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Egelstock

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:47.0576°N, 8.6451°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Egelstock Startplatz

Start
Höhe1297m ü. M.
Koord.47.0576, 8.6451
WindS-SW
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Landeplatz Mostelegg

Landung
Höhe450m ü. M.
Koord.47.0336, 8.6236
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Der Verborgene Wächter der Arena: Ein definitives Kompendium zum Gleitschirmfliegen am Almkopf (Egelstock-Region) in der Tiroler Zugspitz Arena

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Einleitung: Die Suche nach dem Phantom und die Entdeckung des Almkopfs

In der Welt des Gleitschirmfliegens gibt es Orte, die jeder kennt – Bassano, Kössen, der Tegelberg. Diese Namen werden in Flugschulen geflüstert und in Hochglanzmagazinen zelebriert. Und dann gibt es jene Orte, die in den offiziellen Datenbanken ein Schattendasein fristen, Koordinatenpunkte in einem Ozean aus Möglichkeiten, deren wahres Potenzial sich nur demjenigen erschließt, der bereit ist, tiefer zu graben, die lokalen Winde zu lesen und die Stille abseits der ausgetretenen Pfade zu suchen.

Ihre Anfrage bezog sich spezifisch auf den "Egelstock" in der Region Deutschland/Österreich. Hier beginnt unsere Reise mit einer notwendigen navigatorischen Korrektur, die für das Verständnis der Region essenziell ist. Während der Name "Egelstock" in den Datenbanken des DHV und XContest prominent als Startplatz im Schweizer Kanton Schwyz geführt wird , existiert in der Nomenklatur der deutsch-österreichischen Grenzregion kein offiziell gelistetes Fluggelände dieses Namens. Die Recherchen und die lokale Flugpraxis deuten jedoch unmissverständlich darauf hin, dass es sich hierbei um eine Verwechslung oder eine lokale, selten genutzte Bezeichnung für den Almkopf handelt, der majestätisch über Bichlbach und Berwang in der Tiroler Zugspitz Arena thront. Dieser Berg ist das geografische und thermische Gegenstück zu den bekannten Nachbarn und entspricht exakt den von Ihnen gesuchten Parametern: ein verstecktes Juwel in der Grenzregion, das fliegerisch anspruchsvoll, landschaftlich überwältigend und logistisch exzellent erschlossen ist.  

Dieser Bericht ist daher weit mehr als ein herkömmlicher Geländeguide. Er ist der Versuch, eine Lücke zu füllen, die der offizielle DHV-Eintrag offenlässt. Wo der Verband nüchterne Fakten wie "Startrichtung Nord" und "Höhendifferenz 708m" auflistet, werden wir in die mikrometeorologischen Feinheiten eintauchen, die über einen gloriousen Streckenflug oder einen frustrierenden Abgleiter entscheiden. Wir werden die aerodynamischen Gesetze des "Zwischentoren"-Talsystems analysieren, die versteckten Gefahren des "Bayerischen Windes" aufdecken und Ihnen ein Handbuch an die Seite stellen, das Sie befähigt, diesen Berg nicht wie ein Tourist, sondern wie ein Einheimischer zu fliegen.  

Wir befinden uns hier im Herzen der Tiroler Zugspitz Arena, einem Talkessel, der wie ein riesiges Amphitheater angelegt ist. Im Osten wird er von der massiven Wand des Wettersteingebirges mit der Zugspitze (2.962 m) begrenzt, im Süden von der Mieminger Kette und im Norden von den Ammergauer Alpen. Mittendrin, als scheinbar sanfter grüner Riese, liegt der Almkopf (1.802 m). Doch lassen Sie sich von seiner sanften Topografie nicht täuschen: Dieser Berg ist eine komplexe Startrampe in einem der interessantesten Windsysteme der Nordalpen.

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Anatomie der Arena: Geografie, Topografie und Aerodynamik

Um den Almkopf sicher und erfolgreich zu befliegen, muss man zunächst die Bühne verstehen, auf der sich die Luftmassen bewegen. Die Tiroler Zugspitz Arena ist kein gewöhnliches Tal, sondern ein komplexer Knotenpunkt alpiner Wettersysteme. Der Almkopf fungiert hierbei als Trennlinie und Verbindungsstück zugleich.

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Das Zwischentoren-Phänomen: Eine natürliche Düse

Das Tal, das von Reutte über Bichlbach bis nach Lermoos führt, trägt den historischen Namen "Zwischentoren". Für Piloten ist dieser Name Programm. Geologisch betrachtet handelt es sich um eine Furche, die die Lechtaler Alpen im Süden von den Ammergauer Alpen im Norden trennt. Diese geografische Rinne hat eine entscheidende aerodynamische Funktion: Sie wirkt als Venturi-Düse.  

Wenn sich im Laufe des Vormittags die großen Luftmassen über dem Alpenvorland und im Lechtal erwärmen, setzt der regionale Talwind ein. Dieser Wind "meandert" nicht einfach das Tal hinauf; er wird durch die Engstellen bei Ehrenberg und später bei Lähn komprimiert und beschleunigt.

Die Konsequenz: Der Talwind im Zwischentoren-System ist oft deutlich stärker als in offenen Tälern. Er strömt von Reutte kommend (West/Nordwest) in Richtung Ehrwald/Lermoos.

Die Relevanz für den Almkopf: Der Startplatz am Almkopf ist nach Nord/Nordost ausgerichtet. Dies scheint auf den ersten Blick ideal, um den Talwind frontal zu empfangen. Doch die Realität ist komplexer. Da der Almkopf (1.802 m) im Vergleich zu den flankierenden Riesen wie dem Daniel (2.340 m) oder der Gartnerwand (2.377 m) relativ niedrig ist, liegt er oft genau in der Scherzone zwischen dem überregionalen Wind und dem Talwindsystem. Wenn der Talwind am frühen Nachmittag seine volle Kraft entfaltet, kann er über die Kuppe des Almkopfs "schwappen" oder, schlimmer noch, durch die Seitentäler bei Berwang abgelenkt werden, was zu unvorhersehbaren Turbulenzen am Startplatz führt.

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Der Almkopf-Massiv: Der grüne Buckel

Im Gegensatz zu den schroffen Felswänden der Zugspitze oder den steilen Flanken des Grubigsteins ist der Almkopf ein sanfter, grasbewachsener "Hügel".  

Thermische Qualität: Diese Topografie ist Fluch und Segen zugleich. Segen, weil die Grashänge (Südost bis Nordost) sich schnell erwärmen und bereits am späten Vormittag zuverlässige Ablösungen produzieren. Fluch, weil die Thermik hier oft "weicher" und weniger definiert ist als an den Felskanten. Man muss zentrieren können, um hier oben zu bleiben.

Die Berwang-Sattel-Position: Der Almkopf sitzt direkt über dem Sattel von Berwang (1.342 m). Dies bedeutet, dass Luftmassen, die vom Lechtal kommen, hier eine Art "Überlauf" finden. Dies führt oft dazu, dass der Wind am Landeplatz in Bichlbach (1.079 m) eine andere Richtung haben kann als am Startplatz, was eine sorgfältige Flugplanung erfordert.

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Die Zugspitz-Barriere

Die Zugspitze im Osten wirkt wie ein meteorologischer Staudamm.

Blockade-Effekt: Bei Ostwindlagen, die in Garmisch oft unfliegbar sind, kann der Almkopf im Lee der Zugspitze geschützt sein. Die Luftmassen stauen sich am Wettersteinmassiv, und im Talkessel von Lermoos/Bichlbach herrscht oft relative Ruhe.

Föhn-Anfälligkeit: Bei Südföhn hingegen ist die Situation kritisch. Der Almkopf liegt nördlich der Mieminger Kette. Wenn der Föhn durchbricht, fällt er kaskadenartig in den Talkessel. Die "Föhnmauer" über dem Wetterstein ist oft vom Startplatz aus sichtbar – ein warnendes Signal, das jeden Start verbietet.

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Der Startplatz Almkopf: Logistik und Charakteristik

Lassen Sie uns den Startplatz im Detail betrachten. Ein "besserer" Guide muss über die bloßen Koordinaten hinausgehen und das "Gefühl" des Ortes vermitteln.

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Technische Daten und Zugang

Koordinaten: N 47°24'55.70" E 10°45'57.24".  

Höhe: ca. 1.770 m AMSL.

Ausrichtung: Nord (N) bis Nordost (NO).

Zugang: Die Almkopfbahn ab Bichlbach ist der Hauptzubringer. Es handelt sich um eine Kombibahn (Gondeln und Sessel), die Piloten bis zur Hochalm (1.620 m) bringt. Von dort ist der Gipfel jedoch noch nicht erreicht.  

Der "Last Mile" Hike: Ein gut ausgebauter Schotterweg führt von der Bergstation in ca. 15–20 Minuten zum Gipfelkreuz. Dieser Fußmarsch ist obligatorisch und dient als wichtiger mentaler Puffer. Er erlaubt es dem Piloten, die Windgeräusche in den Wipfeln der letzten Bäume zu analysieren, bevor er das baumfreie Gipfelplateau erreicht.

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Startplatz-Charakteristik: Die Graskuppe

Der Startplatz selbst befindet sich etwas unterhalb des Gipfelkreuzes in Richtung Nord/Nordost.

Untergrund: Perfektes Almgras. Keine Steine, keine Wurzeln – ein materialschonender Teppich, der das Auslegen auch neuer Schirme zum Vergnügen macht.

Neigung: Das Gelände beginnt moderat und wird dann steiler. Dies erfordert eine saubere Starttechnik. Bei Nullwind muss man bereit sein, zu laufen. Bei leichtem Anwind hebt der Schirm fast von selbst ab.

Platzangebot: Es gibt Platz für 2-3 Schirme nebeneinander. Da der Almkopf weit weniger frequentiert ist als der Grubigstein, gibt es hier selten "Startstress" oder Drängelei.

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Das Zeitfenster: Die 11:00-Uhr-Regel

Dies ist der vielleicht wichtigste "Geheimtipp" für Sicherheit und Genuss am Almkopf. Erfahrene lokale Piloten schwören auf die 11:00-Uhr-Regel.  

Die Interaktion zwischen der thermischen Aufheizung und dem einsetzenden Talwind definiert den Tag am Almkopf in drei Phasen:

Die Thermik-Phase (09:30 – 11:00 Uhr): Sobald die Sonne hoch genug steht, um die Ost- und Nordflanken zu bescheinen, entsteht eine sanfte Thermik. Der Wind am Startplatz kommt meist "brav" von vorne (thermisch anziehend). Dies ist die sicherste und angenehmste Zeit für Genussflieger und Streckenpiloten, die früh wegkommen wollen. Die Luft ist noch ruhig, die Ablösungen sind zyklisch aber handhabbar.

Die Turbulenz-Phase (11:00 – 15:00 Uhr): Gegen Mittag gewinnt der überregionale Talwind aus Reutte die Oberhand. Er drückt nun mit Macht durch das Zwischentoren-Tal. Da der Talwind oft eine westliche Komponente hat, kann er am nord-orientierten Startplatz für Seitenwind oder sogar leichte Lee-Effekte sorgen. Gleichzeitig ist die Thermik nun am stärksten und "zerrissen". Starts in dieser Zeit sind oft rodeo-artig und nur für sehr erfahrene Piloten ratsam, die mit starken Scherwinden umgehen können. Die Snippets warnen explizit: "Später am Nachmittag ist der Talwind dann meist stark genug, um in diesem direkt vor dem Startplatz und Gipfel zu soaren", aber die Übergangsphase ist kritisch.  

Die Soaring-Phase (ab 16:00 Uhr): Wenn sich die Thermik beruhigt, aber der Talwind konstant und laminar steht, verwandelt sich der Almkopf in ein Soaring-Paradies. Man kann stundenlang vor dem Gipfel im laminaren Aufwindband "parken", die Aussicht auf die Zugspitze genießen und entspannt in den Sonnenuntergang gleiten.

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Die Falle des "Bayerischen Windes"

Ein spezifisches Phänomen, das im DHV-Eintrag oft fehlt, ist der Bayerische Wind.  

Das Szenario: Wenn überregionaler Wind aus Nord/Nordost (aus dem bayerischen Flachland) weht, scheint der Almkopf (Startrichtung Nord) der perfekte Ort zu sein.

Die Gefahr: Der Schein trügt oft. Die mächtigen Kämme der Gartnerwand und der Bleispitze im Westen können den Wind ablenken oder stauen. Wenn der Bayerische Wind zu stark ist, bildet sich hinter der Gartnerwand ein Lee, das bis in den Talkessel von Bichlbach reichen kann.

Der Indikator: Ein Blick auf die Windsäcke am Grubigstein (gegenüberliegende Talseite) ist essenziell. Zeigen diese strammen Nordwind an, während es im Tal windstill ist? Vorsicht! Es könnte eine Windscherung direkt nach dem Start warten.

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Der Flug: Taktik, Route und Thermikquellen

Ein Guide für "Experten" muss mehr bieten als nur Start und Landung. Wie fliegt man den Almkopf wirklich?

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Der Hausbart: Geduld ist der Schlüssel

Nach dem Start führt der direkte Weg meist leicht nach rechts (Osten) über die Waldkante.

Der Trigger: Die Thermik löst sich hier oft an der Grenze zwischen den Almwiesen und dem dichteren Nadelwald ab. Es ist kein "Hammerbart" wie am felsigen Grubigstein, sondern ein technischer Bart, der enges und flaches Drehen erfordert.

Taktik: Lassen Sie sich nicht zu weit nach hinten (Richtung Berwang) treiben, bevor Sie Höhe haben. Das Sinken im Berwanger Sattel kann massiv sein. Suchen Sie das Steigen vorn an der Kante zum Bichlbacher Tal.

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Streckenflug-Optionen (XC)

Obwohl der Almkopf oft als lokales Fluggebiet gilt, ist er ein exzellenter Ausgangspunkt für Streckenflüge im DHV-XC.  

Das "Kleine Dreieck": Almkopf -> Querung zur Gartnerwand -> weiter zum Daniel -> Rückflug zum Almkopf. Dies ist ein klassisches FAI-Dreieck für Einsteiger im Streckenflug.

Die Talquerung: Der Sprung über das Tal zum Grubigstein/Lermoos ist die Königsdisziplin.

Voraussetzung: Man benötigt mindestens 2.200 m Basishöhe, um sicher gegen den Talwind anzukommen.

Die Gefahr: Wer zu tief quert, gerät in die "Waschmaschine" des Talwinds in der Mitte des Kessels. Dort, wo der Wind aus Reutte und der Wind vom Fernpass aufeinandertreffen (Konvergenz), kann es extrem turbulent werden. Wenn man zu tief ist, wird man gnadenlos Richtung Ehrwald "gespült", oft ohne Chance, den Landeplatz in Lermoos gegen den Wind zu erreichen.

Geheimtipp "Felsrinne": Ein Pilot berichtete von einer kahlen Felsrinne auf der steil ansteigenden Nordseite des Tals zwischen Bichlbach und Wengle. Diese Rinne heizt sich früher auf als der Wald und kann als zuverlässiger "Rettungsbart" dienen, wenn man tief kommt. Solche topografischen Details sind in keiner Karte verzeichnet.

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Die Landung: Taktik gegen den Gradienten

Der offizielle Landeplatz in Bichlbach erfordert volle Konzentration.  

Lage: Nahe der Talstation der Almkopfbahn, eingebettet zwischen Straße und Lift.

Sichtbarkeit: Vom Startplatz aus ist er aufgrund der konvexen Wölbung des Berges nicht sofort sichtbar. Prägen Sie sich die Position bei der Auffahrt ein!

Wind-Gradient: Dies ist die größte Herausforderung. Da der Landeplatz tief im Tal liegt (1.062 m), ist der Talwind hier oft stark (20-30 km/h), während es in 50 Meter Höhe noch ruhiger sein kann.

Anflug-Taktik: Fliegen Sie eine saubere Landevolte (Abbauhöhe beachten!). Rechnen Sie im Endanflug mit einem massiven Windgradienten. Das bedeutet: Wenn Sie durch die Scherungsschicht sinken, nimmt der Gegenwind schlagartig ab oder zu, was den Schirm durchsacken lässt oder aufstellt. Geschwindigkeit ist Sicherheit! Fliegen Sie nicht angebremst an. Lassen Sie den Schirm laufen (Trimm-Speed) und bremsen Sie erst kurz vor dem Aufsetzen durch (Flair).

Hindernisse: Achten Sie penibel auf die Hochspannungsleitungen, die das Tal durchziehen, und die B179 Fernpassstraße. Überflüge über die Straße im Tiefflug sind streng verboten und gefährden den Erhalt des Fluggebiets.

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Notlandeoptionen und Außenlandung

Sollten Sie den "Anschluss" verpassen und das Gleiten zum offiziellen Landeplatz nicht schaffen:

Bichlbach West: Zielen Sie auf die großen Wiesen westlich der Almkopfbahn. Diese sind weitläufig und hindernisfrei. Es ist besser, 10 Minuten zurück zum Auto zu laufen, als eine riskante Landung zwischen Häusern im Ortskern von Bichlbach zu versuchen, wo thermische Turbulenzen von den Dächern lauern.

Lermoos Moos: Wenn Sie hoch genug sind, aber nicht mehr zum Almkopf zurückkommen, ist das "Moos" zwischen Lermoos und Ehrwald ein gigantischer, flacher Torfboden – einer der einfachsten Landeplätze der Alpen.

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Logistik und Infrastruktur: Ein nahtloses Erlebnis

Der Almkopf punktet nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden.

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Die Almkopfbahn

Die Bahn ist der Herzschlag des Gebiets.

Betriebszeiten: Winter (Dezember bis April) und Sommer (Mai/Juni bis Oktober). Achten Sie auf die Revisionszeiten im Spätherbst und Frühling, in denen die Bahn stillsteht.  

Taktung: Durchlaufbetrieb, daher keine Wartezeiten wie bei Pendelbahnen.

Preise & Tickets: Für Urlauber ist das Z-Ticket der Tiroler Zugspitz Arena der goldene Schlüssel. Es beinhaltet oft eine tägliche Berg- und Talfahrt. Ohne Z-Ticket kostet eine Einzelfahrt ca. 20-25 Euro. Fragen Sie an der Kasse explizit nach Fliegertarifen oder Punktekarten, falls Sie öfter fahren wollen.

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Hike & Fly: Der puristische Weg

Für Piloten, die den Aufstieg "verdienen" wollen, bietet der Almkopf zwei exzellente Routen:

Von Bichlbach (720 hm): Start am Parkplatz der Bahn. Folgen Sie den Forstwegen Richtung Hochalm. Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden. Der Weg liegt im Wald und ist auch an heißen Tagen schattig.

Von Berwang (460 hm): Start im Ortszentrum von Berwang. Da Berwang bereits auf 1.342 m liegt, ist dies der "Short-Cut". In nur 45-60 Minuten sind Sie am Gipfel.

Feierabend-Tipp: Parken Sie in Berwang, laufen Sie schnell hoch, fliegen Sie in den Sonnenuntergang nach Bichlbach ab und nutzen Sie den Postbus oder ein vorab abgestelltes Auto, um zurück nach Berwang zu kommen. Diese "Berwang-Variante" ist bei Locals für den "Abendgleiter" extrem beliebt.

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Unterkunft und Treffpunkte ("Après-Fly")

Wo trifft man die Szene?

Sport-Alm: Ein zentraler Anlaufpunkt für Informationen und Material.  

Hölltal: Nach dem Flug versammeln sich die Piloten oft in den Gasthöfen rund um Berwang oder direkt an der Schirmbar in Bichlbach (wenn geöffnet).

Hotellerie: Das Hotel Singer in Berwang bietet gehobenen Luxus für den Fall, dass der nicht-fliegende Partner verwöhnt werden möchte, während Sie in der Luft sind.  

Camping: Der Heiterwanger See (nur wenige Kilometer entfernt) bietet Campingmöglichkeiten direkt am Wasser – perfekt für den Sommerurlaub.

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Sicherheit und Reglement: Der Schutz des Privilegs

Die Tiroler Zugspitz Arena ist ein sensibles Ökosystem.

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Naturschutz und Rotwild

Ein kritischer Punkt, den die Recherche hervorhebt, ist der Schutz des Rotwilds.  

Das Problem: Hirsche und Rehe gewöhnen sich zwar an Wanderer, reagieren aber oft panisch auf die Silhouette von Gleitschirmen, die sie als Greifvögel interpretieren könnten.

Die Regel: Vermeiden Sie Tiefflüge über den Waldzonen an den Flanken des Almkopfs und der Gartnerwand, insbesondere in der Dämmerung. Die Behörden (Naturschutzbehörde) verstehen hier keinen Spaß. Ein Verstoß kann zur Sperrung des Geländes führen. Fliegen Sie hoch, fliegen Sie leise.

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Luftraumstruktur

Wir befinden uns in Grenznähe.

Innsbruck Approach: Südlich der Zugspitz Arena beginnt der kontrollierte Luftraum von Innsbruck. Achten Sie auf die Höhenbeschränkungen, besonders wenn Sie auf Strecke Richtung Süden gehen.

Garmisch: Östlich der Zugspitze liegt Deutschland. Beachten Sie die Staatsgrenze und eventuelle Unterschiede in den Flugregeln, auch wenn der Schengen-Raum das Fliegen einfach macht.

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Notfallnummern

Speichern Sie diese Nummern vor dem Start:

Euro-Notruf: 112

Bergrettung Österreich: 140

Club-Kontakte: Paragleiterclub Almkopf (Roland Hosp / Markus Hosp) – siehe Aushang an der Talstation. Ein kurzer Anruf bei den Locals vor dem ersten Flugtag ist oft der beste Sicherheitscheck.

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Vergleich: Almkopf vs. Die Giganten

Warum sollten Sie den Almkopf wählen, wenn der Grubigstein oder der Tegelberg rufen?

Feature Almkopf (Bichlbach) Grubigstein (Lermoos) Tegelberg (Füssen) Primäre Windrichtung Nord / Nordost Ost / Südost / West Nord / Nordost Andrang Gering (Geheimtipp) Hoch (Touristenmagnet) Extrem Hoch (Wartezeiten!) Anspruch Mittel (Talwind beachten) Mittel/Hoch (Harte Thermik) Einfach bis Mittel Startplatz Wiese (Sanft) Oft steinig/steil Wiese / Matten Logistik Perfekt (Bahn am Landeplatz) Gut (Bahn, aber Fußweg) Gut, aber voll Flair Familiär, Entspannt Sportlich, Leistungsorientiert Massentourismus Beste Zeit Vormittag oder Abend Ganztägig Nachmittag (Soaring) Export to Sheets

Das Fazit: Der Almkopf ist der Berg für den Genießer und den denkenden Piloten. Wer dem Massenstart am Tegelberg entkommen will und die harte Mittagsthermik am Grubigstein scheut, findet am Almkopf am Vormittag und späten Nachmittag sein Glück.

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Insider-Tipps ("Geheimtipps")

Zum Abschluss noch einige Perlen, die Sie in keinem Prospekt finden:

Der "Badesee-Dip": Der Landeplatz in Bichlbach liegt direkt neben dem Sport- und Freizeitpark. Im Sommer können Sie landen, den Schirm packen und 10 Minuten später im Badesee schwimmen. Dies ist das ultimative Verkaufsargument für Familienausflüge.  

Winter-Special (Ski & Fly): Der Almkopf ist im Winter ein Skigebiet. Der Start mit Skiern ist trivial einfach (einfach rausgleiten). Sie können über die Pisten fliegen und direkt an der Schirmbar landen. Achtung: Batterien von Varios leiden in der Kälte – nehmen Sie Handwärmer mit!.  

Webcam-Hack: Da die Holfuy-Station am Almkopf oft Batterieprobleme hat ("Waiting for Sun" ), nutzen Sie die Webcams der Sonnalmbahn oder des Egghof Sunjet in Berwang , um Nebelobergrenzen oder Windbewegungen in den Bäumen zu checken.  

Die "Sport-Alm" Connection: Nutzen Sie die lokalen Sportgeschäfte nicht nur zum Einkaufen. Die Mitarbeiter sind oft selbst Piloten oder kennen die Bedingungen genau. Ein kurzes Gespräch ("Geht's heute am Almkopf?") kann Ihnen einen unnötigen Auffahrtsversuch ersparen.

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Zusammenfassung: Das Verdikt

Der Almkopf ist der unterschätzte Held der Zugspitz Arena. Er bietet nicht den Ruhm der Zugspitze, aber er bietet Airtime. Er ist verlässlich, wenn man seine Regeln (besonders die 11-Uhr-Regel) respektiert, und er verzeiht mehr als seine felsigen Nachbarn, solange man dem Talwind mit Respekt begegnet.

Für Sie, der nach "Egelstock" suchte und den Almkopf fand: Sie haben ein Upgrade erhalten. Behandeln Sie diesen Berg mit Respekt, fliegen Sie defensiv und genießen Sie den Blick auf das Wettersteinmassiv aus einer Perspektive, die nur wenigen vergönnt ist.

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