
2 Startplatzätze, 2 Landeplatzätze
Ausführliche Recherche und lokales Wissen
Die Herausforderung des Bärenlochs: Ein technischer und journalistischer Deep-Dive zum Gleitschirmfliegen am Donnersberg
Der Donnersberg, oft als der "König der Pfalz" tituliert, stellt für die Gleitschirmszene im Südwesten Deutschlands ein Monument der Möglichkeiten und zugleich eine harte Schule der Fliegerausbildung dar. Mit seinem markanten Massiv, das sich über das Nordpfälzer Bergland erhebt, fungiert er als thermische Lokomotive für die gesamte Region. Insbesondere der Startplatz Bärenloch, ein nordostwärts ausgerichteter Schneisenstart, hat sich über Jahrzehnte den Ruf eines anspruchsvollen, aber hochbelohnenden Geländes erarbeitet. Für den unbedarften Gastpiloten mag der offizielle DHV-Eintrag wie eine trockene Auflistung von Fakten wirken, doch wer die Seele dieses Berges verstehen will, muss tiefer in die topographischen, meteorologischen und soziokulturellen Schichten eintauchen, die dieses Fluggebiet definieren.
Executive Summary: Die Essenz für Schnellentscheider
Das Bärenloch ist kein Ort für "Hike & Fly"-Romantik bei labilen Bedingungen ohne entsprechende Vorkenntnisse. Es ist ein hochspezialisierter Startplatz für erfahrene Piloten, die eine exzellente Schirmbeherrschung und eine präzise meteorologische Urteilskraft besitzen. Der Startplatz verzeiht keine Fehler in der Startphase, bietet jedoch nach dem Verlassen der Waldschneise eines der potentesten Thermikreviere Deutschlands mit Streckenflugpotentialen von weit über 100 Kilometern in Richtung Südwesten.
Kernaspekt Beschreibung Eignung
Fortgeschrittene Piloten (B-Schein empfohlen); Einweisungspflicht
Windfenster
Nordost bis Ost; 10–15 km/h ideal; Vorsicht bei Nordwind (Lee)
Startcharakteristik
Kurze Beschleunigungsstrecke, abrupte Geländestufe, Waldschneise
Luftraum
Extrem komplex durch Nähe zur Air Base Ramstein (CTR)
XC-Potential
Hoch; Rekorde bis 250 km (HG) und >150 km (GS)
Wer sich an den Donnersberg wagt, muss bereit sein, sich dem Regiment des 1. Pfälzer Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs e.V. (1. PDGFC) unterzuordnen, dessen strenge Regeln das Überleben dieses Geländes in einem der am dichtesten beflogenen Militärlufträume Europas garantieren.
Der Donnersberg ist geologisch gesehen eine Besonderheit: Er ist kein klassischer Vulkan, sondern ein Rhyolith-Massiv, das durch eine Intrusion von Magma entstanden ist, die die Erdoberfläche nie ganz durchbrach, sondern diese aufwölbte. Diese dunkle Gesteinsmasse fungiert als exzellenter Wärmespeicher, was die thermische Aktivität am Bärenloch bereits in den frühen Vormittagsstunden erklärt.
Präzise GPS-Daten und Höhenprofile
Das Gelände gliedert sich in zwei primäre Startbereiche am Bärenloch, die oft missverständlich als oberer und unterer Startplatz bezeichnet werden. In der Realität bilden sie eine funktionale Einheit, wobei der untere Bereich durch die markante Hängegleiter-Rampe dominiert wird.
Punkt Funktion GPS-Koordinaten (N / E) Höhe (m ü. NN) Startplatz Bärenloch (GS oben) GS Start (Schneise) 49°38'03.85" / 7°55'52.36"
559 m
Startplatz Bärenloch (Rampe unten) HG Rampe / GS Start 49°38'03.98" / 7°55'52.84"
548 m
Gleitschirm-Landeplatz Offizieller GS-LP 49°38'14.88" / 7°56'12.39"
380 m
Drachen-Landeplatz Große Ausweichfläche 49°38'28.58" / 7°56'44.19"
317 m
Der Höhenunterschied von etwa 242 Metern wirkt im Vergleich zu den Alpen bescheiden, doch die aerodynamische Effektivität der Donnersberg-Kante ist enorm. Die Thermik löst hier nicht diffus ab, sondern wird durch die steile Nordostflanke oft mechanisch getriggert.
Startrichtungen und operationelle Einschränkungen
Das Bärenloch ist strikt nach Nordost bis Ost ausgerichtet. Dies macht es zum primären Zielgebiet bei Hochdrucklagen, die oft mit einer Bise-ähnlichen Strömung aus dem Osten einhergehen.
Optimales Fenster: 45° (NO) bis 90° (O).
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoller Schneisenstart. Der obere Startplatz weist eine ca. 3 Meter hohe Geländestufe auf. Ein Fehlstart oder ein vorzeitiges Absetzen kann hier fatale Folgen haben.
Öffnungszeiten: Grundsätzlich ganzjährig befliegbar, jedoch unterliegen die Startplätze oft temporären Sperrungen wegen forstwirtschaftlicher Maßnahmen (z. B. Waldkalkung durch Hubschrauber) oder ökologischen Auflagen.
Die Logistik am Donnersberg ist ein sensibles Thema, da der Startplatz in einem beliebten Wandergebiet liegt und die Kooperation mit dem Forstamt Dannenfels auf einem fragilen Fundament gegenseitigen Respekts ruht.
Anfahrt und strategisches Parken
Ein Besuch am Bärenloch beginnt meist im Tal, in der Gemeinde Dannenfels. Der Verein empfiehlt dringend die Bildung von Fahrgemeinschaften, um die Belastung der Gipfelregion zu minimieren.
Der Kita-Sammelpunkt (P7): Der Parkplatz an der Kindertagesstätte Dannenfels ist der inoffizielle Dreh- und Angelpunkt. Wichtig: Wochentags (Mo–Fr) ist das Parken hier für Piloten bis 16:00 Uhr untersagt. An Wochenenden ist dies jedoch der ideale Ort, um Autos abzustellen und mit Vereinskollegen nach oben zu fahren.
Die Auffahrt: Die Route führt über das Bastenhaus zum Gipfel. Das letzte Stück der K 51 ist eine Einbahnstraße – ein Detail, das Neulinge oft übersehen und das zu gefährlichen Situationen mit entgegenkommenden Wanderern führen kann.
Parken am Startplatz: Ein kleines Waldstück (markiertes Dreieck) an der K 51 bietet Platz für einige Fahrzeuge. Hier gilt: Wer die Durchfahrt für Rettungskräfte oder Forstfahrzeuge blockiert, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern gefährdet das gesamte Fluggebiet.
Der physische Zugang: Ein "Mini-Hike"
Vom Parkplatz im Wald sind es nur wenige hundert Meter zu Fuß bergab zum Startplatz. Drachenflieger müssen hier ihre Geräte schultern, da eine direkte Zufahrt zur Rampe nicht möglich ist. Dieser kurze Fußweg dient oft als letzte mentale Vorbereitung auf den anspruchsvollen Start. Wer hier bereits außer Puste ist, sollte sich kurz Zeit nehmen, um den Puls zu senken, bevor er in die enge Schneise tritt.
Das Bärenloch ist ein Gelände, das man "lesen" muss. Die statischen Daten der Windmesser sind hier nur die halbe Wahrheit.
Die Windgradienten-Theorie am Bärenloch
Ein physikalisches Gesetz am Donnersberg lautet: Der Wind an der Rampe ist niemals der Wind, den man 50 Meter weiter draußen antrifft. Durch die Lage in einer Waldschneise entsteht ein massiver Windschatteneffekt.
v außen
≈2⋅v rampe
Erfahrene Piloten beobachten die Baumwipfel oberhalb der Schneise. Wenn diese sich heftig biegen, herrscht an der Rampe oft eine trügerische Stille oder nur ein laues Lüftchen. Ein Start in solchen Bedingungen führt dazu, dass der Schirm beim Verlassen des Windschattens der Bäume schlagartig von einer 25 km/h Strömung getroffen wird. Ohne ausreichenden Druck in der Kappe und hohe Eigengeschwindigkeit droht hier ein sofortiger Klapper oder ein Strömungsabriss in Bodennähe.
Thermikzyklen und XC-Potential
Das Bärenloch erwacht thermisch sehr früh. Da der Hang nach Nordosten geneigt ist, treffen die ersten Sonnenstrahlen des Morgens in einem steilen Winkel auf die dunklen Rhyolith-Felsen. Bereits gegen 10:30 Uhr können die ersten nutzbaren Bärte ablösen.
Beste Jahreszeit: April bis Juni bieten die höchste Labilität. In dieser Zeit sind Flüge weit über das Rheintal hinaus möglich.
XC-Richtung: Die Hauptrichtung für Streckenflüge ist Südwest (SW). Der Wind trägt einen über den Pfälzerwald in Richtung Kaiserslautern und weiter nach Frankreich oder ins Saarland.
Rekorde: Armin Harich und Wolfgang Freund haben hier Maßstäbe gesetzt. Mit modernen Gleitschirmen der C- und D-Klasse sind an guten Tagen Flüge über 150 km dokumentiert.
Die Nordwind-Gefahr (Lee)
Eines der gefährlichsten Szenarien am Bärenloch ist eine reine Nordwindlage. Da der Startplatz nach Nordosten ausgerichtet ist, scheint der Wind von vorn zu kommen, ist jedoch oft nur ein Rotor der großräumigen Umströmung des Massivs. Wer bei starkem Nordwind startet, befindet sich unmittelbar nach dem Abheben in einem turbulenten Lee-Bereich, in dem die Thermik unberechenbar "hackt" und die Landung am offiziellen Landeplatz durch massive Rotoren der vorgelagerten Bäume zum Albtraum werden kann.
Die Nähe zur Air Base Ramstein, dem logistischen Herz der US Air Force in Europa, macht das Fliegen am Donnersberg zu einer regulatorischen Gratwanderung. Die Luftraumstruktur ist hier so engmaschig, dass jeder Streckenpilot eine aktuelle ICAO-Karte und vorzugsweise ein GPS mit Luftraumwarnung mitführen muss.
Die CTR Ramstein und das "Galaxy"-Problem
Südwestlich des Donnersbergs beginnt die Kontrollzone (CTR) von Ramstein. Ein Einflug ohne Freigabe ist unter allen Umständen verboten und führt unweigerlich zu massiven Problemen mit der Flugsicherung und dem Verein.
Luftraum-Element Typ / Beschränkung Strategie für Piloten CTR Ramstein Kontrollzone D (GND–3500ft MSL)
Absolutes Flugverbot für GS/HG.
ED-R 116 Baumholder (Sperrgebiet)
Status vor Flug prüfen (meist WE frei).
Luftraum E Ab 300 m über Grund
Mischbetrieb VFR/IFR; erhöhte Wachsamkeit.
Luftraum C Ab FL 100 (ca. 3000 m)
Generelle Obergrenze.
Besonders tückisch ist der Luftraum E, der in dieser Region bereits bei 300 Metern über Grund beginnt. Hier operieren die riesigen C-5 Galaxy und C-17 Globemaster Transportmaschinen im Anflug auf Ramstein. Diese Flugzeuge erzeugen Wirbelschleppen, die einen Gleitschirm noch Minuten nach dem Vorbeiflug zerstören können. Piloten werden angewiesen, bei Sichtkontakt durch "Fläche zeigen" auf sich aufmerksam zu machen, da sie für das militärische Radar oft unsichtbar sind.
ED-R 116 Baumholder: Das Fenster zur Freiheit
Für Streckenflüge nach Westen ist das Flugbeschränkungsgebiet Baumholder (ED-R 116) oft das Zünglein an der Waage. An Wochentagen findet hier scharfer Schuss statt, was einen Durchflug unmöglich macht. An Samstagen und Sonntagen ist die Zone jedoch häufig deaktiviert. XC-Piloten nutzen den "Nutzungsplan der ED-R 116", um ihre Route zu planen. Ein Durchflug der aktiven Zone ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die Luftverkehrsregeln.
Was den DHV-Eintrag von einem echten Experten-Guide unterscheidet, sind die Nuancen, die man nur nach hunderten Starts am Donnersberg versteht.
Der "Bärenloch-Rotor" bei Westwind
Ein klassischer Fehler von Neulingen ist der Blick auf die Wetterstation bei einer Westwindlage. Da der Berg im Westen durch den Donnersberg-Gipfel selbst abgeschirmt wird, kann es in der Bärenloch-Schneise windstill wirken, während oben am Sendemast 30 km/h Westwind wehen. Die Folge ist ein Rotor, der in der Schneise einen leichten Vorwind simuliert. Wer hier startet, wird unmittelbar nach dem Abheben vom Lee-Rotor erfasst.
Insider-Tipp: Nutzen Sie die Webcam am Sendemast (730 m), um die Wolkenzugrichtung oder die Windfahnen am Gipfel zu beobachten, bevor Sie sich auf die Windwerte der Rampe verlassen.
Die besten Thermikquellen
Wer am Donnersberg "absäuft", hat oft die falschen Triggerpunkte gesucht. Die Thermik löst am Bärenloch nicht immer direkt vor der Nase aus.
Der "Felsvorsprung": Nordwestlich der Rampe gibt es eine markante Gesteinsformation. Hier löst die Thermik bei leichtem Nordostwind besonders zuverlässig ab.
Die "Imsbacher Mulde": Wer es geschafft hat, über Gipfelniveau aufzudrehen, sollte sich leicht in Richtung Imsbach versetzen lassen. Dort befindet sich eine Kesselanlage, die thermisch extrem aktiv ist und oft den entscheidenden Bart für den XC-Einstieg liefert.
Geheime XC-Landeplätze
Auf der Strecke nach Südwesten gibt es kritische Zonen ohne Landemöglichkeiten (dichter Wald). Erfahrene Piloten wissen, dass die Wiesen um Winnweiler und Otterberg strategisch wichtige Punkte sind. Wer hier zu niedrig ankommt, sollte nicht auf das nächste Thermikwunder hoffen, sondern frühzeitig einen der großen Ackerbereiche ansteuern, bevor er über unlandbarem Waldgelände gefangen ist.
Der Donnersberg ist ein Waldfluggebiet. Baumlandungen sind hier kein theoretisches Konstrukt, sondern ein statistisch relevantes Risiko.
Das spezifische Donnersberg-Baumlandeprotokoll
Der Verein (1. PDGFC) hat eines der detailliertesten Baumlandeprotokolle Deutschlands entwickelt. Es ist für jeden Piloten Pflicht, dieses vor dem ersten Flug zu verinnerlichen.
Vermeidung von Buchen: Buchenäste brechen bei Belastung schlagartig. Wenn eine Baumlandung unvermeidbar ist, versuchen Sie, Nadelbäume oder Eichen anzuvisieren. Diese bieten elastischere Strukturen.
Eigensicherung: Jeder Pilot am Donnersberg sollte eine 30 cm Dyneema-Bandschlinge und zwei Verschlusskarabiner am Gurtzeug führen. Im Falle einer Baumlandung ist die sofortige Sicherung an einem stabilen Ast die erste Priorität, noch vor dem Absetzen eines Notrufs.
Rettungspunkte: Merken Sie sich den Rettungspunkt 6313-863 für das Bärenloch. Dies spart den Rettungskräften wertvolle Minuten bei der Anfahrt.
Die Gefahr des Sackflugs durch Vereisung
Ein seltener, aber dokumentierter Vorfall am Donnersberg ist die Vereisung der Kappe bei winterlichen Inversionslagen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit des Pfälzerwaldes können sich Eisnadeln an den Leinen bilden, die das Profil so stark verändern, dass der Schirm ohne Vorwarnung in einen stabilen Sackflug übergeht. Ein Pilot berichtete von einem 100-Meter-Sackflug, der in den Bäumen endete.
Lehre: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und hoher Feuchtigkeit sind lange Flüge am Donnersberg mit äußerster Vorsicht zu genießen.
Ein Flugtag am Donnersberg endet selten am Landeplatz. Die Region bietet eine Gastronomie, die so deftig und ehrlich ist wie die Pfälzer Luft.
Die besten Einkehrmöglichkeiten
Keltenhütte: Direkt am Gipfel gelegen. Der Treffpunkt für Piloten nach dem Flug. Hier wird der "Fliegerlatein" gepflegt. Die Pfälzer Hausmannskost (Leberknödel, Saumagen) ist legendär und die Preise sind fair.
Landhotel Berg: In Dannenfels. Etwas gehobener, ideal für ein Abendessen nach einem erfolgreichen XC-Flug. Der Verein hält hier regelmäßig seine Sitzungen und Neujahrsfeiern ab.
Café Geg’nüber: Perfekt für den Nachmittagskaffee und hausgebackenen Kuchen, falls man auf das richtige Windfenster wartet.
Übernachtungstipps für das Flugwochenende
Kastanienhof Dannenfels: Ein Highlight für Naturfreunde. Neben Apartments bietet der Hof das "Schlummerfass" – ein ausgebautes Holzfass zum Übernachten, das bei Piloten sehr beliebt ist. Es liegt direkt am Einstieg zum Pfälzer Höhenweg.
Landgasthof Pfalzblick: Bietet eine solide Unterkunft und ist bekannt für seine Wildspezialitäten aus eigener Jagd.
Flugschulen und Ausbildung
Es gibt keine permanente Flugschule direkt am Bärenloch, was den anspruchsvollen Charakter des Geländes unterstreicht. Der Verein kooperiert jedoch oft mit Schulen wie Planet Para (Rhein-Neckar-Delta) oder der Flugschule Saar-Mosel, die bei geeigneten Bedingungen Einweisungen für ihre Fortgeschrittenen-Schüler anbieten.
Der 1. Pfälzer Drachen- und Gleitschirmfliegerclub e.V. (1. PDGFC) ist der Halter des Geländes und achtet penibel auf die Einhaltung der Regeln. Gastpiloten sind willkommen, müssen aber zwingend eine Einweisung durch ein Vereinsmitglied erhalten.
Funktion Kontaktperson Erreichbarkeit Vorstand / Anfragen Jörg Enke
verein@pdgfc.de
Sportwart Holger Tupath
0160-90710775
Gelände Donnersberg Georg "Schorsch" Kreber
06351-36701
Wichtige Regeln im Überblick
Tagesmitgliedschaft: Eine Gebühr ist für Gastflieger obligatorisch und dient dem Erhalt der Start- und Landeplätze.
Flugbuch: Jeder Pilot muss sich vor dem Start in das am Startplatz ausliegende Flugbuch eintragen. Dies ist eine Auflage der Naturschutzbehörde.
Naturschutz: Das Überfliegen der markierten Naturschutzgebiete unter 500 m Grundhöhe ist streng untersagt und wird geahndet.
Fazit: Eine Hommage an den Donnersberg
Das Bärenloch am Donnersberg ist kein Gelände für den schnellen Adrenalinkick zwischendurch. Es ist ein Ort für Piloten, die das Handwerk des Fliegens lieben, die meteorologische Komplexität schätzen und bereit sind, sich in eine Gemeinschaft einzufügen, die den Schutz ihres Geländes über alles stellt. Wer die Hürde der Einweisung und den Respekt vor der kurzen Waldschneise meistert, wird mit Flügen belohnt, die in ihrer thermischen Intensität und landschaftlichen Schönheit ihresgleichen suchen. Der Donnersberg bleibt eine Herausforderung – ehrgeizig, anspruchsvoll und zutiefst beeindruckend. Wer hier fliegt, hat bewiesen, dass er seinen Schirm nicht nur steuert, sondern versteht.