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Dreifaltigkeitsberg-Spaichingen

Startplätze:1
Landungen:1
Koord.:48.0839°N, 8.7601°E
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Geländekarte

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Start- & Landeplätze

1 Startplatz, 1 Landeplatz

Dreifaltigkeitsberg Startplatz

Start
Höhe965m ü. M.
Koord.48.0839, 8.7601
WindSW
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Dreifaltigkeitsberg Landeplatz

Landung
Höhe740m ü. M.
Koord.48.0822, 8.7512
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Piloten-Guide

Ausführliche Recherche und lokales Wissen

Overview

Der Dreifaltigkeitsberg-Spaichingen: Ein umfassender Leitfaden für Gleitschirmpiloten am Schicksalsberg der Schwäbischen Alb Executive Summary für Piloten

Der Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen stellt eines der anspruchsvollsten und zugleich lohnendsten Fluggelände am Albtrauf dar. Er ist geprägt durch eine exponierte West-Südwest-Lage, die sowohl stundenlanges Soaren als auch den Einstieg in kraftvolle Thermik ermöglicht. Mit einer Höhendifferenz von rund 225 Metern zwischen dem Startplatz auf 965 m ü. NN und dem Landeplatz "Bleiche" auf 740 m ü. NN bietet das Gelände eine ideale Arena für technisch versierte Piloten. Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum Segelfluggelände Klippeneck gelten jedoch strikte regulatorische Anforderungen: Ein unbeschränkter Luftfahrerschein (B-Schein) sowie eine persönliche Einweisung durch den Geländehalter, den Drachenfliegerverein Spaichingen e.V., sind zwingend erforderlich. Wer diese Hürden nimmt, findet ein Streckenflug-Eldorado vor, dessen Rekorde bis in den Bereich von 187 km reichen.

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Geografische Dimensionen und infrastrukturelle Spezifikationen

Der Dreifaltigkeitsberg fungiert als markanter Eckpfeiler des Heubergs und dominiert das Stadtbild von Spaichingen. Für den Flugsport bietet diese Lage eine einzigartige meteorologische Konstellation, da der Albtrauf hier als natürlicher Prallhang für die vorherrschenden Westwindströmungen dient.

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Technische Geländedaten im Überblick

Die folgende Tabelle fasst die präzisen geografischen und technischen Parameter zusammen, die für eine fundierte Flugplanung unerlässlich sind.

Parameter Spezifikation am Dreifaltigkeitsberg Startplatz Koordinaten

N 48°05'02.11" E 8°45'36.50"

Startplatz Höhe

965 m ü. NN (Spitzenwerte bis 998 m laut Verein)

Landeplatz Koordinaten

N 48°04'55.84" E 8°45'04.32"

Landeplatz Höhe

740 m ü. NN

Höhenunterschied

225 Meter

Startrichtung

Südwest (SW) bis West (W) (optimal ca. 235°)

Geländeeinstufung

Mittel bis Anspruchsvoll

Zulassung

Gleitschirme (1-sitzig, B-Schein), Drachen (1- und 2-sitzig)

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Die Evolution des Startplatzes

Im Jahr 2025 wurde der Startplatz einer umfassenden Sanierung unterzogen. Ziel dieser Maßnahme war es, die Startwiese durch gezielte Auffüllarbeiten zu begradigen und Unebenheiten zu beseitigen, die in der Vergangenheit bei Nullwind-Starts oder turbulenten Bedingungen ein erhöhtes Risiko für Stolperunfälle darstellten. Nach einer vorübergehenden Sperrung erfolgte die offizielle Wiederfreigabe im Juli 2025, wodurch den Piloten nun eine der modernsten und sichersten Startflächen am Albtrauf zur Verfügung steht.

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Logistik, Zugang und Parkraummanagement

Die Erreichbarkeit des Dreifaltigkeitsbergs ist für ein Gelände dieser Qualität außergewöhnlich gut, stellt jedoch durch die Doppelfunktion des Berges als Wallfahrtsort und Wanderziel hohe Anforderungen an die soziale Kompetenz der Fliegergemeinschaft.

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Anreise und motorisierter Zugang

Der Zugang erfolgt primär über die Dreifaltigkeitsbergstraße, die direkt von Spaichingen aus auf das Hochplateau führt. Im Gegensatz zu vielen alpinen Geländen ist hier keine Seilbahn erforderlich; der Transport der Ausrüstung erfolgt bequem per Pkw.

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Die sensible Parkplatzsituation

Ein kritischer Punkt der Infrastruktur ist die Parkordnung. Der Startplatz selbst liegt nur etwa 100 Meter vom Hauptparkplatz entfernt. Piloten müssen zwingend den ausgewiesenen Wanderparkplatz nutzen. Es ist strengstens untersagt, direkt am Startplatz zu parken, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, wenn der Besucherandrang an der Wallfahrtskirche hoch ist. Zuwiderhandlungen gefährden langfristig die Starterlaubnis für Gastpiloten. Der Weg vom Parkplatz zur Startwiese ist ein ebener Schotterweg, der am Waldrand entlangführt und auch mit schwerem Drachenequipment problemlos bewältigt werden kann.

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Shuttles und Aufstiegshilfen

Ein organisierter Shuttle-Dienst existiert am Dreifaltigkeitsberg nicht. Piloten sind auf Eigeninitiative angewiesen, wobei sich in der lokalen Szene das Prinzip der Fahrgemeinschaften etabliert hat. Oft werden Fahrzeuge am Landeplatz "Bleiche" deponiert, um nach dem Flug den Wiederaufstieg zu erleichtern. Für Puristen bietet sich der sportliche Aufstieg über die gut markierten Wanderwege an, was den Charakter eines "Hike and Fly"-Erlebnisses unterstreicht, wobei die Höhendifferenz von 225 Metern in etwa 30 bis 45 Minuten zu bewältigen ist.

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Meteorologie und aerodynamische Besonderheiten

Das Verständnis der Luftmassenbewegungen am Dreifaltigkeitsberg entscheidet über den Erfolg des Flugtages. Die geografische Ausrichtung erzeugt spezifische Phänomene, die sowohl Chancen als auch erhebliche Risiken bergen.

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Ideale Bedingungen und Soaring-Mechanik

Der Berg entfaltet sein volles Potenzial bei Windlagen aus dem Sektor Südwest bis West. Sobald der Wind mit einer Stärke von 15 bis 25 km/h auf die Kante trifft, entsteht ein laminarer Hangaufwind, der stundenlanges Soaren ermöglicht. Besonders in den Wintermonaten, wenn thermische Ablösungen seltener sind, bietet diese dynamische Komponente verlässlichen Flugspaß bis in die Abendstunden.  

Windrichtung Charakteristik Empfehlung Südwest (SW) Laminarer Prallhang-Effekt

Optimales Soaring und Thermikeinstieg

West (W) Leicht schräges Anströmen

Gut, Thermik versetzt sich leicht nach Nordost

Süd (S) Massive Lee-Bildung

Lebensgefahr! Bildung von Rotoren am Startplatz

Nordost (NE) Ablandiger Wind

Kein Flugbetrieb möglich; Ausweichen zum Zundelberg

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Die Gefahr der Südwind-Walze

Einer der häufigsten Fehler von Neulingen ist die Unterschätzung von Wind aus südlicher Richtung. Aufgrund der Topografie des Albtraufs fungiert der Bergrücken bei Südwind als Hindernis, das eine massive Walze (Rotor) auf der Startwiese erzeugt. Während am Boden scheinbar leichter Vorwind herrschen kann, lauern unmittelbar nach dem Abheben extreme Turbulenzen und massives Sinken. Lokale Experten mahnen daher: "Wenn der Windsack am Klippeneck Süd anzeigt, bleibt der Schirm in Spaichingen im Sack".

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Thermikquellen und jahreszeitliche Zyklen

Die thermische Aktivität am Dreifaltigkeitsberg gilt als überdurchschnittlich. Die dunklen Waldflächen und die hellen Kalksteinfelsen des Albtraufs bilden ein kontrastreiches Gefüge, das die Ablösung von Warmluftblasen begünstigt.  

Frühjahr: Ab März sorgen die noch dunklen, unbelaubten Nadelwälder für eine schnelle Erwärmung der Luftschichten. Die Thermik ist in dieser Zeit oft kernig und erfordert eine aktive Schirmarbeit.  

Sommer: Die beste Zeit für weite Streckenflüge. Die Basis liegt oft hoch genug, um den Sprung über das Neckartal oder tiefer in die Schwäbische Alb zu wagen.  

Herbst/Winter: Fokus auf dynamisches Soaren. Die stabilere Luftschichtung erlaubt ruhige Genussflüge am Abend.

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Luftraumkomplexität und die Nachbarschaft zum Klippeneck

Das Fliegen in Spaichingen ist untrennbar mit der Präsenz des Segelflugzentrums Klippeneck verbunden. Diese Koexistenz erfordert von Gleitschirmpiloten ein Höchstmaß an Disziplin und Luftraumkenntnis.

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Die regulatorische Symbiose

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Segelflugsektor ist das Gelände kein klassisches Übungsgelände. Die Behörden und der Geländehalter haben strikte Auflagen erlassen, um Kollisionen zu vermeiden.  

B-Schein Pflicht: Gastpiloten müssen zwingend im Besitz des unbeschränkten Luftfahrerscheins sein.  

Einweisungszwang: Vor dem ersten Start muss eine Einweisung durch ein berechtigtes Mitglied des Drachenfliegervereins Spaichingen erfolgen und schriftlich dokumentiert werden.  

Anwesenheitspflicht: Starts sind für Paraglider oft nur zulässig, wenn ein Flugleiter vor Ort ist oder eine namentliche Meldung beim Verein vorliegt.

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Technologische Kollisionsvermeidung

Die Erfahrungswerte der lokalen Piloten zeigen, dass die Sichtbarkeit gegenüber den schnellen Segelflugzeugen das größte Sicherheitsrisiko darstellt. Segelflieger sind fast ausnahmslos mit FLARM ausgestattet. Es wird dringend empfohlen, auch als Gleitschirmpilot einen FLARM-Sender oder einen ADS-B-Beacon mitzuführen. Die Nutzung von Vario-Apps mit integrierter Live-Tracking-Funktion erhöht zudem die Sicherheit im Falle einer Außenlandung oder eines Notfalls.

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Streckenflug-Potenzial (XC) und strategische Routenplanung

Der Dreifaltigkeitsberg ist der "Startblock" für einige der weitesten Flüge in Baden-Württemberg. Die lineare Struktur des Albtraufs ermöglicht es, die Hangaufwinde als "Autobahn" zu nutzen, während man auf thermische Ablösungen wartet.

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XC-Meilensteine und Rekorde

Mit einem dokumentierten Rekord von 187 km beweist das Gelände seine Weltklasse-Tauglichkeit. Typische Routen führen entlang der Albkante in Richtung Nordosten, wobei strategische Punkte wie der Lemberg (der höchste Berg der Schwäbischen Alb) sicher überflogen werden müssen.

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Strategien für den Streckeneinstieg

Erfolgreiche Streckenflüge beginnen meist mit dem "Aufbauen" direkt vor der Startkante. Es ist essenziell, genügend Höhe über dem Plateau zu gewinnen, bevor man sich nach Nordosten versetzen lässt. Ein kritischer Sektor ist das Queren von Tälern, in denen der Talwindeffekt (Baar-Wind) das Gleitverhältnis drastisch verschlechtern kann. Piloten sollten stets einen Plan B für Außenlandungen in der Ebene bereithalten, wobei die zahlreichen Wiesen vor Spaichingen und Aldingen gute Optionen bieten.

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Geheimtipps von lokalen Piloten: Der Mehrwert jenseits des DHV-Eintrags

Was den Dreifaltigkeitsberg wirklich ausmacht, erfährt man meist erst im Gespräch an der Landewiese oder in den einschlägigen Foren.

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Die "Holfuy-Kultur" und präzise Wetterchecks

Lokale Piloten verlassen sich nicht allein auf den Wetterbericht. Die Wetterstation "Spaichingen 3-er" auf Holfuy ist das wichtigste Instrument zur Echtzeit-Beurteilung. Ein Insider-Tipp: Vergleiche die Windwerte von Spaichingen mit denen der Station Kolbingen (Heuberg-Baar). Wenn Kolbingen deutlich mehr Wind aus Süd anzeigt als Spaichingen, ist Vorsicht geboten – die Lee-Walze könnte sich gerade aufbauen.

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Thermische Hotspots am Albtrauf

Es gibt zwei "Hausbärte", die fast immer funktionieren:

Der Kirchenbart: Direkt südlich der Wallfahrtskirche löst sich oft Thermik an den steilen Felsabbrüchen ab.  

Die Waldschneise: Nördlich des Startplatzes, wo der Wald eine leichte Einbuchtung macht, sammelt sich Warmluft, die bei leichtem Westwind zuverlässig getriggert wird.

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Der Landeplatz-Falle entgehen

Der Landeplatz "Bleiche" sieht aus der Luft riesig aus. Neulinge unterschätzen jedoch oft das Sinken im Endanflug, wenn der Talwind gegen die Flugrichtung bläst. Ein häufiger Fehler ist das zu lange Zögern am Berg ("Hangkratzen"). Wer nicht rechtzeitig den Abflug zum Landeplatz einleitet, riskiert eine Landung in den Baumreihen oder Gärten vor dem eigentlichen Ziel.

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Das "Drumherum": Kulinarik, Logis und Alternativen

Ein Flugtag in Spaichingen ist erst dann komplett, wenn auch das soziale Rahmenprogramm stimmt.

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Die Gaststätte Dreifaltigkeitsberg

Unmittelbar am Gipfelplateau gelegen, bietet dieses Etablissement nicht nur eine atemberaubende Aussicht, sondern auch eine hochwertige kulinarische Versorgung. Die Familie Vasileiadis serviert eine Kombination aus griechischen Spezialitäten und schwäbischen Klassikern. Die Terrasse ist der ideale Ort, um das Fluggeschehen zu beobachten oder den Flugtag bei einem Sonnenuntergang Revue passieren zu lassen.

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Unterkunftsmöglichkeiten für Reisende

Für Piloten, die eine längere Anreise haben, bietet Spaichingen eine solide Auswahl an Hotels:

Unterkunft Besonderheiten Bewertung (ca.) Hotel Das Q

Modern, Parkplätze vorhanden

8,9 (Fabelhaft) Hotel 7 Winden

Designer-Zimmer, exzellente Pizza

8,2 (Sehr gut) Hotel Kreuz

Traditionell, zentral gelegen

8,1 (Sehr gut) Wohnmobilstellplätze

In der Nähe der Naturparks

Ideal für autarke Piloten

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Der Zundelberg: Die Rettung bei Nordost-Wind

Wenn der Wind am Dreifaltigkeitsberg auf Nordost dreht, müssen die Piloten nicht nach Hause fahren. Der Verein betreut den nahegelegenen Zundelberg. Dieser bietet einen anspruchsvollen Schneisenstartplatz, der jedoch nur bei sauberem Anströmen (12-15 km/h) beflogen werden sollte. Ein B-Schein und eine Einweisung sind auch hier zwingend erforderlich.

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Sicherheit, Regeln und Notfallmanagement

Sicherheit ist am Dreifaltigkeitsberg kein Lippenbekenntnis, sondern die Bedingung für den Fortbestand des Geländes.

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Besondere Flugregeln

Mindestgleitzahl: Fluggeräte müssen eine Gleitzahl von mindestens 5 (besser 6 für den Zundelberg) aufweisen.  

Flugbucheintrag: Jeder Flug muss im Kasten am Startplatz dokumentiert werden.  

Abflugentscheidung: Besteht nach dem Start kein sofortiger Höhengewinn, muss der Landeplatz unverzüglich angeflogen werden.

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Kontakt zum Geländehalter

Der Drachenfliegerverein Spaichingen e.V. ist der primäre Ansprechpartner. Die Kommunikation erfolgt oft über die Homepage oder direkt am Berg über die anwesenden Vereinsmitglieder. Ein respektvoller Umgang mit den Einheimischen ist die beste Garantie für eine erfolgreiche Einweisung.

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Notfall-Informationen

Im Falle einer Baumlandung oder eines Unfalls ist die Rettungskette über die Nummer 112 zu aktivieren. Da das Gelände teilweise bewaldet ist, sollte jeder Pilot ein Baumlandeset (Wurfschnur, Bandschlinge) mitführen. Notrufnummern sind am Startplatz ausgehängt. Die Koordination mit dem Klippeneck ist bei größeren Rettungseinsätzen essenziell, um den dortigen Flugbetrieb gegebenenfalls zu pausieren.

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Analyse der Flugschulen und Ausbildungskapazitäten

Obwohl der Berg anspruchsvoll ist, dient er auch als Schulungsgelände für Fortgeschrittene und Tandempassagiere.

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Tandem-Erlebnisse am Albtrauf

Mehrere Anbieter nutzen den Dreifaltigkeitsberg für Tandemflüge. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit für Fußgänger, die Faszination des Fliegens ohne eigenes Risiko kennenzulernen. Die professionelle Abwicklung und die ruhige Atmosphäre am Berg werden in Rezensionen immer wieder hervorgehoben.

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Fortbildung und Sicherheitstrainings

Der lokale Verein führt regelmäßig Hanglandetrainings durch. Diese Technik, auch als "Fly on the wall" bekannt, ist am Dreifaltigkeitsberg besonders wertvoll, da sie die Landemöglichkeiten in schwierigem Gelände massiv erweitert. Piloten, die ihre Schirmbeherrschung perfektionieren wollen, finden hier eine kompetente Gemeinschaft.  

Schlussbetrachtung

Der Dreifaltigkeitsberg-Spaichingen ist weit mehr als ein bloßer Startplatz; er ist ein meteorologisches Phänomen und ein Symbol für die gelungene Integration von Flugsport und Naturschutz in einer hochfrequentierten Luftraumstruktur. Die Kombination aus technischem Anspruch, exzellenter Infrastruktur und der herzlichen Gemeinschaft des Drachenfliegervereins Spaichingen macht dieses Gelände zu einem der Top-Spots in Deutschland. Wer die Regeln respektiert und sich die Zeit für eine gründliche Einweisung nimmt, wird mit Flügen belohnt, die in ihrer Intensität und Schönheit ihresgleichen suchen. Ob stundenlanges Soaren im Winterlicht oder der thermische Aufstieg in die Basis eines sommerlichen Cumulus – der "Dreier" enttäuscht selten, solange man ihn mit der gebotenen Demut behandelt.

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