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Montlambert

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:45.5531°N, 6.1046°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Montlambert Startplatz

Start
Höhe889m ü. M.
Koord.45.5531, 6.1046
WindSO
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Montlambert Landeplatz

Landung
Höhe279m ü. M.
Koord.45.5416, 6.1183
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Montlambert: Der definitive aerologische und logistische Führer für Gleitschirmpiloten Executive Summary

Montlambert, gelegen im Département Savoie an der Südostflanke des Bauges-Massivs, nimmt in der Fluggebietslandschaft der Nordalpen eine singuläre Stellung ein. Es ist nicht einfach nur ein weiterer Startplatz; es ist eine geographische und meteorologische Anomalie, die strategische Relevanz für Piloten aus ganz Europa besitzt. Wenn die klassischen Fluggebiete wie Annecy, Saint-Hilaire oder die sites in der Schweiz aufgrund starker überregionaler Nordwinde ("Bise") unfliegbar werden, aktiviert sich das mikroklimatische Schutzschild von Montlambert. Durch seine Position im aerodynamischen Schatten der hohen Bauges-Gipfel (insbesondere der Arclusaz) ermöglicht dieses Gelände thermische Flüge und Streckenflüge, während wenige Kilometer weiter nördlich Sturmstärke herrscht.

Dieser Bericht bietet eine erschöpfende Analyse des Geländes. Er richtet sich an Piloten, die das volle Potential des Ortes ausschöpfen wollen – vom lokalen Thermikflug bis zum FAI-Dreieck in Richtung Chamonix oder Grenoble. Gleichzeitig dient dieses Dokument als dringende Mahnung: Die Existenz dieses Fluggebietes hängt an einem seidenen Faden, gespannt zwischen der Flugbegeisterung und den Interessen der lokalen Anwohner und Landwirte. Die Missachtung der strengen Park- und Landeregeln wird hier nicht toleriert. Wer Montlambert verstehen und sicher befliegen will, muss über das bloße "Starten und Landen" hinausblicken und die komplexe Interaktion von Talwindsystemen, überregionaler Strömung und lokaler Geopolitik verinnerlichen.

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Die strategische Lage in der Combe de Savoie

Montlambert (Startplatzhöhe ca. 890 m NN ) liegt an der Südseite des "Massif des Bauges", einem voralpinen Kalksteingebirge. Der Blick vom Startplatz richtet sich nach Süden und Südosten in die Combe de Savoie, ein breites Gletschertal, das die Städte Chambéry im Westen und Albertville im Osten verbindet. Diese Ausrichtung ist der erste Schlüssel zum Verständnis des Geländes: Während viele Nordalpen-Startplätze nach Westen oder Norden ausgerichtet sind, fungiert Montlambert als reiner Süd-Startplatz, der thermisch oft schon am späten Vormittag "anschaltet".

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Das Phänomen des "Bauges-Schildes"

Die Legende von Montlambert als "Retter des Wochenendes" basiert auf der Topographie nördlich des Startplatzes. Massive Gipfelketten, insbesondere der Dent d'Arclusaz und die dahinterliegenden Kämme, bilden eine physische Barriere gegen den aus Norden einströmenden Wind. Wenn die Wetterprognose eine moderata bis starke Bise (Nordost bis Nord) vorhersagt, wird diese Strömung über das Massiv gehoben. Der Startplatz Montlambert befindet sich im Lee dieser Strömung, jedoch – und das ist die entscheidende Nuance – in einem "sauberen" Lee. Die Luftmasse am Startplatz ist oft entkoppelt von der Höhenströmung, solange diese nicht eine kritische Geschwindigkeit überschreitet. Dies schafft eine geschützte Blase, in der sich thermische Aufwinde ungestört entwickeln können, während in der Höhe der Nordwind den Weg für weite Streckenflüge ebnet.

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Die hydrographische und infrastrukturelle Umgebung

Der Landeplatz liegt im Talboden auf ca. 280 m NN , eingebettet zwischen landwirtschaftlichen Nutzflächen (Weinbau und Mais) und Verkehrswegen. Die Isère fließt durch das Tal, begleitet von der Autobahn A43 und der Nationalstraße. Für den Piloten relevant ist jedoch ein kleinerer Wasserlauf: Der Bewässerungskanal, der direkt am Landeplatz vorbeiführt, sowie die Hochspannungsleitungen, die das Tal durchziehen. Diese Elemente bilden harte Grenzen für die Flugplanung, auf die in den späteren Kapiteln detailliert eingegangen wird.

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Detaillierte Analyse der Startplatz-Logistik

Der Startplatz ("Déco") von Montlambert wurde in den letzten Jahren saniert, bleibt aber technisch und logistisch anspruchsvoll.

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Technische Daten des Startplatzes

Koordinaten: 45°33'11.28"N, 6°06'16.45"E.  

Höhe: 889 m bis 894 m NN.  

Ausrichtung: Süd-Südost (150° bis 180°). Dies begünstigt einen frühen Thermikbeginn, oft schon ab 11:00 Uhr vormittags.  

Oberfläche: Naturbelassene Wiese, teilweise mit Matten ausgelegt, um die Erosion zu minimieren. Der Startplatz ist eine Schneise im Waldgürtel.

Neigung: Der obere Bereich ist relativ flach, was das Sortieren der Schirme erleichtert. Nach unten hin nimmt die Neigung zu, was einen guten Beschleunigungsweg bietet.

Besonderheit "Linker Flügel": Auf der linken Seite des Startplatzes (Blickrichtung Tal) existiert eine leichte Verflachung ("slight flat area"). Piloten sollten dies beachten: Bei schwachem Wind muss hier aggressiver angelaufen werden, während bei starkem Wind diese Zone etwas mehr Schutz beim Aufziehen bieten kann.

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Startbedingungen und Windfenster

Montlambert ist bekannt dafür, auch bei starkem Nordwind (in der Höhe) startbar zu sein. Lokale Flugschulen und Solopiloten weichen hierher aus, wenn Vercors, Chartreuse oder Annecy "ausgeblasen" sind.  

Das optimale Fenster: Leichter bis moderater Nordwind in der Höhe (10-20 km/h auf 2000m). Am Startplatz spürt man davon oft nichts oder nur leichte thermische Ablösungen von vorne.

Die Süd-Gefahr: Bei Wind aus Süd (S) oder Südwest (SW) ist Montlambert mit äußerster Vorsicht zu genießen oder gänzlich zu meiden. Der Südwind kommt aus der Maurienne, prallt auf den Arclusaz und wird abgelenkt. Er erreicht den Startplatz oft böig, "cross" (quer) von links oder als Leewalze. Der lokale Club warnt explizit: "Il est vivement déconseillé de voler ici avec du Sud" (Es wird dringend abgeraten, hier bei Südwind zu fliegen).  

Talwind-Einfluss: Ab dem frühen Nachmittag (ca. 13:00 Uhr) setzt der Talwind in der Combe de Savoie ein. Dieser kann die Startbedingungen verstärken ("Breeze support"), aber auch zu stark werden (25 km/h+), besonders wenn er sich mit einer überregionalen Westkomponente mischt.

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Zugang & Logistik: Das "Marterpfahl"-Protokoll

In kaum einem anderen Fluggebiet der Alpen ist die Einhaltung der Zugangsregeln so kritisch für den Erhalt des Geländes wie in Montlambert. Die Bezeichnung "Fluggelände mit dem Marterpfahl" im deutschen Sprachgebrauch ist metaphorisch zu verstehen: Wer sich nicht an die Regeln hält, wird von der lokalen Community symbolisch "gemartert" – zu Recht, denn Verstöße gefährden die Flugerlaubnis.

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Die Anfahrt (The Drive)

Die Anreise erfolgt über die D201. Von Montmélian oder Saint-Pierre-d'Albigny kommend, zweigt man kurz vor (bzw. nach) Saint-Jean-de-la-Porte ab in Richtung des Weilers Montlambert.

Straßencharakteristik: Die Straße ist extrem schmal ("extremely narrow"), teilweise einspurig mit wenigen Ausweichbuchten. Begegnungsverkehr ist schwierig bis unmöglich.  

Geschwindigkeitslimit: Es gilt ein striktes Tempolimit von 30 km/h oder 40 km/h. Dies dient dem Lärmschutz der Anwohner und der Sicherheit auf der engen Straße. Raser sind der Hauptgrund für Konflikte mit der Dorfbevölkerung.  

Verhalten: Defensive Fahrweise ist Pflicht. Wenn Sie ein entgegenkommendes Fahrzeug sehen, fahren Sie frühzeitig in eine Bucht. Grüßen Sie Anwohner freundlich.

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Parken: Die Rote Linie

Das Parken ist der sensibelste Punkt der Logistik.

Das Eiserne Gesetz: Kein Fahrzeug von Piloten darf in den Weiler Montlambert hineinfahren. Auch nicht zum "kurz Ausladen", "Wenden" oder "Schauen".  

Der offizielle Parkplatz: Es wurde ein spezieller Parkplatz VOR dem Ortseingang ("before the hamlet") angelegt. Dieser befindet sich auf der rechten Seite (bergwärts fahrend) oder ist entsprechend ausgeschildert.  

Kapazität: Der Parkplatz bietet Raum für ca. 10 bis maximal 15 Fahrzeuge.

Prozedur bei Überfüllung: Ist der Parkplatz voll, ist das Weiterfahren verboten. Piloten müssen umdrehen und weiter unten entlang der Straße auf der Talseite ("downstream side") parken, wo Platz ist. Niemals in Feldeinfahrten oder auf Privatgrundstücken parken.  

Konsequenz: Der lokale Verein "Les Indiens de Montlamb'air" überwacht dies streng. Ein Verstoß führt zu sofortigen Konflikten.

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Der Zustieg (Hike)

Vom Parkplatz aus erfolgt der restliche Weg zu Fuß.

Dauer: Ca. 10 Minuten.  

Route: Man folgt der Straße bis in den Weiler und dann der Beschilderung oder dem offensichtlichen Pfad ("chemin champêtre") zum Startplatz.

Schwierigkeit: Leicht. Es ist ein Spaziergang, keine Wanderung.

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Shuttle-Möglichkeiten

Es gibt keinen öffentlichen Shuttle-Bus wie am Annecy-See (Navette).

Flugschulen: Schulen wie Montlamb'air oder Bauges Parapente betreiben eigene Busse für ihre Schüler und Kunden. Mitnahme ist nur nach Absprache und Verfügbarkeit möglich.  

Fahrgemeinschaften: Die gängige Praxis ist das Bilden von Fahrgemeinschaften am Landeplatz. Dies reduziert den Parkdruck oben und wird von den Locals sehr geschätzt.

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Flugbedingungen und Aerologie (Expert Insights)

Um Montlambert sicher und effizient zu nutzen, muss man die unsichtbaren Mechanismen der Luftmassen in der Combe de Savoie verstehen.

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Windsysteme im Detail

Windrichtung Bewertung Charakteristik & Gefahren Nord / Nord-Ost (Bise) Optimal

Das Massiv schirmt ab. Montlambert liegt im geschützten Lee. Thermik ist nutzbar. Gefahr: "Getting out of the jar" – Wer zu hoch steigt oder zu weit ins Tal fliegt, gerät in den starken überregionalen Wind (Turbulenz/Sinken).

Süd / Süd-West Gefährlich

Der Wind kommt "cross" oder als Leewalze über den Arclusaz. Starke Turbulenzen am Start. Dringend abzuraten.

West Möglich Kann fliegbares Soaring ermöglichen, erfordert aber Vorsicht vor Leewirkung an Rippen. Ost Selten gut Oft ablandig oder turbulent durch das Talwindsystem.

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Thermik-Quellen und "House Thermals"

Lokale Piloten orientieren sich an festen Punkten im Gelände, die zuverlässig Aufwind liefern :  

"La pompe à Roger" (Rogers Bart):

Dies ist der klassische "Hausbart". Er befindet sich links vom Startplatz (Blickrichtung Tal).

Taktik: Nach dem Start nach links drehen und die Waldkante oder die Felsnasen absuchen. Hier löst sich die Thermik oft zuerst ab.

Die "Combe" (Die Mulde):

Rechts vom Startplatz liegt eine Geländemulde ("Le 2").

Charakteristik: Hier sammelt sich Warmluft. Im Hochsommer kann diese Zone jedoch sehr turbulent sein, da die Ablösungen explosiv erfolgen können.

Der "Mamelon" (Der Buckel):

Ein kleiner vorgelagerter Hügel unterhalb des Hauptreliefs.

Strategische Bedeutung: Er dient als Entscheidungslinie. Wenn ein Pilot unter die Höhe des Mamelon sinkt und dort keinen Anschluss findet, ist der direkte Weg zum Landeplatz obligatorisch. Wer hier noch versucht zu "kratzen", riskiert eine Außenlandung in den Weinbergen – ein absolutes No-Go.

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Das Phänomen "Getting out of the Jar"

Dieser Begriff, lokal oft verwendet , beschreibt das Risiko bei Nordwindlagen. Solange man nah am Hang ("im Glas") bleibt, ist die Luft ruhig und thermisch. Steigt man jedoch über die Bergkämme oder fliegt weit ins Tal hinaus ("aus dem Glas"), trifft man auf die ungestörte Bise.  

Symptome: Plötzliche Zunahme der Windgeschwindigkeit, Zerreißen der Thermik, starkes Sinken und Versatz.

Gegenmaßnahme: Bei starken Nordlagen defensiv fliegen, nicht versuchen, gegen den Wind ins Luv der Bauges zu wechseln, sondern die geschützte Südseite nutzen.

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Der Landeplatz: Strategie und Risikomanagement

Der Landeplatz wirkt von oben einfach, hält aber tückische Fallstricke bereit.

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Technische Daten des Landeplatzes

Koordinaten: 45°32'29.82"N, 6°07'05.92"E.  

Höhe: 279 m NN.  

Lage: Entlang der D201, parallel zum Bewässerungskanal ("canal d'irrigation").

Infrastruktur: Windsack vorhanden. Parkmöglichkeiten am Rand.

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Anflugmuster (PTU) und Regeln

Die Landevolte (Prise de Terrain en U - PTU) ist strikt geregelt :  

Abbauzone (Perte d'altitude): Der Höhenabbau erfolgt idealerweise auf der Luv-Seite des Feldes, meistens also Richtung Montmélian (Südwesten), da der Talwind meist von dort kommt.

Vermeidung des Weilers: Man soll nicht tief über den Häusern von Montlambert oder dem Weiler am Landeplatz fliegen.

Endanflug: Der Endanflug erfolgt meist gegen den Talwind (Richtung Albertville).

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Gefahrenquellen am Landeplatz

Der Talwind: In der Combe de Savoie kann der Talwind am Nachmittag sehr stark werden (30 km/h+). Er kanalisiert sich im Tal. Piloten müssen dies antizipieren und nicht zu weit hinter den Landeplatz treiben lassen (Leegefahr durch Bäume/Gebäude).

Hindernisse:

Hochspannungsleitung: Verläuft "upstream" (talaufwärts) vom Landeplatz.  

Kanal: Der Landeplatz grenzt direkt an Wasser. Eine Landung im Kanal ist gefährlich (Strömung, Kälte, Materialverlust).

Bahnlinie und Straße: Begrenzen das Areal.

Landwirtschaft: Das Landen in den umliegenden Feldern (hohes Gras, Mais, Wein) ist streng verboten ("EVITER LES HORS-TERRAINS"). Dies bedroht die Pachtverträge des Clubs.

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Cross-Country (XC) Potential und Routen

Montlambert ist ein erstklassiges Sprungbrett für Streckenflüge (XC), besonders wenn die "Rennstrecken" in Annecy oder St. Hilaire wegen zu viel Wind geschlossen sind.

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Route 1: Das "Petit Tour des Bauges" (Einsteiger-XC)

Dies ist die Standard-Route für Piloten, die erste Erfahrungen im Streckenflug sammeln wollen.  

Start & Aufdrehen: Start in Montlambert, Aufdrehen an der "Pompe à Roger" bis über Gratöhe (ca. 1200-1400m).

Transition Arclusaz: Flug entlang der Kante nach Norden zum mächtigen Felsriegel des Dent d'Arclusaz. Hier steht oft verlässliche Thermik.

Querung Galoppaz: Weiterflug zum Galoppaz oder über den Col du Frêne. Vorsicht: Am Pass kann der Wind beschleunigen (Venturi-Effekt).

Rückflug: Zurück entlang der Kante nach Montlambert.

Strecke: Ca. 15-25 km FAI-Dreieck.

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Route 2: Die "Annecy-Connection" (Fortgeschrittene)

Ambitionierte Piloten nutzen Montlambert als Einstieg, um zum Lac d'Annecy zu fliegen.

Wegpunkt: Vom Arclusaz weiter nach Norden zum Grand Arc und dann die Transition zum Roc des Boeufs.

Schlüsselstelle: Der Sprung über das Tal zum Roc des Boeufs erfordert eine hohe Basis (2000m+), da man gegen den Talwind ankämpfen muss und im Lee des Roc ankommen könnte, wenn man zu tief ist.

Ziel: Landung in Doussard (Annecy-Süd) oder Rückflug (sehr anspruchsvoll).

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Route 3: Die Süd-Querung (Grenoble/Chartreuse)

Route: Von Montlambert Richtung Südwesten queren, über das Tal bei Montmélian hinüber zum Mont Granier (Nordspitze der Chartreuse).

Gefahr: Die Talquerung ist berüchtigt. Hier treffen die Talwindsysteme von Chambéry und Grenoble (Grésivaudan) aufeinander. Es kann extrem turbulent sein oder man wird "gespült" (starkes Sinken).

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Die Jagdsaison (La Chasse) – Eine kritische Einschränkung

Ein oft übersehener Faktor in Frankreich ist die Jagd.

Zeitraum: September bis Januar/Februar.

Regelung: An bestimmten Tagen (historisch oft Mittwoch, Donnerstag und Wochenende, aber variabel) kann der Flugbetrieb eingeschränkt sein. Besonders im Bereich September bis Anfang November gibt es oft Sperrungen an Wochenenden.  

Informationsquelle: Zwingend vor dem Flug die Aushänge am Clubhaus/Landeplatz oder die Website des Clubs konsultieren. Ignoranz kann hier lebensgefährlich sein (Schusswaffengebrauch).

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Luftraum

TMA Chambéry & TMA Genève: Montlambert liegt in der Nähe kontrollierter Lufträume.

Höhenbeschränkungen: Besonders bei Streckenflügen Richtung Westen (Chambéry) oder Norden (Annecy) muss auf die Untergrenzen der TMA geachtet werden (oft FL 115 oder niedriger, je nach Sektor).

Tools: Nutzung von aktuellen Luftraumdateien auf Varios/Apps (XCTrack, Flyskyhy) ist obligatorisch.

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Geheimtipps der Locals

Webcams: Es gibt keine direkte Webcam am Startplatz. Locals nutzen jedoch Proxies: Die Webcams am Semnoz oder Revard (Richtung Westen) und am Grand Arc (Richtung Osten) geben Aufschluss über die Wolkenbasis und die überregionale Windstärke. Wenn es am Semnoz stürmt, ist Montlambert vielleicht noch fliegbar, aber grenzwertig.  

Fehler von Neulingen:

Zu spätes Landen: Wer im Sommer bis 15:00 Uhr wartet, muss oft gegen einen brachialen Talwind landen.

Unterschätzen der Bise: Nur weil es am Startplatz ruhig ist, heißt das nicht, dass es 500m höher nicht mit 40 km/h bläst. Beobachte die Wolkenzuggeschwindigkeit genau!

Parken im Dorf: Der schnellste Weg, sich Feinde zu machen.

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Unterkunft

Camping Lac de Carouge: Der ideale Stützpunkt für Piloten. Er liegt in Saint-Pierre-d'Albigny, nur wenige Minuten vom Landeplatz entfernt. Bietet Stellplätze und Mobile Homes, hat einen Badesee und eine entspannte Atmosphäre.  

Camping Monteglin: Eine Alternative, die manchmal Shuttle-Dienste für Piloten anbietet, jedoch etwas weiter entfernt liegt.  

Hotels/Gîtes: In Montmélian und den umliegenden Dörfern gibt es diverse "Gîtes ruraux" (Ferienwohnungen).

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Verpflegung und Après-Fly

Strandcafé am Lac de Carouge: Der Treffpunkt nach dem Flug ("Lande-Bier"). Hier kann man baden und einfache Gerichte essen.  

Montmélian: Für gehobenere Gastronomie und Supermärkte ist die nahegelegene Stadt Montmélian die beste Anlaufstelle.

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Flugschulen und Tandem

Mehrere Schulen nutzen Montlambert als Ausbildungsgelände:

Montlamb'air Parapente: Die lokale Schule, spezialisiert auf das Gebiet. Bietet Kurse und Tandemflüge an. Ansprechpartner für lokale Infos.  

Bauges Parapente: Eine weitere renommierte Schule in der Region, die auch Hike & Fly anbietet.

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Alternativen bei "Nicht-Fliegbar"

Chamoux-sur-Gelon: Liegt auf der gegenüberliegenden Talseite (Belledonne-Massiv). Wenn Montlambert im Lee liegt oder der Wind ungünstig steht, kann Chamoux eine Option sein (und umgekehrt). Chamoux funktioniert oft besser bei leichten Südlagen.  

Verel-Pragondran: Bei Chambéry, eine weitere Alternative für westlichere Windkomponenten.

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Notfallnummern

Allgemeiner Notruf: 112

Frequenz: 143.9875 MHz (FFVL Sicherheitsfrequenz).

Lokaler Kontakt: Siehe Aushang am Landeplatz (Club Indiens de Montlamb'air).

Dieser Guide basiert auf dem aktuellen Stand der Informationen (Februar 2026) und den kollektiven Erfahrungen der Piloten-Community. Montlambert ist ein Juwel, das Respekt verdient – sowohl meteorologisch als auch im Umgang mit den Menschen vor Ort. Fliegen Sie sicher!

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