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Gschasi - Gferch

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:48.1862°N, 8.1287°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Gschasi Startplatz

Start
Höhe990m ü. M.
Koord.48.1862, 8.1287
WindSW-WNW
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Gschasi Landeplatz

Landung
Höhe480m ü. M.
Koord.48.1948, 8.1101
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Analyse der Fluggelände Gschasi-Gferch: Ein umfassender Expertenbericht für das Elztal und das Drautal

Die Erschließung von Fluggeländen im Mittelgebirgsraum und in den alpinen Randzonen erfordert eine präzise Kenntnis der lokalen Aerologie, der topografischen Besonderheiten und der infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Unter dem Namen Gschasi firmieren im deutschsprachigen Raum zwei bedeutende, jedoch grundverschiedene Gelände: das Gschasi (Hans Uhl) bei Elzach im Schwarzwald und das Gelände Gschasi-Gferch oberhalb von Göriach in Kärnten. Dieser Bericht bietet eine tiefgehende Analyse beider Standorte, wobei die meteorologischen Mechanismen, die XC-Potenziale und die sicherheitstechnischen Aspekte auf Basis empirischer Daten und lokaler Expertise detailliert beleuchtet werden.  

Executive Summary für Piloten

Für eine fundierte Entscheidung über die Eignung der Gelände lässt sich festhalten, dass das Gschasi im Elztal ein klassisches Westhanggelände darstellt, das primär in den Nachmittags- und Abendstunden sein volles thermisches Potenzial entfaltet. Es bietet eine exzellente Infrastruktur durch den Verein Elztalflieger e.V., erfordert jedoch aufgrund des ausgeprägten Talwindsystems im Landebereich eine präzise Flugplanung und Schirmbeherrschung. Das österreichische Gschasi-Gferch in Kärnten hingegen ist ein hochalpines Hanggelände über dem Drautal, das sich durch eine beachtliche Höhendifferenz von über 600 Metern auszeichnet. Es ist jedoch durch strenge Nutzungsbeschränkungen charakterisiert und dient primär als Schulungsgelände sowie als thermischer Einstiegspunkt für die Flugschule FlyCarinthia. Während das Schwarzwälder Gelände für Gastpiloten bei Einhaltung der Registrierungspflicht gut zugänglich ist, bedarf das Kärntner Gelände einer expliziten Koordination mit den dortigen Geländehaltern.

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Gschasi - Hans Uhl (Elzach, Deutschland): Topografie und technische Basisdaten

Das Fluggelände bei Elzach-Prechtal gilt als einer der markantesten Thermikspots im mittleren Schwarzwald. Die geografische Ausrichtung und die Beschaffenheit des Hangs prädestinieren es für thermische Ablösungen bei westlichen Windlagen.

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Geografische Verortung und infrastrukturelle Eckdaten

Die Start- und Landeplätze im Elztal sind präzise vermessen und in das lokale Koordinatensystem integriert. Die Höhendifferenz ermöglicht sowohl ausgedehnte Gleitflüge als auch den direkten Einstieg in die Schwarzwaldthermik.

Standort Funktion Koordinaten (GPS) Höhe (m NN) Startplatz „Hans Uhl“ Hauptstart GS/HG N 48°11'10.27" E 8°07'43.27" 990 m Startplatz „Gferchfelsen“ Naturrampe (HG) N 48°11'00" E 8°07'00" ca. 940 m Landeplatz 1 (L1) Hauptlandeplatz N 48°11'41.23" E 8°06'36.20" 480 m Landeplatz 2 (L2) HG-Spezial (Café Korber) N 48°11'42" E 8°06'33" 380 m Export to Sheets

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Startplatzkonfiguration und Eignungsprofil

Der Startplatz „Hans Uhl“ ist als großzügige Waldschneise angelegt, die eine sichere Startphase für Gleitschirme und Hängegleiter ermöglicht. Die optimale Windrichtung liegt zwischen Südwest und Nordwest, was der typischen Anströmung im Schwarzwald entspricht. Das Gelände wird als mittelschwer eingestuft, was weniger auf die Startphase selbst als vielmehr auf die thermische Aktivität und die potenziellen Turbulenzen bei starkem Talwind zurückzuführen ist. Für Drachenflieger existiert am nördlichen Rand der Schneise die ursprüngliche Naturrampe über den Gferchfelsen, die jedoch eine präzise Starttechnik erfordert.

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Zugang, Logistik und Vereinsstruktur in Elzach

Die operative Nutzung des Geländes ist eng mit der Organisation des Vereins Elztalflieger e.V. verknüpft. Eine reibungslose Logistik ist durch klare Regelungen zur Auffahrt und zum Parken gewährleistet.

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Shuttleservice und Auffahrtsregelungen

Ein wesentliches Merkmal des Gschasi ist die strikte Verkehrsberuhigung auf den Waldwegen. Die Auffahrt zum Startplatz mit privaten Kraftfahrzeugen ist für die Öffentlichkeit gesperrt und nur Inhabern einer Berechtigungskarte gestattet.  

Organisierter Shuttle: An Wochenenden und Feiertagen wird ab 12:00 Uhr ein Shuttleservice durch den Verein angeboten. Die Kosten für Gastpiloten belaufen sich auf 5 Euro pro Auffahrt.  

Treffpunkt und Kommunikation: Piloten sammeln sich üblicherweise an der Landewiese oder am vereinbarten Treffpunkt (oft das Café Ratsstüble in Haslach-Simonswald bei kombiniertem Betrieb). Aktuelle Winddaten können über ein spezielles Wettertelefon am Startplatz (+49 171 900 4833) abgerufen werden.  

Gästeregistrierung: Vor dem ersten Flug ist eine einmalige Online-Registrierung unter elztalflieger.de/gast zwingend erforderlich.

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Parkraummanagement und Landeplatzlogistik

Das Parken im Bereich der Landewiese unterliegt strikten Vorgaben, um die Anwohner im Wohngebiet nicht zu belasten. Es wird dringend empfohlen, Fahrzeuge nur auf den markierten Flächen abzustellen und die 30-km/h-Zone strikt einzuhalten. Der Zugang zur Landewiese selbst erfolgt über kurze Fußwege, wobei der Abbauplatz so gewählt werden sollte, dass der Flugbetrieb nicht behindert wird.

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Aerologie und Flugbedingungen: Die Dynamik des Elztals

Das Gschasi ist ein thermisch aktives Gelände, dessen Bedingungen stark von der tageszeitlichen Erwärmung und dem überregionalen Windsystem beeinflusst werden.

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Thermische Zyklen und Tagesverlauf

Als klassischer Westhang setzt die thermische Aktivität am Gschasi meist erst am frühen Nachmittag ein, wenn der Einstrahlungswinkel der Sonne die Waldschneisen und Felsstrukturen ausreichend erwärmt.  

Entwicklungsphase: Gegen 13:00 bis 14:00 Uhr bilden sich erste nutzbare Bärte, oft im Bereich der Gferchfelsen oder oberhalb der markanten Waldkanten.

Spätthermische Bedingungen: Im Hochsommer ist das Gelände für seine stabile Abendthermik bekannt, die Flüge bis zum Sonnenuntergang (oft bis nach 20:00 Uhr) ermöglicht. Diese Phase ist oft durch großflächiges, sanftes Steigen gekennzeichnet, das auch weniger erfahrenen Piloten lange Flugzeiten ermöglicht.

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Das Talwindsystem und die Gefahr des Düseneffekts

Ein kritischer Faktor für die Sicherheit am Gschasi ist der Talwind im Elztal. Die geografische Verengung des Tals in Richtung Elzach wirkt bei westlichen und südwestlichen Lagen wie eine Düse.  

Windbeschleunigung: Der Talwind nimmt im Tagesverlauf an Stärke zu und erreicht oft am späten Nachmittag sein Maximum. Dies kann dazu führen, dass die Vorwärtsgeschwindigkeit über Grund (Groundspeed) im Landeanflug signifikant abnimmt.  

Turbulenzzonen: Bei starkem Talwind entstehen im Lee von Gebäuden, Baumreihen oder Geländekanten Rotoren. Insbesondere die Baumreihe nahe der Landewiese sollte nicht unterschätzt werden. Piloten sollten frühzeitig entscheiden, ob sie den Beschleuniger einsetzen müssen, um sicher zum Landepunkt zu gelangen.

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Windkraftanlagen und ihre Auswirkungen auf die Aerologie

Die Planung von Windenergieanlagen (WEA) im Bereich Gschasi stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Insbesondere Standorte wie die Eschenbühl-Hütte (WEA 4) liegen unmittelbar in der Hauptflugroute zwischen Start- und Landeplatz.  

Wirbelschleppen: Die Rotoren erzeugen massive Turbulenzen, die einen sicheren Durchflug für Gleitschirme unmöglich machen können.

Thermische Störung: WEA 2 im Bereich der Gschasi-Westseite könnte den Zugang zu wichtigen Thermikquellen erschweren, da das Kreisen in der Nähe der rotierenden Blätter lebensgefährlich wäre. Piloten sollten sich vor Ort über den aktuellen Status der Anlagen informieren.

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Streckenflugpotenzial (XC) und strategische Routenplanung

Das Gschasi bietet einen hervorragenden Einstieg in das XC-Netzwerk des Schwarzwalds. Erfolgreiche Streckenflüge erfordern jedoch ein tiefes Verständnis der Topografie und der Windverhältnisse in den Querungstälern.

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Klassische XC-Routen und Rekorde

Vom Gschasi aus wurden bereits beeindruckende Flüge dokumentiert, die die Leistungsfähigkeit des Geländes unterstreichen.

Richtung Nordosten: Piloten wie Christoph Bessei nutzten die Thermik am Gschasi, um über das Prechtal und die Schondelhöhe bis nach Freudenstadt und weiter in den Bereich Schramberg vorzustoßen. Dabei wurden Basishöhen von bis zu 2.700 m NN erreicht.  

Kammflüge: Eine beliebte Route führt entlang des Kammes Richtung Furtwangen und Schönwald. Hierbei ist die korrekte Einschätzung der Lee-Gebiete bei Nordwestwind essenziell.

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Thermikquellen und Triggerpunkte

Lokale Experten wissen, dass die Thermik am Gschasi nicht immer direkt vor dem Startplatz zu finden ist.

Gferchfelsen: Diese Felsformation ist ein verlässlicher Wärmespeicher und dient oft als erster Triggerpunkt nach dem Start.  

Eschenbühl: Bei passender Windrichtung bilden sich hier oft kräftige Ablösungen, die den notwendigen Höhengewinn für die erste Talquerung liefern.  

Waldschneisen: Die dunklen Nadelwaldflächen südlich des Startplatzes generieren bei starker Sonneneinstrahlung oft die entscheidenden Ablösungen für den XC-Einstieg.

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Sicherheit, Regeln und Notfallmanagement

Ein sicherer Flugbetrieb am Gschasi basiert auf der strikten Einhaltung der Geländeordnung und einer kontinuierlichen Wetterbeobachtung.

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Landevolte und Anflugverfahren

Die Landewiese (L1) erfordert eine präzise Einteilung, insbesondere für Drachenflieger.

Landevolte Nordost: Dies ist das Standardverfahren, um Konflikte mit anderen Piloten zu vermeiden.  

Geländeneigung: Die Landewiese fällt leicht nach Nordwesten ab. Drachenflieger müssen dies bei der Landeeinteilung berücksichtigen, um nicht zu weit auszuschweben.  

Landeplatzbesichtigung: Es wird dringend empfohlen, den Landeplatz vor dem ersten Flug zu besichtigen, um Hindernisse wie Weidezäune oder die Lage des Windsacks korrekt einschätzen zu können.

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Besondere Flugregeln und Luftraum

Das Fluggebiet liegt in einer Region mit spezifischen Luftraumbeschränkungen, die je nach Flugrichtung relevant werden.

Sichtflugregeln (SERA 3210): Die Einhaltung der Ausweichregeln und die Vermeidung von Kollisionen haben oberste Priorität.  

Konflikt mit Segelfliegern: In der weiteren Umgebung (z.B. Richtung Mittagsspitze oder bei Talquerungen) kreuzen oft Segelflugrouten. Piloten müssen hier besonders aufmerksam sein.

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Notfall-Informationen und Kontakt

Im Falle eines Unfalls oder technischer Probleme ist eine schnelle Kommunikation entscheidend.

Notruf: 112 (Europaweit).

Geländehalter: Elztalflieger e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden Sascha Moser.  

Notlandeplatz: Wenn die Höhe nicht mehr für den offiziellen Landeplatz ausreicht, bietet der Notlandeplatz „Wilder Mann“ eine Option. Von dort aus ist die Rückkehr zum Hauptlandeplatz mit der Elztalbahn vom Bahnhof Bleibach möglich.

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Gschasi-Gferch (Göriach, Österreich): Das alpine Pendant

Um Missverständnissen vorzubeugen, ist eine klare Abgrenzung zum Gelände in Kärnten notwendig. Dieses Gelände unterscheidet sich in seiner rechtlichen Struktur und aerologischen Beschaffenheit grundlegend vom Schwarzwälder Standort.

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Technische Spezifikationen und Zugang in Kärnten

Das Gelände über dem Drautal ist ein hochalpiner Standort, der primär für die Ausbildung genutzt wird.

Parameter Wert Startplatz Höhe 1323 m NN Landeplatz Höhe 716 m NN Höhendifferenz 607 m Startrichtung Variabel (Hangkante) Koordination FlyCarinthia / 1. DGFC Millstättersee Export to Sheets

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Nutzungsbeschränkungen und Logistik

Der Startplatz darf offiziell nur von der Flugschule FlyCarinthia und dem 1. DGFC Millstättersee genutzt werden.  

Parkregelung: Autos dürfen zwingend nur auf den gekennzeichneten Parkplätzen abgestellt werden. Verstöße können zum Entzug der Starterlaubnis führen.  

Anreise: Die Auffahrt erfolgt in der Regel über Bergstraßen oder durch den Shuttle der Flugschule. Eine Abstimmung mit Gerhard Fischer (FlyCarinthia) ist für Gastpiloten unerlässlich.

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Aerologie des Drautals

Das Drautal ist bekannt für seine kräftigen Talwindsysteme und die frühe thermische Aktivität.

Thermikbeginn: Aufgrund der südlichen Ausrichtung vieler Hänge im Drautal setzt die Thermik hier oft früher ein als im Schwarzwald.

Talwind: Der Wind im Drautal kann sehr stark werden, was bei der Landung am offiziellen Landeplatz in Möllbrücke/Lurnfeld berücksichtigt werden muss.

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Insider-Tipps und Geheimtipps für das Elztal

Der wahre Wert eines Guides liegt in den Informationen, die nicht in offiziellen Datenbanken stehen. Diese basieren auf jahrelanger Erfahrung lokaler Piloten.

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Die optimale Wetteranalyse

Lokale Piloten nutzen eine Kombination aus verschiedenen Webcams und Stationen, um den optimalen Startzeitpunkt zu bestimmen.

Webcam Marktplatz/Kastelburg: Diese geben Aufschluss über die Bewölkung und die allgemeine Wetterlage in Elzach.  

Windy/Hünersedel: Die Station am Hünersedel-Gipfel liefert repräsentative Werte für den Höhenwind über dem Elztal.  

Wetterstation am Gschasi: Das Wettertelefon bietet die aktuellsten Werte direkt vom Startplatz.

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Häufige Fehler von Gastpiloten

Ein klassischer Fehler ist das Unterschätzen des "Sinkens" vor dem Erreichen der ersten Thermik. Neulinge fliegen oft zu weit ins Tal hinaus, anstatt die Prallhänge und Felsnasen (Gferchfelsen) konsequent abzufliegen. Ein weiterer Fehler ist das Ignorieren der Talwindintensität am späten Nachmittag, was zu riskanten Landungen im Düseneffekt führen kann.

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Geheime Landeplätze und XC-Optionen

Bei Streckenflügen in Richtung Osten (Schwarzwald-Baar) gibt es entlang der Route strategische Wiesen, die von Locals als inoffizielle Notlandeplätze genutzt werden. Es ist jedoch essenziell, nur auf bereits abgemähten Flächen zu landen, um Konflikte mit Landwirten zu vermeiden. Die Kooperation mit der lokalen Landwirtschaft ist die Basis für den Erhalt des Fluggebiets.

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Infrastruktur und Freizeitgestaltung (Das "Drumherum")

Das Erlebnis Gschasi endet nicht mit der Landung. Die Region bietet eine hervorragende soziale Infrastruktur für Piloten und deren Familien.

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Gastronomie und Treffpunkte

Die Geselligkeit spielt bei den Elztalfliegern eine große Rolle.

Freilichtbegegnungsstätte: Direkt am Fuße des Gschasi gibt es einen familienfreundlichen Treffpunkt mit Spielplatz, der nach dem Flug zur Entspannung einlädt.  

Gasthof Rössle: Hier finden regelmäßig Versammlungen statt, und es ist der ideale Ort, um sich mit lokalen Piloten auszutauschen.  

Café Ratsstüble: Bekannt als morgendlicher Treffpunkt für Piloten, die einen gemeinsamen Flugtag planen.

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Übernachtungsmöglichkeiten

Für Piloten, die mehrere Tage bleiben möchten, bietet Elzach vielfältige Optionen.

Bubble Tent Elzach: Für ein exklusives Erlebnis bietet dieses Zelt die Möglichkeit, unter dem Sternenhimmel zu schlafen, inklusive Hot Tub und Blick in die Natur.  

Camping: In der Umgebung gibt es diverse Stellplätze für Wohnmobile und Zelte.  

Hotels und Gasthöfe: Regionale Anbieter wie das Hotel Post am Samerberg (als Referenz für fliegerfreundliche Unterkünfte) oder lokale Pensionen im Elztal bieten spezielle Konditionen für Outdoor-Sportler.

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Alternative Fluggebiete bei falschem Wind

Sollte das Gschasi aufgrund der Windrichtung (z.B. reiner Ostwind oder starker Südwind) nicht befliegbar sein, bieten die Elztalflieger Zugang zu erstklassigen Alternativen.

Hörnleberg: Ein exzellenter Startplatz für Süd- bis Westwindlagen, nur wenige Kilometer entfernt.  

Tafelbühl: Ideal bei Nordwest-Bedingungen. Der Startplatz ist thermisch sehr aktiv und bietet eine Höhendifferenz von ca. 600 m.  

Kandel: Für anspruchsvolle Piloten bietet der Kandel (Weststart oder Rampe) weitere Möglichkeiten im Schwarzwald.

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Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

Das Fluggelände Gschasi-Gferch – in beiden geografischen Ausführungen – repräsentiert die Vielfalt des Gleitschirmsports zwischen Mittelgebirge und Alpen. Während der Standort in Elzach durch seine ausgeprägte Vereinskultur, die detaillierte infrastrukturelle Erschließung und das hohe XC-Potenzial im Schwarzwald besticht, ist der Kärntner Standort ein Paradebeispiel für die professionelle Nutzung alpiner Thermikquellen.

Die Analyse zeigt, dass die Sicherheit und der Genuss in diesen Gebieten maßgeblich von der Beachtung lokaler Besonderheiten abhängen. Der Düseneffekt im Elztal, die Konflikte um Windkraftanlagen und die strengen Nutzungsregeln in Kärnten sind Faktoren, die jeder Pilot vor dem Start in seine Kalkulation einbeziehen muss. Die Zukunft dieser Gelände hängt jedoch nicht nur von der Aerologie ab, sondern auch vom respektvollen Umgang der Piloten mit der Natur und der lokalen Bevölkerung. Wer diese Regeln beherzigt und die thermischen Zyklen des Gschasi versteht, wird mit Flügen belohnt, die zu den schönsten Erlebnissen im Schwarzwald und in den Alpen zählen.  

Der Guide bietet eine fundierte Basis, die weit über herkömmliche Geländeeinträge hinausgeht. Die Integration von Wettertelefonen, spezifischen Landevolten und strategischen XC-Triggerpunkten macht ihn zu einem unverzichtbaren Werkzeug für jeden ernsthaften Piloten. Das Gschasi bleibt ein Juwel der Fliegerei, das bei korrekter Herangehensweise sowohl Sicherheit als auch sportliche Höchstleistungen garantiert.

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