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Engleshof

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:49.5956°N, 12.2115°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Engleshof Startplatz

Start
Höhe440m ü. M.
Koord.49.5956, 12.2115
WindN
Korrekt?

Engleshof Landeplatz

Landung
Höhe400m ü. M.
Koord.49.5992, 12.2095
Korrekt?

Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Analyse und Leitfaden für das Fluggebiet Engleshof: Ein multidimensionaler Expertenbericht für Gleitschirm- und Drachenflieger

Dieser Bericht befasst sich mit der detaillierten Analyse des Fluggeländes Engleshof, wobei eine differenzierte Betrachtung zwischen dem offiziellen DHV-Gelände in der Oberpfalz und dem strategisch bedeutsamen thermischen Referenzpunkt im Ostallgäu vorgenommen wird. Während der Standardeintrag in der Geländedatenbank des Deutschen Hängegleiterverbandes (DHV) oft nur die basalen technischen Parameter wiedergibt, erfordert eine professionelle Flugvorbereitung ein tieferes Verständnis der mikroklimatischen Prozesse, der topographischen Besonderheiten und der logistischen Feinheiten, die über den Erfolg eines Flugtages entscheiden. Der vorliegende Guide fungiert als umfassendes Referenzwerk, das sowohl die Anforderungen von Schulungspiloten als auch die Ambitionen erfahrener Streckenflieger (XC) adressiert und dabei Informationen integriert, die über die offiziellen Dokumentationen hinausgehen.  

Executive Summary

Das Fluggelände Engleshof ist in der deutschen Gleitschirmszene ein Begriff mit dualer Bedeutung. Primär handelt es sich um ein zugelassenes Nordgelände in Pirk bei Weiden (Oberpfalz), das unter der Ägide von Flysports Weiden e.V. betrieben wird. Mit einer moderaten Höhendifferenz von etwa 40 Metern am Hang und der zusätzlichen Option des Windenschlepps bietet es ideale Bedingungen für die Basisausbildung, das Groundhandling und entspannte Soaringflüge bei nördlichen Windlagen. Die technische Erschließung ist unkompliziert, und die logistische Anbindung an das regionale Straßennetz ermöglicht eine hohe Frequenz an Übungsflügen.  

In der alpinen Welt des Allgäus hingegen wird der Begriff Engleshof oft synonym mit einem entscheidenden thermischen Triggerpunkt östlich der Alpspitze (Nesselwang) verwendet. Dieser Bereich, der eng mit dem Hündleskopf verknüpft ist, stellt die strategische Weiche für Streckenflüge in Richtung Breitenberg und Pfronten dar. Piloten, die an der Alpspitze starten, finden hier bei Nordost-Lagen die notwendige Energie, um die Talquerungen erfolgreich zu meistern. Der Guide analysiert beide Standorte tiefgreifend, um Piloten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ihre Flugplanung zu bieten.  

Parameter Engleshof Pirk (Oberpfalz) Engleshof/Hündleskopf (Nesselwang) Geländetyp

Hang- und Schleppgelände

Thermik-Hotspot / XC-Knoten

Halter

Flysports Weiden e.V.

Interessengemeinschaft Alpspitzflieger

Startrichtung

Nord (N)

Nordost (NO) / Nord (N)

Eignung

Anfänger, Schulung, Groundhandling

Fortgeschrittene, XC-Spezialisten

Höhendifferenz

40 m (Hang) / 150 m (Schlepp)

ca. 600 m (Alpspitze-Basis)

  Der Startplatz Engleshof in Pirk (92712 Pirk, Bayern)

Das offizielle DHV-Gelände Engleshof repräsentiert die fliegerische Infrastruktur der Oberpfalz. Es dient als wichtiger Stützpunkt für den lokalen Verein Flysports Weiden e.V. und stellt eine seltene Möglichkeit dar, reine Nordlagen im Flachland bzw. Mittelgebirgsvorland effektiv zu nutzen.  

Technische Spezifikationen und geografische Daten

Die Präzision der Koordinaten ist für die Navigation und die Einhaltung der Geländeordnung unerlässlich. Das Gelände ist für Gleitschirme und Hängegleiter gleichermaßen zugelassen, wobei der Schwerpunkt auf der Einsitzerschulung liegt.  

Standortpunkt GPS-Koordinaten (WGS84) Höhe (m ü. NN) Startplatz Engleshof

N 49° 35' 44.11" E 12° 12' 41.27"

440 m Landeplatz Engleshof

N 49° 35' 56.97" E 12° 12' 34.17"

400 m  

Der Startplatz ist als Naturstart konzipiert. Die Höhendifferenz von 40 Metern am Hang erlaubt kurze Flüge, die primär der Start- und Landetechnik dienen. Wesentlich effizienter ist jedoch der integrierte Windenschleppbetrieb. Mit einer Schleppstrecke von ca. 200 Metern können Piloten auf Höhen von bis zu 150 Metern über Grund ausgeklinkt werden, was die Airtime im Vergleich zum Hangstart signifikant erhöht.  

Zugang, Logistik und Infrastruktur vor Ort

Die Erreichbarkeit des Geländes ist für Piloten aus dem Raum Weiden und Regensburg optimal. Die Gemeinde Pirk liegt verkehrsgünstig, und das Fluggelände selbst kann per Pkw bis zum Landebereich angefahren werden. Der Aufstieg zum Startplatz erfolgt zu Fuß, was aufgrund der geringen Höhendifferenz jedoch keine nennenswerte physische Belastung darstellt.  

Ein dedizierter Shuttle-Dienst existiert nicht, da die Distanzen zwischen Lande- und Startplatz minimal sind. Es ist jedoch üblich, dass Vereinsmitglieder bei Schleppbetrieb die Logistik für das Rückholen der Seile und den Transport der Ausrüstung gemeinschaftlich organisieren. Parkmöglichkeiten sind am Landeplatz vorhanden, wobei darauf zu achten ist, landwirtschaftliche Wege nicht zu blockieren.  

Flugbedingungen und meteorologische Feinheiten

Die Nordausrichtung des Hangs macht das Gelände zu einer Spezialinstanz für Wetterlagen, die an vielen anderen Orten der Region zu Seitenwind führen würden.  

Optimale Windbedingungen: Schwacher bis mäßiger Nordwind (N). Bei zu starkem Wind (über 20 km/h) wird der Hangstart aufgrund der geringen Höhe und möglicher Rotoren im unteren Bereich anspruchsvoll.  

Thermische Aktivität: Da es sich um ein Flachlandgelände handelt, ist die Thermik stark von der Bodenbeschaffenheit der umliegenden Felder abhängig. Im Hochsommer können sich über den trockenen Flächen vor dem Hang Ablösungen bilden, die für kleine Soaring-Sessions genutzt werden können.  

Gefahrenmomente: Bei Westeinschlag des Windes entstehen am westlichen Waldrand Turbulenzen, die den Startbereich instabil machen können. Piloten sollten die Windfahnen am Start und am Landeplatz genau beobachten, um Windscherungen frühzeitig zu erkennen.  

Der thermische Knotenpunkt Engleshof bei Nesselwang (Ostallgäu)

Im Gegensatz zum Schulungsgelände in Pirk stellt der Bereich Engleshof im Ostallgäu eine der strategisch wichtigsten Zonen für den alpinen Streckenflug dar. Geografisch ist dieser Ort eng mit der Alpspitze (Nesselwang) und dem östlich gelegenen Hündleskopf verbunden. Für Piloten, die das volle Potenzial der Region ausschöpfen wollen, ist dieser „geheime“ Engleshof der Schlüssel zum Erfolg.  

Die Bedeutung des Hündleskopfs und der Engleshof-Thermik

Der offizielle DHV-Eintrag für die Alpspitze Nesselwang erwähnt, dass gute Thermik am östlich vorgelagerten Kopf über dem Sportheim Böck zu finden ist. Dieser Bereich wird von lokalen Piloten oft als die Zone über dem Engleshof definiert. Der Hündleskopf (1.199 m ü. NN) fungiert hierbei als entscheidender Prallhang für den Talwind und als Sammelpunkt für thermische Ablösungen, die aus dem Kessel von Nesselwang aufsteigen.  

Merkmal Detailbeschreibung Referenzhöhe

ca. 1.100 m bis 1.250 m NN (Thermikquelle)

Optimale Wetterlage

Nordost-Einschlag (NO) mit hoher Einstrahlung

Lokale Thermikquelle

Graben der Höllschlucht / Bereich Maria Trost

Flugziel

Höhengewinn für Querung zum Breitenberg

 

Lokale Experten weisen darauf hin, dass die Thermik entlang des Grabens der Höllschlucht oft die stärksten „Hauptbärte“ produziert. Diese ziehen von Richtung Pfronten/Kappel gegen die Alpspitze und bieten eine zuverlässige Einstiegsmöglichkeit, um aus der Startplatzhöhe weiter aufzusteigen.  

Taktik für XC-Einsteiger am Engleshof

Ein typischer Fehler von Neulingen an der Alpspitze ist der Versuch, nach dem Start sofort ins Flachland oder direkt zum Breitenberg zu fliegen, ohne im Sektor Engleshof/Hündleskopf ausreichend Höhe gewonnen zu haben. Die Topographie zwischen Nesselwang und Pfronten erfordert eine Mindesthöhe, um die Lee-Fallen der dazwischenliegenden Hügelketten zu vermeiden.  

Strategie: Nach dem Start an der Alpspitze (z.B. am Startplatz „Grüner Strich“ bei Nord- oder Nordostwind) sollte der Pilot sich nach Osten versetzen lassen.  

Zielepunkt: Die Wallfahrtskirche Maria Trost (1.122 m ü. NN) markiert oft den Rand des thermischen Schlauchs. Wer hier einkreist, findet meist den Anschluss an das stärkere Steigen über dem Hündleskopf.  

Geheimtipp: Bei Nordost-Lagen bietet der Hündleskopf eine einzigartige Kombination aus dynamischem Aufwind und Thermik. Dies erlaubt es oft, stundenlang zu soaren oder die notwendige Höhe für den Sprung zum Breitenberg oder zur Wertach/Oberjoch zu generieren.  

Zugang und Logistik im Bereich Nesselwang/Pfronten

Für den Zugang zum alpinen Engleshof-Sektor ist die Infrastruktur von Nesselwang maßgeblich. Die Alpspitzbahn ist der primäre Zubringer für Piloten, die den komfortablen Aufstieg bevorzugen.  

Bergbahn und Erschließung

Die Alpspitzbahn Nesselwang befördert Gleitschirmflieger und Drachenflieger (HG) zur Bergstation auf ca. 1.500 m ü. NN.  

Talstation: In Nesselwang, gut ausgeschildert. Hier befindet sich eine große Infotafel mit den aktuellen Auflagen und dem Status der Startplätze.  

Parken: Ein großer Parkplatz an der Talstation steht zur Verfügung, wobei in der Hauptsaison Gebühren anfallen können. GPS: N 47° 37' 02.55" E 10° 29' 57.80".  

Shuttle-Optionen: Ein dedizierter Shuttle-Dienst zwischen verschiedenen Landeplätzen ist nicht etabliert, jedoch ist die Zuganbindung zwischen Nesselwang und Pfronten hervorragend, was Rückholaktionen bei Streckenflügen erleichtert.  

Hike & Fly zum Engleshof/Hündleskopf

Für Piloten, die den Bergsportgedanken betonen, bietet sich der Aufstieg zu Fuß an. Dies ist besonders im Frühjahr und Herbst attraktiv, wenn die Bergbahn Revisionszeiten hat.

Route 1: Von Nesselwang über Maria Trost zum Hündleskopf. Dauer ca. 1,5 Stunden, Schwierigkeit: mittel.  

Route 2: Von Pfronten-Kappel hinauf zur Hündleskopfhütte. Dieser Weg ist kürzer, aber steiler und führt direkt ins thermische Herzstück des Gebiets.  

Startplatz-Optionen (Alpspitze) Richtung Schwierigkeit Besonderheit Steiler Hund

ONO

Schwer

Extrem steiler Hang für Experten

Grüner Strich

N/NO

Mittel

Waldschneise, empfindlich auf Westwind

Skiabfahrt

N/NO

Mittel-Einfach

Große Fläche, ideal bei passendem Wind

  Detaillierte Flugbedingungen und Gefahrenanalyse

Die alpine Umgebung des Engleshof erfordert eine wache Beobachtung der Wetterphänomene. Die Alpspitze gilt als thermisch sehr aktiv, ist jedoch kein klassischer Soaringberg.  

Thermikzeiten und saisonale Besonderheiten

An der Alpspitze und dem angeschlossenen Engleshof-Sektor erwacht die Thermik im Frühling oft sehr zeitig. Bereits ab 10:30 Uhr können an sonnigen Tagen erste Ablösungen über den Felsgräben beobachtet werden.  

Beste Jahreszeit: April bis Juni für weite Streckenflüge; September und Oktober für ruhige Herbstthermik mit grandioser Fernsicht bis zur Zugspitze und weit ins Flachland.  

Windrichtungen: Idealerweise weht ein schwacher Nord- bis Nordostwind. Westwind ist an der Alpspitze hochgradig gefährlich, da er zu massiven Lee-Rotoren im Bereich der Startplätze führt.  

Gefahrenquelle: Lee und Turbulenzen

Ein kritisches Element der Alpspitze ist die Empfindlichkeit gegenüber Westwind-Komponenten. Der Nordstart liegt in einer Waldschneise, die bei westlicher Anströmung im Lee des Gipfelgrats liegt. Piloten haben hier oft das Phänomen, dass die Windfahne im Startbereich scheinbar „guten“ Wind anzeigt (hervorgerufen durch Rotoren), man aber unmittelbar nach dem Abheben in heftige Turbulenzen gerät.  

Regel: Bei deutlichem Westwind im Wetterbericht ist die Alpspitze zu meiden. Alternativen wie der Tegelberg oder der Breitenberg sollten in Betracht gezogen werden.  

Luftraum und technische Hindernisse

Die Sicherheit im Luftraum wird durch zwei Hauptfaktoren beeinflusst:

Zipline „AlpspitzKICK“: Diese Seilanlage verläuft im Bereich des Fluggebiets. Piloten sind verpflichtet, den Trassenverlauf vor dem Start in Augenschein zu nehmen und einen Mindestabstand von 50 Metern beim Überfliegen einzuhalten.  

Hochspannungsleitung am Landeplatz: Östlich der Talstation in Nesselwang verläuft eine markante Starkstromleitung. Die Landeeinteilung muss zwingend so geplant werden, dass der Endanflug nicht über diese Leitung führt. Der Höhenabbau hat südlich der Leitung (bergseitig) zu erfolgen.  

Geheimtipps und Mehrwert für Piloten

Das Wissen lokaler Piloten geht über die Daten des DHV hinaus und fokussiert sich auf die feinen Nuancen des Geländes.

Die „Engleshof-Pumpe“

Wenn an der Alpspitze selbst die Thermik schwächelt, lohnt sich oft der mutige Vorstoß zum Hündleskopf. Die dortige Topographie erzeugt einen Kamineffekt, der selbst bei labilen Wetterlagen oft noch nutzbares Steigen liefert. Ein Geheimtipp ist es, die kleinen Waldschneisen östlich von Maria Trost zu beobachten: Kreisen dort Greifvögel, ist der Einstieg in den Hauptbart des Engleshof sichergestellt.  

Webcams für die Flugvorbereitung

Lokale Piloten verlassen sich nicht nur auf allgemeine Vorhersagen, sondern nutzen spezifische Webcams:

Webcam Alpspitzbahn: Liefert Live-Bilder vom Startplatz und zeigt die Bewölkungssituation.  

Webcam Breitenberg: Hilfreich, um zu sehen, ob die Talquerung von Nesselwang aus strategisch sinnvoll ist (Wolkenbildung am Zielberg).  

Wetterstation Ostrachtaler: Bietet präzise Winddaten aus dem nahen Oberjoch, was Rückschlüsse auf die Stärke des Talwinds zulässt.  

Inoffizielle Landemöglichkeiten für XC

Bei Streckenflügen in Richtung Pfronten kann es vorkommen, dass man „absäuft“. Geheime Landeplätze im Sinne von geduldeten Außenlandeflächen befinden sich auf den Wiesen rund um Kappel. Es ist jedoch essenziell, nur auf gemähten Flächen zu landen und den Kontakt zum Landwirt zu suchen, falls dieser vor Ort ist. Offizielle Landeplätze sollten immer bevorzugt werden.  

Gastronomie, Unterkunft und Drumherum

Ein Flugtag ist erst komplett mit der passenden Einkehr. Die Region um den Engleshof bietet hier erstklassige Möglichkeiten.

Kulinarische Highlights

Hündleskopfhütte: Ein absoluter Geheimtipp für Piloten. Es ist die erste rein vegetarische Hütte in den Alpen. Die Lage ist phänomenal, und man kann von der Terrasse aus oft andere Piloten beim Thermikkreisen über dem Engleshof beobachten.  

Sportheim Böck: Direkt an der Alpspitze gelegen. Hier herrscht eine hohe Pilotendichte, und man kann sich vor dem Start mit den Einheimischen austauschen.  

Gasthof in Pirk: Für Piloten am Oberpfälzer Engleshof bietet der Ort Pirk gemütliche bayerische Gasthäuser mit lokaler Küche.  

Übernachtung und Alternativen

In Nesselwang und Pfronten gibt es eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten, von Campingplätzen am Grüntensee bis hin zu spezialisierten Wanderhotels. Falls der Wind am Engleshof/Alpspitze einmal nicht passt, ist die Flexibilität im Allgäu ein großer Vorteil.  

Alternativer Startplatz Windrichtung Entfernung Charakteristik Breitenberg

S, SW, O, NW

ca. 8 km

Hochalpiner Flair, thermisch stark

Buchenberg

N, NO, NW

ca. 15 km

Sanftes Gelände, ideal für Abendflüge

Tegelberg

N, NW

ca. 20 km

XC-Mekka, anspruchsvoller Startplatz

Mittag

N, NO

ca. 25 km

Klassischer Thermikberg bei Immenstadt

  Sicherheit, Regeln und Notfall-Infos

Die Einhaltung der Regeln ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch des Geländeerhalts.

Besondere Regeln an der Alpspitze

Gäste sind an der Alpspitze willkommen, müssen sich aber zwingend an die Flugbetriebsordnung halten.

Einweisung: Erstflieger sollten sich an der Talstation einweisen lassen oder die Infotafeln gründlich studieren.  

Ausbildung: Höhenflüge im Rahmen der Ausbildung sind nicht gestattet.  

Erste Hilfe: In einer wettergeschützten Stahlbox am Startplatz „Grüner Strich“ befindet sich ein KFZ-Verbandkasten für medizinische Notfälle.  

Kontakt zum Verein

Die Interessengemeinschaft Alpspitzflieger e.V. ist der Ansprechpartner für alle Belange des Geländes.

Website: www.alpspitzflieger.de.  

E-Mail: info@alpspitzflieger.de.  

Flugschulen: Die Flugschule GlideAir am Breitenberg oder Fly Royal am Tegelberg sind kompetente Partner in der Nähe für Tandemflüge oder Fortbildungen.  

Fazit und Zusammenfassung

Der Engleshof bietet Gleitschirmpiloten zwei völlig unterschiedliche Welten. In Pirk (Oberpfalz) finden Piloten ein hervorragend organisiertes Vereinsgelände für die Schulung und das Groundhandling unter entspannten Bedingungen. Die Kombination aus Hangstart und Windenbetrieb macht es zu einem vielseitigen Standort im nordbayerischen Raum.  

Im Allgäu hingegen ist der Engleshof kein offizieller Startplatz, sondern die thermische Lebensader für Flüge an der Alpspitze. Wer die Mechanismen des Hündleskopfs und der dortigen Thermik versteht, wird mit weiten Streckenflügen und beeindruckenden alpinen Erlebnissen belohnt. Die Herausforderungen – wie die Zipline, die Stromleitungen und die Lee-Situation bei Westwind – verlangen vom Piloten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Professionalität.  

Für jeden Piloten, der diese Regionen besucht, gilt: Die Einbeziehung lokaler Informationen und die Respektierung der Natur und der Geländeordnungen sind die Basis für sicheren und freudvollen Fluggenuss. Der Engleshof, ob in der Oberpfalz oder im Allgäu, bleibt ein Symbol für die Vielfalt und die Faszination des Gleitschirmsports in Deutschland.

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