier tunlichst unterlassen, wenn der Wind am Startplatz nicht sauber von vorne die Schneise hinauf strömt". Die Bäume verursachen bei seitlichem Wind "unangenehme Leeotoren".

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Logistik und Infrastruktur am Berghof

Der Startplatz ist nicht per Seilbahn, sondern über den Güterweg "Reitlehen" erreichbar.

Parken: Das Parken ist ausschließlich auf den Parkplätzen des Gasthof Berghof (Reitlehen 22) gestattet. Es besteht ein striktes Parkverbot entlang der Straße direkt am Startplatz oder in den Wiesen, um Konflikte mit der Landwirtschaft zu vermeiden.  

Gebühren: Es wird auf eine Tagesmitgliedschaft (ca. 5,00 €) hingewiesen, die oft im Verbund mit dem benachbarten Wildkogel gilt. Diese dient dem Erhalt des Geländes und der Pachtzahlungen an die Landwirte.

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Technische Spezifikationen und Potenzial: Startplatz Resterkogel

Während der Berghof den "Low-Level"-Einstieg bietet, repräsentiert der Resterkogel den hochalpinen Sektor des Fluggebiets. Er ist der Startpunkt für thermische Streckenflüge und bietet Zugang zu einer völlig anderen Luftmasse, die oft von der Talinversion entkoppelt ist.

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Datenblatt: Startplatz Resterkogel

Parameter Spezifikation Referenz Höhe (AMSL) 1834 m – 1894 m (Bereich Bergstation) Zugang Panoramabahn Kitzbüheler Alpen (Sektion I & II) Exposition S, SW, SO (Süd-Sektor) Charakteristik Hochalpiner Wiesenstart, thermisch aktiv Infrastruktur Speichersee, Bergrestaurant, KitzSki-System

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Startrichtungen und Windregime

Der Resterkogel erlaubt Starts in den Südsektor (S, SO, SW). Dies steht in diametralem Gegensatz zum Berghof (Nord).

Südlagen: Bei schwachem Südwind oder thermischer Aktivität ist der Resterkogel ideal. Die Hänge heizen sich auf und bieten Anschluss an die Hausbärte.

Westwind-Problematik: Analysen zeigen, dass der Startplatz bei reinem Westwind (W, ca. 287°) oft nicht fliegbar ist ("Auf diesem Startplatz kann man nicht fliegen"). Westwind streicht parallel zum Grat und kann an der Kuppe des Resterkogels zu Düsen-Effekten oder Lee-Situationen führen, je nachdem, welche konkrete Startwiese gewählt wird.  

Saisonale Nutzung:

Sommer: Beliebter Ausgangspunkt für Streckenflüge. Der Speichersee Resterkogel bietet zudem eine landschaftlich reizvolle Kulisse ("Aussichtsplattform", "Fotopoint").  

Winter: Start ist auch im Winter möglich. Dabei ist strikte Rücksicht auf den Skibetrieb zu nehmen. Starts dürfen nur auf ausgewiesenen Flächen erfolgen, keinesfalls auf frequentierten Pisten. Piloten müssen die "Ski-Operations" respektieren.

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Die Panoramabahn: Das logistische Rückgrat

Die Panoramabahn Kitzbüheler Alpen verbindet Hollersbach (Tal) direkt mit dem Resterkogel.

Betrieb: Die Bahn ist im Winter und Sommer in Betrieb (saisonale Pausen im Frühjahr/Spätherbst beachten, z.B. Wiedereröffnung 12.12.2024 oder täglicher Sommerbetrieb bis Oktober).  

Kostenstruktur: Eine Berg- und Talfahrt kostet für Erwachsene ca. 35,00 €, eine einfache Bergfahrt ca. 26,00 €. Ein entscheidender Vorteil für Piloten: Es fallen keine separaten Start- oder Landegebühren an; diese sind im regulären Liftticket inkludiert.  

Transportkapazität: Die Gondeln bieten ausreichend Platz für Gleitschirmrucksäcke (Packsäcke).

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Komparative Analyse und taktische Entscheidungshilfe

Die Dualität der Startplätze (Berghof vs. Resterkogel) erfordert vom Piloten eine aktive Entscheidungsfindung. Es ist selten, dass beide Startplätze gleichzeitig optimale Bedingungen bieten. Meist schließen sie sich gegenseitig aus oder bedienen unterschiedliche Tageszeiten.

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Das Prinzip der Antizyklik

Die Nutzung der beiden Startplätze folgt oft einem antizyklischen Muster:

Vormittag/Mittag (Thermik-Phase): Die Sonne heizt die Ost- und Südflanken auf. Der Talwind ist noch moderat. -> Wahl: Resterkogel. Hier findet man thermischen Anschluss und kann auf Strecke gehen. Der Berghof liegt zu dieser Zeit oft noch im Lee der Thermik oder bietet keine dynamische Unterstützung.

Später Nachmittag/Abend (Dynamik-Phase): Die Thermik in der Höhe schwächt ab oder wird zerrissen. Der "Tiroler Wind" (Nordwind) setzt ein und strömt über den Pass Thurn. -> Wahl: Berghof. Der Startplatz wird nun laminar angeströmt. Während es oben am Resterkogel ungemütlich werden kann (Scherung zwischen Südthermik und Nordwind), bietet der Berghof ruhiges, konstantes Steigen.

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Streckenflug: Der Pinzgauer Spaziergang

Hollersbach dient als wichtiger Knotenpunkt für den berühmten "Pinzgauer Spaziergang".  

Route: Diese Route verläuft entlang der Grasberge der Kitzbüheler Alpen von Zell am See (Schmittenhöhe) bis zum Pass Thurn (oder umgekehrt).

Flugtaktik: Piloten, die am Resterkogel oder Wildkogel starten, nutzen die Südhänge ("Prallhänge"), um Höhe zu gewinnen, und fliegen dann die Gratlinie ab.

Schwierigkeitsgrad: Die Route gilt als ideal für erste größere Streckenflüge (20-40 km), da die Hänge fast durchgehend landbar sind (Wiesen) und die Talstraße (B165) sowie die Pinzgauer Lokalbahn eine einfache Rückholung ("Rückholer") garantieren.  

Kurse: Flugschulen wie die Flugschule Pinzgau bieten spezifische "Gleitschirmreisen" und "Streckenflug-Trainings" für diese Route an, was deren Status als Klassiker unterstreicht.

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Landeplätze und Außenlandungen

Ein geordneter Flugbetrieb erfordert klare Landeregelungen, insbesondere in einem landwirtschaftlich intensiv genutzten Tal wie dem Pinzgau.

Offizieller Landeplatz Hollersbach:

Lage: Wiese zwischen Sportplatz/Tennisplätzen und der Salzach bzw. im Bereich unterhalb des Berghofs Richtung Tal. Genaue Einweisung vor Ort (Infotafel) ist nötig.

Höhe: ca. 807 m.

Ausstattung: Windsack vorhanden.

Anflug: Disziplinierte Landeeinteilung (Volte) ist Pflicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Talwind, der im Talboden sehr stark werden kann. Ein Landen "rückwärts" ist keine Schande, sondern Physik – Vorhalten gegen den Wind ist essenziell.

Alternativen: Im Verbund der "Wildkogelfalken" stehen weitere Landeplätze in Bramberg (beim Fliegerbichl/Museum, "Senningerwiese", "Birkln") und Neukirchen ("Sportplatz", "Stockerwiese") zur Verfügung. Dies erhöht die Sicherheit bei Streckenflügen massiv, da man immer eine offizielle Option in Reichweite hat.

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Flugschulen und Tandembetrieb

Die Region ist durch professionelle Flugschulen erschlossen, was die Infrastrukturqualität hebt.

Flugschule Pinzgau: Ansässig in der Region (Bramberg/Mittersill). Sie bietet Grundschulung, Tandemflüge (auch vom Resterkogel, Preis ca. 248 €) und Fortbildungen an.  

Wildkogelfalken: Der lokale Club kümmert sich um die Erhaltung der Startplätze. Gastpiloten sollten die lokalen Aushänge (Infokasten an der Talstation oder beim Landeplatz) konsultieren.

Inklusion: Es gibt Hinweise auf spezialisierte Angebote für Piloten mit Mobilitätseinschränkungen ("Wheels4Flying"), die mittels Rollgestellen ("Swisstrac") Starts ermöglichen, auch wenn dies primär für andere Standorte spezifiziert sein mag, zeigt es die Offenheit der Region für diverse Flugsportarten.

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Unterkünfte und Tourismus

Der Gasthof Berghof (Reitlehen 22) ist nicht nur Namensgeber des Startplatzes, sondern logistisches Zentrum.

Flieger-Treff: Er fungiert als Treffpunkt, Parkplatzanbieter (für Gäste) und Informationsbörse.

Webcams & Wetter: Für die Flugplanung stehen diverse Webcams der Kitzbühler Alpen Bergbahnen zur Verfügung (Resterkogel Bergstation), die einen Blick auf die Bewölkung und (über Fahnen/Bäume) auf die Windstärke erlauben.

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Sicherheitsresümee und Handlungsempfehlungen

Das Fluggebiet Hollersbach ist ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit von "Airmanship" – der Kombination aus handwerklichem Können und theoretischem Wissen. Es ist kein Gebiet für "blindes Vertrauen".

Respekt vor der Schneise: Der Start am Berghof ist nur sicher, wenn die Bedingungen zu 100% passen. Ein "Hinauszwingen" bei Seitenwind ist hier lebensgefährlich (Lee-Rotoren der Bäume).

Beobachtung des Talwindes: Der Blick vom Startplatz ins Tal (auf Rauchfahnen, Wasserflächen der Salzach oder Blätterbewegungen) ist obligatorisch, um Scherungswinde zu erkennen.

Saisonale Planung: Im Frühjahr ist der Resterkogel der Startplatz der Wahl (Thermik). Im Hochsommer und Herbst gewinnt der Berghof durch den stabilen Tiroler Wind an Bedeutung.

Offiziellen Status wahren: Um das Fluggebiet langfristig zu sichern, müssen Piloten die Parkregeln am Berghof und die Landeverbote auf nicht gemähten Wiesen strikt einhalten.

Zusammenfassend bietet Hollersbach eine faszinierende Mischung aus hochalpinem Panoramaflug und technischem Soaring. Wer die aerologischen Spielregeln des Pass Thurn versteht, findet hier Flugstunden, die in anderen Gebieten aufgrund von Abschattung oder Talwindstärke längst unmöglich wären.

Quellenverzeichnis

Die in diesem Bericht dargelegten Fakten und Analysen basieren auf folgenden verifizierten Quellen:

– Flugschule Pinzgau (Angebote, Preise, Kurse).  

– DHV Geländedatenbank (Technische Daten, Gefahrenhinweise).  

– Tourismusverband Mittersill/Hollersbach & Gasthof Berghof (Lokale Infrastruktur, Warnhinweise).  

– Flugberge.w4f.eu / ParaglidingMap (Meteorologie, Tiroler Wind, Startplatzbeschreibungen).  

– Panoramabahn Kitzbüheler Alpen (Betriebszeiten, Preise, Infrastruktur).  

– ParaglidingMap / XC Globe (Koordinaten, Höhendaten).  

– ParaglidingMap (Windstatistiken Resterkogel).  

– Toureninformationen "Pinzgauer Spaziergang".  

– Webcam-Daten (Resterkogel).

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