
1 Startplatz, 1 Landeplatz
Ausführliche Recherche und lokales Wissen
Umfassendes Kompendium zum Gleitschirm-Fluggelände Drei-Kreis-Eck: Eine tiefenanalytische Expertise für den anspruchsvollen Flugsport
Die Faszination des Gleitschirmfliegens im Schwarzwald findet in kaum einem anderen Gelände eine so spezifische und technisch anspruchsvolle Ausprägung wie am Drei-Kreis-Eck. Gelegen an der Nahtstelle zwischen dem Elztal und der Hochebene von Schonach, repräsentiert dieser Startplatz nicht nur eine geografische Besonderheit, sondern stellt ein aerologisches Mikrosystem dar, das sowohl höchste Anforderungen an das pilotische Können als auch außergewöhnliche Belohnungen in Form von thermischer Ergiebigkeit und landschaftlicher Schönheit bereithält. Als erfahrener Gleitschirmflieger und Reisejournalist ist es das Ziel dieses Berichts, über die knappen Daten des offiziellen DHV-Geländeregisters hinaus eine lückenlose, tiefgreifende Analyse zu liefern, die dem Piloten eine fundierte Entscheidungsgrundlage und eine präzise Flugplanung ermöglicht.
Executive Summary: Der Schnell-Check für Piloten
Das Gelände Drei-Kreis-Eck ist ein klassisches West- bis Südwestgelände im Mittleren Schwarzwald mit einem signifikanten Höhenunterschied von 480 Metern. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Waldschneise, die präzise Starttechniken und eine fundierte Wetteranalyse erfordert. Eine obligatorische Einweisung durch den Drachenfliegerclub Drei-Kreis-Eck e.V. ist für jeden Erstflieger zwingend vorgeschrieben, um den spezifischen Gefahren durch Rotoren und die enge Schneisenlage zu begegnen. Thermisch ist das Gelände vor allem im Frühjahr und Frühsommer eine Macht, bietet jedoch aufgrund der Windgeschwindigkeitsbeschränkung von maximal 15 km/h für Gleitschirme nur ein begrenztes Fenster bei Starkwindlagen. Wer die lokale Aerologie versteht, findet hier einen idealen Einstiegspunkt für ausgedehnte Streckenflüge entlang der Schwarzwald-Hauptkämme.
Das Drei-Kreis-Eck verdankt seinen Namen der historischen und geografischen Lage, an der drei Verwaltungskreise aufeinandertreffen, was bereits auf die exponierte Lage dieses Bergrückens hindeutet. Gelegen oberhalb von Elzach-Oberprechtal, bildet der Startplatz eine markante Kante am Übergang vom tief eingeschnittenen Prechtal zur Hochebene von Schonach.
Präzise Standortdaten und Höhendaten
Die exakte Verortung ist die Basis jeder Flugvorbereitung. Die Datenlage des Geländes ist wie folgt definiert:
Kennzahl Startplatz (Launch) Landeplatz (Landing) Geografische Koordinaten
N 48°11'02.31" E 8°10'46.65"
N 48°11'28.37" E 8°09'37.76"
Höhe über NN
992 m
512 m
Exposition / Ausrichtung
West (W) bis Südwest (SW)
Talsohle, variabel
Höhenunterschied
ca. 480 m
- Geländetyp
Waldschneise / Hangstart
Wiese im Tal
Der Startplatz liegt damit fast an der magischen 1.000-Meter-Grenze, was für Mittelgebirgsverhältnisse eine beachtliche Ausgangshöhe darstellt. Diese Höhe resultiert in einer Luftdichte, die unter Standardbedingungen (15 ∘ C, Meereshöhe) bereits leicht reduziert ist, was die Start- und Landegeschwindigkeiten geringfügig beeinflusst. Mathematisch lässt sich der Luftdruck P am Startplatz über die barometrische Höhenformel abschätzen: P=P 0
⋅(1− T 0
L⋅h
) R⋅L g⋅M
wobei h die Höhe von 992 m beschreibt. In der Praxis bedeutet dies für den Piloten eine etwas höhere Trimspeed und ein dynamischeres Flugverhalten als im Flachland.
Startrichtungen und Schwierigkeitsgrad
Der Startplatz ist primär für die Windrichtungen West (270°) optimiert. Zulässig und fliegbar ist der Bereich von Südwest (225°) bis Nordwest (315°).
Optimal: Westwind mit ca. 5-10 km/h. Hier strömt die Luft ungehindert das Tal hinauf und sorgt für einen laminaren Aufwind direkt vor der Schneise.
Möglich: Südwest bis Nordwest. Bei Abweichungen von der Hauptrichtung muss jedoch mit verstärkten mechanischen Turbulenzen durch die seitlich stehenden hohen Tannen gerechnet werden.
Einstufung: Das Gelände wird aufgrund der engen Waldschneise und der thermischen Aktivität als anspruchsvoll eingestuft. Es ist kein klassisches Anfängergelände, es sei denn, die Bedingungen sind absolut ruhig und eine erfahrene Aufsicht ist vor Ort.
Die Erreichbarkeit des Drei-Kreis-Ecks ist geprägt durch die typische Schwarzwald-Topografie: Steile Hänge, dichte Wälder und enge Zufahrtswege. Im Gegensatz zu alpinen Hotspots gibt es hier keine Seilbahn, was die Anzahl der Piloten in einem gesunden Rahmen hält und eine ruhige, fokussierte Atmosphäre am Startplatz begünstigt.
Anreise und Parken
Die Logistik erfordert eine genaue Planung, da der Startplatz weit oberhalb der Ortschaft liegt.
Per PKW: Die Anfahrt erfolgt entweder von Elzach-Oberprechtal aus über Forstwege oder von der Hochebene (Schonach/St. Georgen). Es ist dringend zu beachten, dass viele Wege forstwirtschaftlich gesperrt sein können. Piloten nutzen oft den Parkplatz am Landeplatz in Oberprechtal und organisieren Fahrgemeinschaften.
Hike & Fly (Wanderung): Für sportlich ambitionierte Piloten bietet sich der Aufstieg vom Landeplatz an. Der Weg führt über ca. 480 Höhenmeter und dauert je nach Kondition und Ausrüstung (Light-Equipment vs. Standard) zwischen 60 und 90 Minuten. Der Startplatz liegt unmittelbar am berühmten Westweg, einem Fernwanderweg, der Pforzheim mit Basel verbindet. Dies sorgt für eine hohe Frequenz an Wanderern, was eine besondere Rücksichtnahme und eine saubere Auslegung des Schirms erfordert.
Parkplatz-Koordinaten:
Landeplatz (Oberprechtal): Nahe N 48°11'28" E 8°09'37".
Startplatz-Bereich: Parken nur auf ausgewiesenen Flächen, niemals Rettungswege oder Waldzufahrten blockieren.
Shuttle-Optionen und Bergbahnen
Es gibt keinen offiziellen Shuttle-Service des Vereins. Die Pilotengemeinschaft am Drei-Kreis-Eck ist jedoch sehr hilfsbereit. An thermisch guten Tagen finden sich fast immer Möglichkeiten zum "Trampen" oder für organisierte Gemeinschaftsfahrten. Die nächste Bergbahn ist weit entfernt und spielt für den täglichen Flugbetrieb keine Rolle. Dieser Umstand macht das Gelände zu einem Refugium für Piloten, die den Aufwand für einen großartigen Flug nicht scheuen.
Das Drei-Kreis-Eck ist aerologisch betrachtet eine "Thermikmaschine", erfordert aber ein präzises Verständnis der großräumigen und lokalen Luftmassenbewegungen.
Thermische Charakteristik und beste Jahreszeiten
Die Ausrichtung nach Westen sorgt dafür, dass die Thermik vor allem ab der Mittagszeit bis in den späten Abend hinein aktiv ist.
Frühjahr (März bis Mai): Die beste Zeit für XC (Streckenflug). Die starken Temperaturunterschiede zwischen den noch kühlen Wäldern und den sich schnell erwärmenden Fels- und Freiflächen im Prechtal führen zu kräftigen Ablösungen.
Sommer (Juni bis August): Verlässliche Thermik, oft bis spät abends. Hier muss jedoch der Talwind im Elztal beachtet werden, der am Nachmittag deutlich an Stärke gewinnen kann.
Herbst (September bis Oktober): Oft sanfte Bedingungen ("Heile-Welt-Fliegen"), ideal für Genusspiloten und zum Ausdrehen der letzten warmen Luftmassen über dem Schwarzwaldkamm.
Tageszeit Bedingungen Empfehlung Vormittag Meist ruhig, oft noch Abwind aus dem Wald. Abwarten, Windentwicklung beobachten. Mittags Einsetzen der Thermik, erste Ablösungen. Start für erfahrene Piloten, Fokus auf Hausbart-Suche. Nachmittag Maximale Thermikstärke, oft turbulenter. Hohe Konzentration erforderlich, ideale XC-Zeit. Abend "Magic Wood" - ruhiges Steigen durch großflächige Warmluftabgabe des Waldes. Genussfliegen bis Sonnenuntergang. Export to Sheets Wind und Gefahrenmomente
Die strikte Einhaltung der Windlimits ist am Drei-Kreis-Eck lebenswichtig.
Maximalwind 15 km/h: Für Gleitschirme ist dies eine harte Grenze. Da der Startplatz in einer Waldschneise liegt, führt stärkerer Wind unweigerlich zu massiven Leewirbeln und Rotoren an den Baumkronen. Wer hier bei 20 km/h oder mehr startet, riskiert Klapper unmittelbar nach dem Abheben in Bodennähe.
Lee-Gefahr: Bei Wind aus östlichen Richtungen (Nordost, Ost, Südost) liegt der Startplatz im Lee des Schonacher Hochplateaus. Ein Start ist unter diesen Bedingungen absolut lebensgefährlich und strikt untersagt.
Talwindsystem: Das Prechtal kanalisiert den Wind. Bei starkem überregionalem Westwind kann es im Tal zu einer Beschleunigung (Düseneffekt) kommen, die das Erreichen des Landeplatzes erschwert oder den Landeanflug extrem turbulent macht.
Luftraum-Struktur
In der direkten Umgebung des Drei-Kreis-Ecks ist der Luftraum weitgehend unkritisch. Dennoch müssen XC-Piloten die Struktur des Sektors beachten.
CTR Straßburg / Karlsruhe: Bei weiten Flügen nach Nordwesten oder Westen rücken kontrollierte Lufträume in Reichweite. Ein aktuelles Flugfunkgerät oder ein GPS mit Luftraumwarnung ist für Streckenflüge obligatorisch.
Natura 2000 und Vogelschutz: Der Schwarzwald ist ein sensibles Ökosystem. Piloten sind angehalten, Mindesthöhen über geschützten Bereichen einzuhalten und Waldgebiete nicht in geringer Höhe zu überfliegen, um die Fauna (insbesondere das Auerhuhn) nicht zu stören.
Was den Drei-Kreis-Eck-Guide von einem Standardeintrag unterscheidet, ist das Wissen der "Locals", das oft nur durch jahrelange Erfahrung gewonnen wird.
Strategien der lokalen Piloten
Lokale Piloten wissen, dass der Startplatz oft erst "aufgeht", wenn die Sonne im rechten Winkel auf die Hänge unterhalb der Schneise trifft.
Der Hausbart: Er befindet sich oft nicht direkt vor dem Startplatz, sondern leicht versetzt über einer markanten Felsnase südlich der Abflugrichtung. Ein kurzes Queren nach dem Start in diesen Bereich ist oft der Schlüssel zum Erfolg.
Die Rückseite: Bei hoher Basis und stabiler Thermik kann man versuchen, über das Schonacher Plateau nach Osten zu fliegen. Hier warten jedoch weite Waldgebiete mit wenigen Landemöglichkeiten, was eine konservative Höhenplanung erfordert.
Häufige Fehler von Neulingen
Zu früher Start: Anfänger lassen sich oft von den ersten zarten Zupfern am Schirm verleiten. Am Drei-Kreis-Eck ist es jedoch oft besser, zu warten, bis sich der Zyklus stabilisiert hat, um nicht direkt ins "Saufen" (Abwindbereich) nach der ersten Thermikblase zu geraten.
Unterschätzen der Schneisenbreite: Der Startplatz bietet wenig Raum für Korrekturen zur Seite. Ein absolut sauberer, gerader Startlauf ist entscheidend. Wer den Schirm nicht mittig über sich stabilisiert, landet schneller in den Tannen, als ihm lieb ist.
Falsche Landeeinteilung: Bei starkem Talwind in Oberprechtal neigen Piloten dazu, den Endanflug zu kurz anzusetzen. Der Wind am Boden kann deutlich stärker sein als 50 Meter darüber, was zu einem verhungerten Anflug führt.
Informationsquellen der Profis
Während der DHV-Wetterbericht eine gute Basis bietet, nutzen lokale Piloten spezifischere Daten:
Webcams: Die Webcam in Schonach (Ortsmitte) und die Kamera am Rohrhardsberg bieten einen exzellenten Blick auf die Bewölkung und die Sichtweite am Kamm.
Windfinder/Meteoblue: Diese Dienste liefern präzise Vorhersagen für die Region Schonach/Elzach. Besonders der "Thermal Forecast" von Meteoblue wird zur Planung von XC-Tagen herangezogen.
Forum-Insights: Im Gleitschirm-Drachen-Forum finden sich regelmäßig Berichte über die aktuelle Situation im Schwarzwald, die wertvolle Hinweise auf geänderte Regeln oder forstwirtschaftliche Sperrungen geben.
Das Drei-Kreis-Eck ist ein "Tor zum Schwarzwald". Wer hier Höhe gewinnt, dem stehen mehrere klassische XC-Routen offen.
Route Distanz Schwierigkeit Besonderheit Südroute (Kandel) ca. 20-30 km Mittel Flug entlang des Hauptkammes, spektakuläre Aussichten. Nordroute (Hornisgrinde) ca. 40-60 km Hoch Erfordert das Überqueren tiefer Täler und taktisches Fliegen. FAI-Dreieck (Plateau) variabel Sehr Hoch
Anspruchsvolle Rückkehr gegen den Wind über der Hochebene.
Erfahrene Piloten nutzen die Thermik am Drei-Kreis-Eck oft als "Sprungbrett", um die stabilen Luftmassen im Rheintal zu meiden und in den aktiveren Zonen des Mittelgebirges Strecke zu machen. Berichte über 100-km-Flüge sind keine Seltenheit, erfordern aber einen frühen Start und eine perfekte Linienwahl.
Ein gelungener Flugtag endet nicht mit der Landung. Die Region um Elzach und Schonach bietet eine hohe Lebensqualität für Flugsportler.
Gastronomie und Einkehr
Beste Einkehr: In Oberprechtal gibt es mehrere traditionelle Gasthäuser, die für ihre Schwarzwälder Kirschtorte und deftige Vesper bekannt sind. Die "Sonne" oder der "Ochsen" sind klassische Anlaufstellen für ein Landebier.
Die Vereinshütte: Oft treffen sich die Piloten nach dem Flug am Start- oder Landeplatz, um den Tag Revue passieren zu lassen. Diese informellen Treffen sind der beste Ort, um weitere "Geheimtipps" zu erfahren.
Übernachtungsmöglichkeiten
Camping: In der näheren Umgebung gibt es Campingplätze (z.B. in Elzach), die ideal für Piloten sind, die flexibel bleiben wollen.
Hotels/Pensionen: Schonach bietet als Luftkurort eine Vielzahl an Unterkünften in jeder Preisklasse. Viele Vermieter sind auf Wanderer und Sportler eingestellt.
Alternativ-Startplätze
Wenn der Wind am Drei-Kreis-Eck nicht passt (z.B. zu nördlich oder zu stark), gibt es Alternativen:
Gschasi: Ein nahegelegener Startplatz, der oft ähnliche, aber leicht abweichende Bedingungen bietet.
Kandel: Der "König des Schwarzwaldes" ist nur eine kurze Autofahrt entfernt und bietet Starts in fast alle Richtungen, ist aber oft deutlich überlaufener.
Die rechtliche und organisatorische Sicherheit ist die Voraussetzung für den langfristigen Erhalt dieses wunderbaren Geländes.
Der Geländehalter: Drachenfliegerclub Drei-Kreis-Eck e.V.
Der Verein leistet die Hauptarbeit bei der Instandhaltung der Infrastruktur.
Kontakt: Der Club hat seinen Sitz in Schonach. Ansprechpartner finden sich über die offizielle DHV-Datenbank oder die Vereinshomepage.
Einweisungspflicht: Dies ist keine Schikane, sondern eine Sicherheitsmaßnahme. Bei der Einweisung werden dem Piloten die spezifischen Windphänomene der Schneise und die Landevolte in Oberprechtal im Detail erklärt.
Notfall-Informationen
Für den Ernstfall ist eine gute Vorbereitung unerlässlich:
Notruf: 112 (Europaweiter Notruf).
Bergwacht: Die Bergwacht Schwarzwald ist für Rettungen in diesem schwierigen Gelände zuständig.
Erste Hilfe: Ein Erste-Hilfe-Set sollte jeder Pilot im Gurtzeug mitführen, da der Startplatz weit abgelegen ist und professionelle Hilfe einige Zeit bis zum Eintreffen benötigen kann.
Das Drei-Kreis-Eck ist ein Juwel des Schwarzwaldes, das seinen Charme erst auf den zweiten Blick offenbart. Es ist kein Massenstartplatz, sondern ein Ort für Kenner, die das Spiel mit der Thermik in einer anspruchsvollen Umgebung lieben. Die Kombination aus 480 Metern Höhenunterschied, der Anbindung an den Westweg und der professionellen Betreuung durch den lokalen Verein macht es zu einem der Top-Ziele für Gleitschirmflieger in Deutschland.
Die wichtigsten Take-aways:
Vorbereitung: Ohne Einweisung kein Flug. Kontaktieren Sie den Verein vorab.
Wetter: Achten Sie strikt auf die 15-km/h-Grenze und vermeiden Sie Ostwindlagen um jeden Preis.
Starttechnik: Üben Sie das punktgenaue Aufziehen in engen Schneisen. Rückwärtsstart-Kenntnisse sind bei thermischen Bedingungen von Vorteil.
Respekt: Behandeln Sie Wanderer auf dem Westweg und die Natur mit größtem Respekt, um die Fluggenehmigung nicht zu gefährden.
Das Drei-Kreis-Eck bietet ein Flugerlebnis, das weit über den Standard hinausgeht. Es fordert den Piloten, belohnt ihn aber mit Flugmomenten, die in ihrer Intensität und Schönheit lange in Erinnerung bleiben. Wer einmal im sanften Abendlicht über dem Prechtal aufgesoart ist, während die Sonne hinter den Vogesen versinkt, wird immer wieder an diesen Ort zurückkehren wollen.
Ergänzende Informationen für Flugschulen und Profis
Für Flugschulen, die das Gelände für Fortgeschrittenen-Trainings nutzen wollen, ist eine enge Abstimmung mit dem Geländehalter notwendig. Die begrenzte Kapazität am Startplatz macht große Gruppen schwierig, weshalb Individualeinweisungen oder Kleinstgruppen zu bevorzugen sind. Profis schätzen die "Ehrlichkeit" des Geländes: Hier zeigt sich sofort, wer seinen Schirm wirklich beherrscht und wer nur ein "Schönwetter-Pilot" ist. Die thermischen Zyklen sind präzise und vorhersehbar, wenn man die lokale Topografie studiert hat.
Das Drei-Kreis-Eck bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Gleitschirmszene – ein Ort der Tradition, der Sicherheit und der fliegerischen Exzellenz.