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Eichen Nord/Süd

Startplätze:2
Koord.:50.6314°N, 7.5321°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

2 Startplatzätze, 0 Landeplatzätze

Eichen Süd

Start
Höhe230m ü. M.
Koord.50.6314, 7.5321
WindNW, SO
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Eichen Nord

Start
Höhe260m ü. M.
Koord.50.6394, 7.5342
WindO, W
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Das umfassende Handbuch für das Fluggelände Eichen Nord/Süd: Aerodynamik, Logistik und Streckenflugstrategien im Hohen Westerwald

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Einleitung und geostrategische Bedeutung

Das Fluggelände Eichen Nord/Süd, gelegen im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz, stellt innerhalb der deutschen Gleitschirm- und Drachenflugszene eine geostrategische Besonderheit dar. Während viele Mittelgebirgsstartplätze durch ihre exponierte Lage an steilen Hängen definiert sind, repräsentiert Eichen den Archetypus des anspruchsvollen Flachland- und Plateauschleppgeländes. Mit Koordinaten von N 50°38'22.00" E 7°32'03.00" und einer moderaten Höhe von etwa 260 Metern über Normalnull (NN) , wirkt das Gelände auf den ersten Blick unscheinbar. Doch diese topografische Unauffälligkeit täuscht über das enorme fliegerische Potenzial hinweg, das sich dem Piloten erst durch ein tiefes Verständnis der lokalen Mikrometeorologie und der aerologischen Besonderheiten des Westerwaldes erschließt.  

Dieser Bericht dient nicht nur als Ergänzung zu den bestehenden Datenbankeinträgen des Deutschen Hängegleiterverbands (DHV), sondern als umfassendes Kompendium für den ambitionierten Piloten. Er transzendiert die bloße Auflistung von Fakten und bietet stattdessen eine tiefe Analyse der kausalen Zusammenhänge zwischen Orographie, Wetterdynamik und Flugtaktik. Das Ziel ist es, dem Leser das Rüstzeug an die Hand zu geben, um das Gelände Eichen nicht nur sicher zu befliegen, sondern es als taktischen Ausgangspunkt für weitreichende Streckenflüge (Cross Country - XC) zu nutzen.

Die Relevanz dieses Geländes ergibt sich aus seiner Lage auf dem Westerwald-Plateau. Anders als tief eingeschnittene Täler, die oft lange unter Inversionen liegen, profitiert Eichen von einer frühzeitigen thermischen Aktivierung. Es fungiert als "Sprungbrett" in die thermisch aktive Luftmasse des Rheinischen Schiefergebirges. Gleichzeitig ist es ein Lehrstück für die Koexistenz von Luftsport und Naturschutz, da der Betrieb massiv durch die Population des Rotmilans (Milvus milvus) reglementiert wird. Diese Symbiose aus fliegerischer Freiheit und ökologischer Verantwortung bildet den roten Faden dieses Berichts.

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Topografische Analyse und aerodynamische Gefahrenzonen

Die physische Beschaffenheit eines Fluggeländes diktiert die aerodynamischen Gesetzmäßigkeiten, denen sich der Pilot unterwerfen muss. Eichen ist primär ein Schleppgelände mit einer Schleppstrecke von 700 Metern , die in Ost-West-Richtung (O/W) verläuft. Diese Ausrichtung ist ideal für die vorherrschenden Westwindlagen in Mitteleuropa sowie für die stabilen Ostwindlagen, die oft mit Hochdruckgebieten einhergehen.

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Die irreführende Nomenklatur "Nord/Süd"

Eine häufige Quelle der Verwirrung für Gastpiloten ist die Bezeichnung "Eichen Nord" und "Eichen Süd" in Kombination mit den Startrichtungen Ost und West. Es ist imperativ zu verstehen, dass sich "Nord" und "Süd" hier nicht auf die Startrichtung beziehen, sondern auf die geografischen Sektoren des Geländes und deren spezifische Hindernissituationen.

Sektor Nord (Eichen Nord/Gollershoben): Dieser Bereich wird maßgeblich durch einen nördlich angrenzenden Gehölzstreifen definiert. Er beherbergt sensible ökologische Zonen (Horste) und stellt bei nördlichen Windkomponenten eine aerodynamische Barriere dar.

Sektor Süd (Eichen Süd): Dieser Bereich korrespondiert mit der südlichen Flanke des Geländes und wird durch westliche Wälder beeinflusst. Hier findet sich zudem eine topografische Besonderheit: Eine leichte Hangneigung, die in den DHV-Quellen als "nur für erfahrene Hängegleiterpiloten geeignet" beschrieben wird. Dies deutet auf eine komplexe Startcharakteristik hin, die möglicherweise einen abfallenden Startlauf oder eine Kante beinhaltet, welche präzise Schirmbeherrschung erfordert.

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Fluid-Dynamik und Lee-Fallen

Die scheinbar harmlose Wiese in Eichen verwandelt sich bei falscher Windrichtung in eine Falle für unbedarfte Piloten. Die umgebenden Wälder fungieren als Hindernisse im laminaren Luftstrom, was zu mechanischen Turbulenzen führt. Diese Phänomene sind nicht sichtbar, aber physikalisch präzise vorhersagbar.

Analyse der Nordwind-Problematik

Das nördlich an die Bahn "Eichen Nord/Gollershoben" angrenzende Wäldchen ist bei Nordwind das primäre Hindernis Luv-seitig der Piste.

Mechanismus: Der Wind trifft auf den Waldrand, wird zum Aufsteigen gezwungen und bricht an der Hinterkante (dem Waldrand zur Piste hin) ab.

Die Rotor-Zone: Dahinter bildet sich eine Zone mit negativer Druckdifferenz, in die Luft zurückströmt. Es entstehen horizontale Walzen (Rotoren). Da die Schleppstrecke parallel zu diesem Wald verläuft, erfolgt der gesamte Schleppvorgang – und kritischerweise die Landung – im Einflussbereich dieser Rotoren.

Risiko: Ein Gleitschirm, der in niedriger Höhe in einen solchen Rotor einfliegt, kann plötzliche Kappenstörungen (Klapper) erleiden oder massiv an Höhe verlieren ("Durchsacken"). Besonders in der Endanflugphase ist die Marge für Korrekturen minimal.

Analyse der Westwind-Problematik am Südstart

Bei der Nutzung des südlichen Startgeländes ("Eichen-Süd") stellt das westlich gelegene Wäldchen eine ähnliche Gefahr dar.  

Das Start-Paradoxon: Bei Westwind startet man gegen den Wind. Liegt jedoch ein Wald direkt im Westen davor, startet man im Windschatten (Lee) dieses Waldes.

Windscherung (Wind Gradient): Der Pilot hebt in relativ ruhiger, vielleicht sogar leicht rückströmender Luft ab. Sobald er die Höhe der Baumwipfel übersteigt (ca. 20-30 Meter), trifft er abrupt auf den laminaren Westwind. Dieser Übergang (Scherung) führt zu einer plötzlichen Zunahme der Anströmgeschwindigkeit (Airspeed) und einem dynamischen Auftriebsschub, der den Schirm nach hinten "aufstellen" lassen kann. Ein aktives Eingreifen (Anbremsen im richtigen Moment, Freigeben im Moment des Vornickens) ist hier essenziell.

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Meteorologie und Flugplanung im Westerwald

Das Verständnis der meteorologischen Besonderheiten des Westerwaldes ist der Schlüssel für erfolgreiche Flüge in Eichen. Das Gelände unterliegt nicht nur den großräumigen Wetterlagen, sondern generiert eigene mikroklimatische Effekte.

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Die "Westerwald-Konvergenz"

Der Westerwald wirkt als Hindernis für die vom Rheinland herangeführten Luftmassen. Oft bildet sich eine Konvergenzlinie, wo der Wind um das Mittelgebirge herumströmt und auf dem Plateau wieder zusammentrifft. Diese Konvergenzzonen sind oft durch Wolkenstraßen markiert und ermöglichen lange Flüge ohne Kreisbewegungen. Für Eichen bedeutet dies: Bei labiler Schichtung und Westwindlagen sollte man nach Linien verstärkter Bewölkung Ausschau halten, die sich oft quer zur Windrichtung oder entlang der Höhenzüge orientieren.

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Thermische Triggerpunkte und "Geheimtipps"

Im Flachland löst sich Thermik nicht so zuverlässig ab wie an Felskanten. In Eichen müssen Piloten lernen, den Boden zu "lesen" (Sedimentologie der Luftmassen). Basierend auf Pilotenberichten und topografischer Analyse lassen sich folgende Trigger identifizieren:

Die Waldkanten-Thermik: Genau die Wälder, die beim Start Turbulenzen verursachen, sind im Flug die besten Thermikquellen. Wenn die Sonne den Wald und das davor liegende Feld aufheizt, staut sich die Warmluft am Waldrand. Ein leichter Windimpuls reicht, um diese Blase abzulösen. Der Einstieg erfolgt oft etwas versetzt im Lee des Waldes.  

Der Dorfrand-Effekt (Ortsrand Eichen): Versiegelte Flächen (Straßen, Dächer) in Eichen speichern Wärme effizienter als Vegetation. Besonders am späten Nachmittag, wenn die Wiesen bereits abkühlen, geben die Häuser die gespeicherte Wärme ab ("Wonder-Thermik"). Ein Gleitflug über den Ortsrand kann oft den rettenden Bart bringen.

Landwirtschaftliche Kontraste: Die Felder rund um die Startbahn wechseln ihre thermische Qualität mit der Saison.

Frühsommer: Getreidefelder sind thermisch aktiv.

Spätsommer: Stoppelfelder (abgeerntet) sind extrem starke Hitzekollektoren. Der Kontrast zu angrenzenden grünen Wiesen oder dem kühleren Wald ist der ideale Ablösepunkt.

Der "Nullschieber"-Geduldstest: Im Flachland ist ein Steigen von 0,5 m/s oft alles, was man bekommt. Die Taktik lautet hier: Nicht aggressiv zentrieren, sondern flach drehen und mit dem Wind versetzen lassen ("Driften"). Oft verstärkt sich der Bart mit der Höhe, sobald man die bodennahe Inversion durchbricht. Geduld ist die wichtigste Tugend des Flachlandfliegers.

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Wetterdaten-Triangulation

Da es direkt am Startplatz keine öffentliche Holfuy-Station gibt, müssen Piloten Daten umliegender Stationen triangulieren, um ein Bild der Lage zu erhalten:

Salzburger Kopf (ca. 3,5 km entfernt): Liefert Windwerte für die Höhenströmung. Wenn hier 25 km/h anliegen, ist in Eichen Schleppbetrieb oft noch möglich, aber thermisch zerrissen.  

Herborn/Schloßberg (ca. 10 km entfernt): Indikator für die östliche Abströmung.

Bodenwindindikatoren: Nutzung von Webcams (z.B. Segelclub Westerwald in Driedorf), um die Wolkenentwicklung und Baumwipfelbewegung zu prüfen.

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Ökologie, Recht und das saisonale Fenster

Die Nutzung des Fluggeländes Eichen ist untrennbar mit dem Artenschutz verbunden. Das Gelände ist ein Habitat des Rotmilans, einer in Europa streng geschützten Greifvogelart. Die Koexistenz wird durch strenge Auflagen geregelt, die jeden Piloten betreffen.

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Die Biologie des Konflikts

Der Rotmilan (Milvus milvus) nutzt die gleichen Aufwinde wie Gleitschirmflieger. Sein Horst befindet sich im nördlichen Gehölzstreifen. Die kritische Phase ist die Brut- und Aufzuchtzeit im Frühjahr. Störungen in dieser Zeit können dazu führen, dass die Elterntiere die Brut aufgeben. Daher ist die Sperrung keine Willkür, sondern essenziell für den Erhalt der Population – und damit des Fluggeländes.

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Das Saisonalitäts-Diagramm

Die wichtigste strategische Information für Piloten ist, dass Eichen faktisch ein "Sommer- und Herbstgelände" ist. Die klassische Frühjahrsthermik (März-Mai), die anderswo für Rekordflüge genutzt wird, ist hier tabu.

Die Tabelle unten fasst die rechtlichen Rahmenbedingungen und Verhaltensregeln zusammen, die jeder Gastpilot verinnerlichen muss.

Parameter Regelung / Detail Relevanz für Piloten Sperrzeitraum 01. März bis 31. Mai Absolutes Flugverbot. Keine Ausnahmen. Planen Sie Reisen in dieser Zeit zu anderen Geländen (z.B. Eifel, Mosel). Erlaubter Zeitraum 01. Juni bis 28./29. Februar Flugbetrieb zulässig. Thermisch interessant sind vor allem Juni bis September. Grund Rotmilanhorst im nördlichen Gehölzstreifen Schutz der Brut. Zuwiderhandlungen gefährden die Zulassung des Geländes dauerhaft. Verhalten bei Sichtung Passives Flugverhalten Nicht anfliegen, nicht verfolgen. Wenn der Vogel Unruhe zeigt, den Sektor verlassen. Referenz DHV Datenbank & BNatSchG Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten und führen zu Geländeverbot. Export to Sheets

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Operative Logistik und die "Fun Gliders" Kultur

Der Betrieb in Eichen wird durch den Verein Fun Gliders Westerwald e.V. organisiert. Die Atmosphäre ist typisch für Flachlandvereine: familiär, leistungsorientiert, aber entspannt. Da Windenbetrieb personalintensiv ist (Windenfahrer, Startleiter, Rückholer), funktioniert das Fliegen hier nur im Kollektiv.

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Windenbetrieb und Technik

Der Verein nutzt moderne Winden (oft Doppeltrommelwinden), die eine hohe Schleppfrequenz ermöglichen.

Die Rolle des Windenfahrers: In Eichen ist der Windenfahrer der wichtigste Mann am Platz. Aufgrund der potenziellen Turbulenzen (siehe Kapitel 2) muss er den Zugkraftverlauf sensibel steuern. Ein guter Fahrer "spürt" die Thermikblase, die das Seil durchquert, und kann dem Piloten durch Dosierung der Zugkraft helfen.

Schlepphöhen: Erwartbar sind 300 bis 450 Meter. Dies ist genug Zeit, um die Umgebung zu scannen, aber wenig Zeit, um Fehler zu korrigieren.

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Gastflugregelungen und "Mittagsflieger"

Gäste sind willkommen, müssen sich jedoch in die Abläufe integrieren.

Anmeldung: Es ist essenziell, vor der Anreise Kontakt aufzunehmen, da der Windenbetrieb wetterabhängig und oft kurzfristig organisiert wird.

"Mittagsflieger": Ein interessantes Konzept der lokalen Flugschule und des Vereins ist die Integration von "Mittagsfliegern". Dies ermöglicht es Piloten, auch unter der Woche an guten Tagen spontan zum Schleppen zu kommen, wenn Schulungsbetrieb stattfindet. Dies ist ein enormer logistischer Vorteil gegenüber reinen Wochenend-Vereinen.  

Kommunikation: Zur Koordination nutzt die Community moderne Tools wie die Sonected-App (Gruppe "WW-Paragliding"). Gastpiloten sollten versuchen, Zugang zu diesen Kanälen zu bekommen oder über die Website Kontakt aufzunehmen.

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Infrastruktur am Boden

Parken: Es gilt strikte Disziplin. Landwirtschaftliche Wege dürfen nicht blockiert werden. Parken Sie nur auf ausgewiesenen Flächen. Das Verhältnis zu den Landwirten ist essenziell für den Erhalt der Pachtverträge.

Adresse für das Navi: 57632 Eichen (Gelände). Die Vereinsadresse (Feincheswiese 14, Staudt) ist nicht der Startplatz!

Groundhandling: Für Übungen am Boden verweisen lokale Quellen oft auf die "Spielwiese" in Rodenbach , falls in Eichen kein Betrieb ist oder der Wind zu stark ist.

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Streckenflug (XC) Strategien

Eichen ist Ausgangspunkt für beachtliche Streckenflüge im DHV-XC. Die Strategie unterscheidet sich jedoch massiv vom Bergfliegen.

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Die mentale Umstellung

Im Gebirge fliegt man "Relief" (Berge, Grate). Im Westerwald fliegt man "Wolken" und "Boden". Der Blick muss ständig zwischen den Wolken (Entwicklung, Zerfall) und dem Boden (thermische Quellen, Winddrift) wechseln.

Die erste Hürde: Das "Absaufen" nach dem Ausklinken ist die größte Gefahr. Bleiben Sie in der Nähe der Ausklinkposition, bis Sie steigen haben. Fliegen Sie nicht blind "auf Strecke", bevor Sie Basis erreicht haben.

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Routenoptionen

Die "Sauerland-Route" (bei SW-Wind): Dies ist die klassische "Rennstrecke". Mit dem Wind im Rücken geht es Richtung Nordosten über das Siegerland bis ins Sauerland. Die Herausforderung sind die Waldgebiete des Rothaargebirges, die wenige Landemöglichkeiten bieten. Hier ist Höhe Sicherheit.

Die "Rhein-Route" (bei NO/O-Wind): Seltener geflogen, aber reizvoll. Hierbei fliegt man Richtung Koblenz/Rhein.

Warnung: Der Luftraum ist hier komplex. Die Kontrollzonen (CTR) von Köln/Bonn im Norden und Frankfurt im Süden sowie diverse Segelflugsektoren erfordern präzise Navigation. Ein aktuelles Luftraum-File auf dem Vario ist Pflicht.

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Luftraumstruktur

Der Westerwald liegt im Sandwich zwischen großen Verkehrsflughäfen.

Norden: CTR Köln/Bonn (Airspace D).

Süden: Nahbereich Frankfurt.

Höhenbeschränkung: Oft ist der Luftraum C (FL 100) oder E (ab 2500 ft AGL) zu beachten. Informieren Sie sich vor dem Start über die tagesaktuellen NOTAMs und Segelflugsektoren.

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Unterkunft und Alternativprogramm

Für Piloten, die ein Wochenende im Westerwald planen, bietet die Region passende Infrastruktur.

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Camping im Eichenwald

Der Name ist Programm. Etwa 25 km vom Startplatz entfernt (in Mittelhof) liegt der "Campingplatz im Eichenwald".  

Atmosphäre: Der Platz liegt in einem 150 Jahre alten Eichen- und Buchenwald. Er bietet eine ruhige, naturnahe Atmosphäre, die perfekt zur Entspannung nach einem langen Flugtag passt.

Ausstattung: Moderne Sanitäranlagen, WLAN und Gastronomie ("Fuchsbau").

Logistik: Zwar nicht direkt am Startplatz, aber durch die gute Straßenanbindung schnell erreichbar. Ideal für Familien, da auch Spielplätze und Wandermöglichkeiten vorhanden sind.

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Unterkünfte in Eichen und Umgebung

In Eichen selbst und den Nachbarorten (Flammersfeld, Altenkirchen) gibt es diverse Ferienwohnungen und Pensionen.  

Tipp: Suchen Sie nach Unterkünften mit flexiblen Check-in-Zeiten, da Flugtage oft lang werden.

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Alternativen bei unfliegbarem Wetter

Der Westerwald bietet Alternativen, wenn der Wind zu stark ist oder es regnet:

Wandern: Der Westerwaldsteig führt durch landschaftlich reizvolle Gebiete.

Kultur: Das Kloster Marienstatt oder die historische Altstadt von Hachenburg.

Ausweichfluggebiete: Bei reinen Nordlagen (die in Eichen problematisch sind) lohnt oft ein Blick Richtung Hirzenhain (Hessen) oder in die Eifel, wo andere Windsysteme herrschen können.

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Fazit und Zusammenfassung

Das Fluggelände Eichen Nord/Süd ist ein Juwel für Piloten, die sich auf die Feinheiten des Flachlandfliegens einlassen wollen. Es belohnt Geduld und meteorologisches Verständnis mit traumhaften Flügen über den Westerwald. Die Einschränkungen durch den Rotmilanschutz sind zwar strikt, garantieren aber auch, dass wir unseren Sport in einer intakten Natur ausüben können.

Die 5 Goldenen Regeln für Eichen:

Respektiere den Kalender: März bis Mai ist Flugverbot (Rotmilan).

Lese den Wind: Bei Nordwind drohen Lee-Rotoren an der Piste.

Lese den Wald: Was am Start Gefahr ist (Turbulenz), ist auf Strecke der Motor (Thermik).

Kommuniziere: Nutze die App-Gruppen und höre auf den Startleiter.

Bleib geduldig: Im Flachland gewinnt nicht der Aggressive, sondern der Hartnäckige.

Mit diesem Wissen sind Sie bestens gerüstet, um den "Himmel über den Eichen" sicher und erfolgreich zu erobern. Wir sehen uns an der Basis!

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