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Fluggebiet Teufelsmühle (Loffenau) – Das „Luftschiff“ des Nordschwarzwalds: Eine aerologische Monografie
In der komplexen Topografie der mitteleuropäischen Fluggebiete gibt es Orte, deren wahres Potenzial sich nicht durch bloße Zahlen in einer Datenbank erschließt. Während Verzeichnisse wie das des DHV (Deutscher Hängegleiterverband) unverzichtbare Basisdaten liefern – Koordinaten, Höhendifferenz, Startrichtung –, bleibt die „Seele“ eines Geländes, seine mikrometeorologische Signatur und seine taktische Tiefe, oft im Verborgenen. Der Startplatz an der Teufelsmühle oberhalb von Loffenau im Nordschwarzwald ist ein solches Exemplar.
Oft historisch oder lokal als „Am Luftschiff“ referenziert – eine Bezeichnung, die gelegentlich zu Verwechslungen mit benachbarten Schleppgeländen führt, hier aber synonym für das Höhenflugerlebnis über dem Murgtal steht –, repräsentiert dieser Berg weit mehr als nur eine Startrampe. Mit einer Höhendifferenz von über 500 Metern zwischen dem Gipfelplateau auf 908 m NN und dem Landeplatz im Tal ist die Teufelsmühle eines der wenigen echten Höhenfluggebiete im Nordschwarzwald, das diesen Status nicht nur durch seine geografische Prominenz, sondern auch durch seine aerologische Zuverlässigkeit verdient.
Dieser Report wurde mit dem Anspruch verfasst, den bestehenden DHV-Eintrag nicht nur zu ergänzen, sondern durch eine tiefgreifende Analyse zu transzendieren. Er richtet sich an den ambitionierten Piloten, der nicht nur „abgleiten“, sondern die komplexen Interaktionen zwischen der Rheintal-Konvektion, den Wald-Thermik-Systemen und den überregionalen Windströmungen verstehen und nutzen möchte. Wir werden die Mechanismen der legendären „Abendthermik“ dekonstruieren, die taktischen Notwendigkeiten für Streckenflüge (XC) in den Kraichgau oder den Südschwarzwald beleuchten und die strengen, aber notwendigen logistischen Protokolle dieses traditionsreichen Vereinsgeländes detailliert darlegen.
Das Verständnis der physischen Beschaffenheit des Geländes ist die Grundlage für jede sichere Flugentscheidung. Die Teufelsmühle ist nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines massiven orografischen Riegels.
Das Fluggebiet befindet sich strategisch platziert zwischen dem tief eingeschnittenen Murgtal im Westen und dem Albtal im Osten. Diese Lage ist aerodynamisch signifikant. Der Berg fungiert als erster massiver Widerstand für Luftmassen, die aus der breiten, warmen Rheinebene nach Osten strömen. Diese Barrierewirkung erzwingt Hebungserscheinungen (dynamischer Hangaufwind), noch bevor thermische Prozesse einsetzen.
Geologisch betrachtet stehen wir hier auf dem Buntsandstein des Nordschwarzwalds. Diese Gesteinsart hat, im Gegensatz zu Kalkalpen, spezifische thermische Eigenschaften. Der Sandstein und die darauf stockenden, dunklen Nadelwälder speichern solare Energie effizient, geben sie jedoch phasenverschoben ab. Dies ist ein entscheidender Faktor für das später beschriebene Phänomen der Restitution (Abendthermik).
Die Topografie ist geprägt durch steile, fast durchgehend bewaldete Flanken, die abrupt in die sanfteren Ausläufer Richtung Rheinebene übergehen. Diese Kante, an der die Teufelsmühle thront, wirkt wie eine Abrisskante für die thermischen Pakete, die im Tal generiert werden.
Das Gelände verfügt über zwei primäre Startoptionen, die unterschiedliche Könnensstufen und Windbedingungen bedienen. Die korrekte Wahl des Startplatzes ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Flug.
Der West-Start („Neuer Startplatz“): Das thermische Tor
Der West-Start ist das operative Herzstück des Fluggebiets. Er befindet sich direkt auf dem Gipfelplateau zwischen dem markanten Teufelsmühlen-Turm und dem Höhengasthaus.
Ausrichtung: SW bis W (ca. 240° – 280°).
Topografische Signatur: Es handelt sich um eine großzügige, verhältnismäßig flache Naturwiese, die in eine breite Waldschneise mündet. Die flache Neigung im oberen Bereich erlaubt ein kontrolliertes Aufziehen des Schirms, erfordert jedoch bei Schwachwind eine entschlossene Laufarbeit.
Aerodynamik: Durch die freie Anströmung aus dem Rheintal ist der Luftstrom hier oft laminarer als an tiefer gelegenen Schneisen. Die Düsenwirkung an der Hangkante kann die Windgeschwindigkeit lokal um 5–10 km/h gegenüber dem Vorfeld beschleunigen. Dies ist beim Rückwärtsstart zu kalkulieren.
Strategische Bedeutung: Dies ist der ideale Ort für den Einstieg in die Abendthermik und für Soaring-Sessions bei reinen Westlagen.
Der Nordwest-Start („Alte Rampe / Naturrampe“): Die technische Alternative
Etwas unterhalb und seitlich versetzt liegt der NW-Startplatz. Er repräsentiert die „alte Schule“ des Drachenfliegens, ist aber für Gleitschirme voll nutzbar.
Ausrichtung: NW.
Topografische Signatur: Eine deutlich steilere Naturrampe, die stärkeren Schneisencharakter aufweist. Die seitliche Begrenzung durch hohen Baumbestand ist hier ausgeprägter.
Aerodynamik: Aufgrund der Kanalisierung durch die Schneise ist der Wind hier oft stärker gerichtet, aber auch anfälliger für Turbulenzen bei Seitenwindkomponenten.
Anforderungsprofil: Dieser Startplatz ist technisch anspruchsvoller. Eine saubere Schirmbeherrschung ist imperativ, da ein Startabbruch aufgrund der Steilheit und der begrenzten Auslauffläche schwieriger ist als am Weststart. Er wird primär genutzt, wenn die Windkomponente deutlich nördlich ist und der Weststart im Lee oder unter starkem Seitenwind liegt.
Die Teufelsmühle ist meteorologisch weit komplexer, als es der einfache Eintrag „Windrichtung SW“ vermuten lässt. Das Verständnis der lokalen Phänomene unterscheidet den Gastflieger vom Local.
Loffenau genießt einen fast mythischen Ruf für seine „Abendthermik“. Während thermische Gebiete in den Alpen oft ab 17:00 Uhr „abschalten“, beginnt an der Teufelsmühle in den Sommermonaten (Juni bis August) oft erst die magische Phase.
Der thermodynamische Mechanismus (Restitution): Die Westflanken des Murgtals und der Teufelsmühle werden bis spät in den Abend frontal von der Sonne beschienen. Der dunkle, dichte Nadelwald fungiert als gigantischer Wärmespeicher. Sobald der überregionale Wind und der Talwind im Murgtal am späten Nachmittag nachlassen, löst sich die gespeicherte Warmluft aus dem Kronendach der Wälder.
Charakteristik der "Magic Air": Im Gegensatz zur punktuellen, ruppigen Mittagsthermik steigt diese Luftmasse großflächig, sanft und laminar auf. Piloten berichten von einem "Fahrstuhl-Effekt", bei dem man über weite Areale ohne enges Kurbeln Höhe halten oder gewinnen kann. Dies ermöglicht oft Flüge bis zum Sonnenuntergang (Sunset-Flying) in absolut ruhiger Luft – ein Zustand höchster laminarer Qualität.
Ein tiefes Verständnis der Windsysteme ist für die Sicherheit essenziell.
Der Murgtäler (Talwind): Ein starker Talwind aus dem Rheintal kann am Landeplatz Loffenau (der am Hangfuß liegt) zu Düsen-Effekten führen. Es ist ein klassisches Szenario: Oben am Startplatz herrschen perfekte 15 km/h Startwind, während der Wind im Tal durch Kanalisierung bereits auf 25-30 km/h aufgefrischt hat. Piloten müssen die Windwerte im Tal (via Bodenstationen oder Beobachtung der Vegetation) zwingend vor dem Start prüfen.
Die Inversions-Falle: Im Spätherbst und Winter liegt die Teufelsmühle mit ihren 908 Metern oft über der Inversion, die das Rheintal in Nebel hüllt. Dies bietet spektakuläre "Sea of Clouds"-Flüge. Vorsicht ist geboten, wenn die Inversionsobergrenze steigt und den Landeplatz im Nebel verschwinden lässt.
Bei Ost-, Südost- und Südwind liegt der Startplatz im Lee des Schwarzwald-Hauptkamms und der lokalen Gipfelstruktur.
Die Gefahr: Hier ist absolute Vorsicht geboten. Die Rotoren können hinter der Hangkante unberechenbar sein. Auch wenn am Startplatz vermeintlich schwacher Wind herrscht (oder sogar leichter Aufwind durch eine Lee-Walze simuliert wird), ist der Start lebensgefährlich. Ein Blick auf die Windwerte der Feldberg- oder Hornisgrinde-Stationen ist obligatorisch, um die wahre überregionale Strömung zu identifizieren.
Für den Piloten, der „oben bleiben“ will, reicht es nicht, einfach ins Blaue zu fliegen. Die Thermikquellen an der Teufelsmühle sind stationär und topografisch bedingt. Hier sind die spezifischen Auslöser, die lokale Piloten nutzen, aber selten in öffentlichen Guides verraten.
Einer der zuverlässigsten Bärte im Gebiet ist der sogenannte „Tennisbart“. Er befindet sich vertikal über der Ortschaft, in der Nähe der Tennisplätze unterhalb des Nordwest-Bereichs.
Physik: Die rote Sandfläche der Tennisplätze (Albedo-Effekt) und die umliegenden Gebäude heizen sich stärker auf als der umgebende Wald.
Taktik: Anfliegen mit Geduld. Oft ist der Bart eng und ruppig, da er sich an der Waldkante ablöst. Wer ihn zentriert, hat den direkten Fahrstuhl zur Basis. Es empfiehlt sich, diesen Bart nicht zu tief zu suchen; eine gewisse Arbeitshöhe über Grund ist notwendig, um ihn sicher zu zentrieren.
Vom Startplatz aus zieht oft warme Luft Richtung Eitzenberg. Dies ist ein klassischer „Hotspot“ für thermische Ablösungen.
Visuelle Marker: Achte auf den Schattenwurf der Wolken und die Waldkanten. Thermik löst sich im Schwarzwald oft dort ab, wo der Bewuchs von Wald zu Wiese wechselt oder an steilen Geländekanten (Abrisskanten).
Die Luv-Regel: Erfahrene Piloten fliegen Abrisskanten immer von der Luv-Seite (Windseite) an. Im Lee der Kante droht starkes Sinken und Turbulenz ("Absaufer"). Der Bart steht meist leicht vor der Kante im Wind.
Im Nordschwarzwald ist der Temperaturkontrast entscheidend.
Helle Flächen: Felder und Siedlungen (Loffenau selbst) heizen sich auf (2-3 Grad wärmer als der Wald).
Der Trigger-Mechanismus: Die warme Luft über den Wiesen steigt oft nicht vertikal auf, sondern „kriecht“ den Hang hinauf oder wird vom Wind geschoben, bis sie auf eine Barriere (Waldkante, Felsformation) trifft und dort abreißt. Suche die Thermik also nicht stur mittig über dem Feld, sondern an dessen windabgewandtem Ende oder der nächsthöheren Waldkante.
Die Teufelsmühle ist ein exzellenter Ausgangspunkt für Streckenflüge, auch wenn die Topografie des Nordschwarzwalds anspruchsvoller ist als die der klassischen Alpenrennstrecken. Die bewaldeten Hügel bieten weniger Notlandemöglichkeiten, was eine defensive und vorausschauende Flugweise erfordert.
Ein häufiger Fehler von Gastpiloten ist der Versuch, direkt nach Norden ins Flachland zu stechen. Lokale XC-Cracks empfehlen eine andere Strategie, um nicht frühzeitig "abzusaufen":
Erst nach Osten: Fliege zunächst Richtung Pforzheim / Kraichgau.
Höhe machen (Die 2000er Regel): Nutze die Hügelketten als „Trittsteine“ (Stepping Stones), wie z.B. den Heuberg, um Sicherheitshöhe zu gewinnen. Ein XC-Start Richtung Flachland ohne eine Basishöhe von ca. 2.000m ist ein Glücksspiel.
Dann nach Norden: Erst mit ausreichender Höhe erfolgt der Sprung über die waldreichen Passagen Richtung Bauschlott oder weiter in den Odenwald.
Der Weg nach Süden führt tiefer in den Schwarzwald Richtung Baiersbronn / Freudenstadt.
Herausforderung: Hier fliegt man oft gegen den potenziellen Talwind des Murgtals an. Zudem sind die Landemöglichkeiten in den tief eingeschnittenen Tälern spärlich.
Route: Man folgt den Graten (Ridge-Soaring und Thermik) entlang des Murgtals. Highlights wie die Hornisgrinde sind in Reichweite, erfordern aber hohe Basishöhen, um die großen Waldflächen sicher zu queren.
Der Nordschwarzwald ist luftraumtechnisch komplex. Die Nähe zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (EDSB) im Westen, dem Flughafen Stuttgart (EDDS) im Osten und diversen Segelflugsektoren erfordert präzise Planung.
Sektor-Warnung: Der Anflugbereich des Flughafens Baden-Baden liegt westlich. Ein Abdriften in die Rheinebene kann schnell zu Luftraumverletzungen der Kontrollzone (CTR) oder der darüberliegenden Lufträume führen. Informiere dich immer über die aktuelle ICAO-Karte und NOTAMs. Die Segelflugsektoren "Schwarzwald" können aktiv sein und Höhenbeschränkungen auferlegen.
Der Landeplatz in Loffenau ist kein "Autobahn-Landeplatz". Er verlangt Respekt, eine saubere Einteilung und spezifisches Wissen über seine Topografie.
Ort: Der Landeplatz liegt östlich von Loffenau, Richtung Bad Herrenalb. Man folgt der Beschilderung „Wassertretstelle“ bis zum markanten Wasserspeicher an der Straße.
Topografische Tücke (Hängendes Gelände): Die Wiese ist hängend (leicht abschüssig). Dies ist eine der häufigsten Unfallursachen für Gastpiloten. Bei einer Landung hangabwärts verlängert sich der Gleitweg im Endanflug drastisch, und die Geschwindigkeit über Grund ist höher. Das "Ausflaren" (Abbremsen) muss extrem präzise getimt werden, da der Boden quasi „wegläuft“.
Hindernisse: Eine Straße quert den Endanflugbereich. Diese muss mit ausreichender Sicherheitshöhe überflogen werden.
Regelwerk: Eine strikte Landevolte ist Pflicht (siehe Aushang am Startplatz/Landeplatz). Abweichungen führen schnell zu Konflikten mit anderen Piloten.
Thermische Turbulenz: Da der Landeplatz am Talboden liegt und von thermisch aktiven Flächen (Ort, Straße) umgeben ist, kann er tagsüber thermisch "durchsetzt" sein. Ablösungen vom Ort oder der aufgeheizten Straße können im Endanflug zu plötzlichem Heben oder Sinken führen. Eine aktive Schirmführung bis zum Boden ist unerlässlich.
Eine absolute "No-Go"-Zone ist das Naturschutzgebiet Lautenfelsen (ca. 2 km südwestlich vom Start). Einflüge in dieses Gebiet – sei es beim Soaring oder im Landeanflug – sind streng verboten. Verstöße gefährden nicht nur die Tierwelt (Wanderfalken), sondern die Zulassung des gesamten Fluggeländes. Halten Sie großzügigen horizontalen und vertikalen Abstand.
Um Stress zu vermeiden und sich nahtlos in den Flugbetrieb einzufügen, sind folgende logistische Details entscheidend.
Der Vereinsbus: An Wochenenden und Feiertagen (Saison April bis Oktober) betreibt der Drachen- und Gleitschirmclub Loffenau e.V. (Teufelsflieger) einen organisierten Fahrdienst.
Treffpunkt: Landeplatz (Wassertretstelle).
Privat-PKW Regelung: Die Auffahrt mit dem privaten PKW ist stark reglementiert. Fahrzeuge sollen am Grenzertparkplatz vor der Schranke abgestellt werden. Die Weiterfahrt zum Gipfel ist oft beschränkt oder nur für Be- und Entladung geduldet. Es wird dringend empfohlen, den Shuttle zu nutzen, um Parkplatzkonflikte am engen Gipfelbereich und Ärger mit der Forstverwaltung zu vermeiden.
Tageskarte: Gastpiloten müssen eine Tageskarte erwerben. Diese ist oft direkt beim Fahrdienstfahrer oder online (siehe Vereinswebsite der Teufelsflieger) erhältlich.
Die Einweisungspflicht: Vor dem ersten Flug ist eine Einweisung durch ein Vereinsmitglied zwingend erforderlich. Dies ist keine bürokratische Schikane, sondern dient der Sicherheit (Lufträume, Naturschutzgrenzen, Landeeinteilung). Sprechen Sie am Landeplatz oder Startplatz aktiv Piloten an – die Community ist hilfsbereit.
Startleiter: Befolgen Sie strikt die Anweisungen des Startleiters am Gipfel. Bei hohem Andrang regelt er die Startreihenfolge und sorgt für Sicherheit.
Nach dem Flug (oder bei Parawaiting) bietet Loffenau exzellente Optionen zur Regeneration:
Höhengaststätte Teufelsmühle: Direkt am Startplatz gelegen. Rustikal, mit grandioser Aussichtsterrasse. Perfekt für das "Dekobier" direkt nach dem Packen (oder davor).
Hotel Sonne (Loffenau): Im Ort gelegen, bietet es gute bürgerliche Küche und Übernachtungsmöglichkeiten für Piloten, die ein Wochenende bleiben wollen.
Camping: Offizielle Campingplätze sind in der direkten Umgebung rar. Viele Piloten weichen auf Campingplätze im Rheintal oder Richtung Bad Herrenalb aus. Wildcampen am Startplatz oder im Wald ist im Naturschutzgebiet streng verboten und wird kontrolliert.
Der Startplatz „Am Luftschiff“ / Teufelsmühle ist weit mehr als nur eine Rampe im Wald. Er ist ein thermisch hochinteressantes, taktisch anspruchsvolles Fluggebiet, das Piloten belohnt, die sich intellektuell mit der Umgebung auseinandersetzen.
Zusammenfassung der "Winning Strategy":
Geduld: Warte auf die Abendthermik (ab 16:00/17:00 Uhr im Sommer) für die ruhigsten und höchsten Flüge.
Präzision: Nutze den "Tennisbart" als zuverlässigen Einstieg in die Thermik.
Weitblick: Plane XC-Flüge taktisch klug über Pforzheim, anstatt direkt gegen den Wind ins Flachland zu kämpfen.
Respekt: Achte auf die Leewirbel bei Ostwind und respektiere die Naturschutzzonen (Lautenfelsen) penibel.
Wer diese Regeln befolgt, wird verstehen, warum die Locals ihr "Luftschiff" so sehr lieben – es ist der Ort, an dem man den Schwarzwald nicht nur sieht, sondern spürt.
Anhang: Wichtige Daten auf einen Blick Parameter Details Referenz Startplatz West GPS: 48° 45' 30" N, 8° 24' 22" O Höhe Start 908m NN (Teufelsmühle Gipfel) Ausrichtung SW (240°-280°) Startplatz NW Naturrampe, technischer, Ausrichtung NW Landeplatz GPS: 48° 46' 20" N, 8° 23' 53" O Höhe Landung ~400m NN (Loffenau Wassertretstelle) Höhendifferenz ca. 508 m Verein Drachen- und Gleitschirmclub Loffenau e.V. (Teufelsflieger) Funk LPD/PMR Frequenzen vor Ort erfragen (oft Standard-Vereinskanäle) - Notfall 112 (Euro-Notruf) - Standort "Teufelsmühle Loffenau" angeben -